Herbert Gerigk

Herbert Gerigk (* 2. März 1905 in Mannheim; † 20. Juni 1996 in Dortmund) war ein deutscher Musikwissenschaftler, der als einer der einflussreichsten Antisemiten in der Musikwissenschaft des 20. Jahrhunderts gilt. Dafür spricht sein gemeinsam mit Theophil Stengel herausgegebenes Lexikon der Juden in der Musik und seine Tätigkeit als hoher Offizier im Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg bei Raub und Plünderung von Musikalien vor allem aus dem Besitz von verfolgten Juden in den von Deutschland besetzten Ländern im Zweiten Weltkrieg.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Herbert Gerigk stirbt in Dortmund. Herbert Gerigk war ein deutscher Musikwissenschaftler, der als einer der einflussreichsten Antisemiten in der Musikwissenschaft des 20. Jahrhunderts gilt. Dafür spricht sein gemeinsam mit Theophil Stengel herausgegebenes Lexikon der Juden in der Musik und seine Tätigkeit als hoher Offizier im Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg bei Raub und Plünderung von Musikalien vor allem aus dem Besitz von verfolgten Juden in den von Deutschland besetzten Ländern im Zweiten Weltkrieg.
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Geboren: Herbert Gerigk wird in Mannheim geboren. Herbert Gerigk war ein deutscher Musikwissenschaftler, der als einer der hervorstechenden Antisemiten in der Musikwissenschaft gilt. Dafür spricht sein Lexikon der Juden in der Musik und seine Tätigkeit als hoher Offizier im Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg beim Raub von Musikalien vor allem aus dem Besitz von verfolgten Juden in den von Deutschland besetzten Ländern im Zweiten Weltkrieg.

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Herbert Gerigk starb im Alter von 91 Jahren. Herbert Gerigk wäre heute 113 Jahre alt. Herbert Gerigk war im Sternzeichen Fische geboren.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1974

Veröffentlichungen:
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Neue Liebe zu alten Schriften. Vom Autogrammjäger zum Autographensammler, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart

1966

Veröffentlichungen:
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Fachwörterbuch der Musik (in der Reihe „Keysers Nachschlagewerke“), Keyser, München

1943

Veröffentlichungen:
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Lexikon der Juden in der Musik, mit Theophil Stengel, Verlag Bernhard Hahnefeld, Berlin

1936

Veröffentlichungen:
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Meister der Musik und ihre Werke, Verlag Rich. Bong, Berlin

1932

Veröffentlichungen:
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Giuseppe Verdi (in der Reihe „Die großen Meister der Musik“), Athenaion, Potsdam

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