Hermann Steudner

Hermann Steudner (* 1. September 1832 in Greiffenberg in Schlesien; † 10. April 1863 in Waw im Sudan) war ein deutscher Naturforscher und Afrikaforscher.

Steudner wurde im schlesischen Greiffenberg als Sohn eines Leinwandkaufmanns geboren, ging in Görlitz zur Schule und studierte in Berlin und Würzburg Botanik, Mineralogie und Medizin. In Berlin zählten Christian Gottfried Ehrenberg, Heinrich Wilhelm Dove und Carl Ritter zu seinen Lehrern. In Würzburg war er mit Ernst Haeckel befreundet, mit dem er gemeinsam Vorlesungen bei Rudolf Virchow und August Schenk besuchte.

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Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Hermann Steudner stirbt in Waw im Sudan. Hermann Steudner war ein deutscher Naturforscher und Afrikaforscher.
Geboren:
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Hermann Steudner wird in Greiffenberg in Schlesien geboren. Hermann Steudner war ein deutscher Naturforscher und Afrikaforscher.

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Hermann Steudner starb im Alter von 30 Jahren. Hermann Steudner war im Sternzeichen Jungfrau geboren.

Wissenschaft & Technik

1863

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Gleich nach ihrer Rückkehr von ihrer Reise in den Kongo im Vorjahr beginnt Alexandrine Tinné die Erforschung des Gazellenflusses zu planen. Begleitet von dem deutschen Forscher Baron Theodor von Heuglin, dem Botaniker und Arzt Hermann Steudner, 65 Leibwächtern und 40 Maultieren, beladen mit Geschenken für die Einheimischen (Glasperlen, Spielzeug und Kleidung), macht sie sich bereits am 2. Februar auf den Weg. Gemeinsam mit ihrer Mutter und Tante beobachtet sie die Natur und schreibt ihre Beobachtungen nieder. Pflanzen werden gesammelt, gezeichnet und in Herbarien abgelegt. Auch auf dieser Reise kauft Tinné Menschen aus der Sklaverei frei. Beim weiteren Vorgehen nach Westen über den Djurfluss erliegt Steudner am 10. April in dem Dorf Wau jedoch einer Malaria-Erkrankung. Als auch Heuglin erkrankt und Tinnés Mutter an einem plötzlichen Fieber verstirbt, bricht Alexandrine die Forschungsreise ab und begibt sich auf die Rückreise nach Khartum.
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Theodor von Heuglin und Hermann Steudner nehmen freundschaftliche Beziehungen zum abessinischen Kaiser Theodor II. auf. Daraufhin wird Heuglin die Leitung der Expedition zur Suche nach Eduard Vogel entzogen. Werner Munzinger, der sich mit einem abgespaltenen Teil der Expedition seit 1. März in Karthum befindet, wird zum neuen Leiter ernannt.

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