Herbert Hoover

Herbert Clark Hoover (* 10. August 1874 in West Branch, Cedar County, Iowa; † 20. Oktober 1964 in New York City, New York) war ein amerikanischer Politiker der Republikanischen Partei und von 1929 bis 1933 der 31. Präsident der Vereinigten Staaten.

Als erfolgreicher Bergbauingenieur und Unternehmer zu Wohlstand gekommen, gründete er zu Beginn des Ersten Weltkriegs die Kommission für das Belgische Hilfswerk und wurde bald darauf von Woodrow Wilson zum Leiter der United States Food Administration berufen, womit erhebliche exekutive Vollmachten verbunden waren. Nach dem Krieg unterstützte er mit der American Relief Administration den Wiederaufbau und die Lebensmittelversorgung in Europa. Im Jahr 1921 wurde er Handelsminister unter Warren G. Harding und später Calvin Coolidge. Nach seinem Sieg bei der Präsidentschaftswahl 1928 waren mit seinem Amtsantritt optimistische Erwartungen verbunden. Mit dem Einsetzen der Weltwirtschaftskrise, die in Amerika zur Great Depression und Massenverelendung führte, und seinen als mitleidlos wahrgenommenen politischen Gegenmaßnahmen sank seine Popularität rapide, so dass er bei der Präsidentschaftswahl 1932 gegen Franklin D. Roosevelt keine Chance hatte. Er schied als einer der unbeliebtesten Präsidenten der amerikanischen Geschichte aus dem Amt. Nach seiner Präsidentschaft engagierte er sich wieder in der Lebensmittelhilfe und war unter anderem maßgeblich an der Einführung der Hoover-Speisung und Gründung der UNICEF beteiligt.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Herbert Hoover stirbt in New York City, New York. Herbert Clark Hoover war ein US-amerikanischer Politiker und von 1929 bis 1933 der 31. Präsident der Vereinigten Staaten. Zuvor war er seit 1921 unter den Präsidenten Warren G. Harding und Calvin Coolidge Handelsminister gewesen. Hoovers Präsidentschaft war mit optimistischen Erwartungen verbunden gewesen, welche durch die Weltwirtschaftskrise und die sprichwörtlichen Hoovervilles ein Ende fanden. Er konnte mit seiner Politik der Great Depression nichts entgegensetzen. Als er aus dem Amt schied, war er einer der unbeliebtesten Präsidenten der amerikanischen Geschichte. Hoover betätigte sich Zeit seines Lebens karitativ und engagierte sich während und nach beiden Weltkriegen erfolgreich für die millionenfache Lebensmittelversorgung der notleidenden europäischen Bevölkerung, was ihm weltweites Ansehen einbrachte.
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Geboren: Herbert Hoover wird in West Branch, Cedar County, Iowa geboren. Herbert Clark Hoover war ein US-amerikanischer Politiker und von 1929 bis 1933 der 31. Präsident der Vereinigten Staaten. Zuvor war er seit 1921 unter den Präsidenten Warren G. Harding und Calvin Coolidge Handelsminister gewesen. Hoovers Präsidentschaft war mit optimistischen Erwartungen verbunden gewesen, welche durch die Weltwirtschaftskrise und die sprichwörtlichen Hoovervilles ein Ende fanden. Er konnte mit seiner Politik der Great Depression nichts entgegensetzen. Als er aus dem Amt schied, war er einer der unbeliebtesten Präsidenten der amerikanischen Geschichte. Hoover betätigte sich Zeit seines Lebens karitativ und engagierte sich während und nach beiden Weltkriegen erfolgreich für die millionenfache Lebensmittelversorgung der notleidenden europäischen Bevölkerung, was ihm weltweites Ansehen einbrachte.

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Herbert Hoover starb im Alter von 90 Jahren. Herbert Hoover war im Sternzeichen Löwe geboren.

Rundfunk, Film & Fernsehen

Rundfunk:
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US-Präsident Herbert Hoover eröffnet das (mit Antenne) 443 Meter hohe Empire State Building, das zu dieser Zeit höchste Gebäude der Erde und löst mit diesem Rekord das nur ein Jahr zuvor fertiggestellte Chrysler Building ab.
Rundfunk:
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Die Bell Laboratories übertragen mittels Telefonkabeln eine Rede von US-Wirtschaftsminister (und späteren Präsidenten) Herbert Hoover auf eine Distanz von 200 Meilen (ca. 321 Kilometer). Es ist dies die erste erfolgreiche Fernübertragung eines Fernsehsignals.

Politik & Weltgeschehen

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Um das in der Weltwirtschaftskrise geschwundene Vertrauen der Kapitalmärkte zu stärken, schlägt der amerikanische Präsident Herbert Hoover ein einjähriges Moratorium für Reparationen und Interalliierte Kriegsschulden vor.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2011

Werk:
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Freedom Betrayed. Herbert Hoover's secret history of the Second World War and its aftermath, edited with an introduction by George H. Nash. Hoover Institution Press, Stanford, California

2009

Nachleben > Film:
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Über Hoovers Wahlsiege wurde der Dokumentarfilm Landslide – A Portrait of President Herbert Hoover von Chip Duncan gedreht.

1973

Werk:
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The challenge to liberty. Da Capo Press, New York

1943

Werk:
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The problems of lasting peace. Doubleday, Garden City, N.Y.

"Herbert Hoover" in den Nachrichten