Herrscher

Ein Herrscher (auch Potentat, Regent) ist das Oberhaupt eines Stammes, Volkes, Reiches oder Landes. Herrscher wurden und werden beispielsweise Sultan, Zar, Kaiser, König, Herzog oder allgemeiner Fürst und Monarch genannt. Auch Diktatoren und andere Machthaber werden als Herrscher oder Regenten bezeichnet und die Zeit ihrer Regierungsausübung als Herrschaft oder Regentschaft.

Im staatsrechtlichen Sinn wird das Wort Regent für den Herrscher einer Monarchie gebraucht, der die Regierungsgewalt stellvertretend für einen als legitim anerkannten Herrscher ausübt, der daran (z. B. durch Krankheit oder durch jugendliches oder hohes Alter) gehindert ist.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Simon van Slingelandt stirbt in Den Haag. Simon van Slingelandt, Herr von Patijnenburg, war ein bedeutender niederländischer Politiker, und führte zwischen den Jahren von 1727 und 1736 den Titel eines Ratspensionärs von Holland. Er entstammte einem der führenden RegentengeschlechterHollands, den Van Slingelandt.

734 n. Chr.

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Gestorben: Poppo (Friesland) stirbt. Poppo war der letzte Herrscher des Großfriesischen Reiches (Herrschaftszeit von 719 bis 734), das auch unter dem lateinischen Namen „Magna Frisia“ bekannt ist. Er war Nachfolger von Radbod. Poppos Tod in der Schlacht an der Boorne markiert das Ende dieses friesischen Großreiches.

674 n. Chr.

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Geboren: Poppo (Friesland) wird geboren. Poppo war der letzte Herrscher des Großfriesischen Reiches (Herrschaftszeit von 719 bis 734), das auch unter dem lateinischen Namen „Magna Frisia“ bekannt ist. Er war Nachfolger von Radbod. Poppos Tod in der Schlacht an der Boorne markiert das Ende dieses friesischen Großreiches.

Ereignisse

23 v. Chr.

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Kaiser Augustus führt eine feste Währungsordnung ein. Das System unterscheidet Goldmünzen (Aureus), Silbermünzen (Denaurius), Messingmünzen (Sestertius, Dupondius) und Kupfermünzen (As). Es wirkt in ganz Europa bis weit in die Neuzeit, bevor der Schotte John Law 1716 am Hofe Ludwig XV. das erste echte Papiergeld einführt. Die Münzen zeigen allesamt das Haupt des Herrschers. Sie symbolisieren zudem das Ende der Demokratie im Römischen Reich. Die Münzen kursieren weltweit bis nach Skandinavien, in das Kaiserreich China, nach Indien und Afrika.

Europa

1460

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Weitere Ereignisse in Europa: Nachdem sich die Ritterschaft 1459 nicht über die Nachfolge des kinderlos verstorbenen Grafen bzw. Herzog Adolf VIII. von Holstein und Schleswig einigen kann und damit die Regentschaft über das Herzogtum Schleswig und die Grafschaft Holstein zunächst ungeklärt bleibt, greift König Christian I. von Dänemark ein und ruft eine Versammlung in Ripen ein, wo er am 2. März zum Landesherren gewählt wird. Am 5. März wird dann der Vertrag von Ripen erstellt, der etliche Gesetze und Verordnungen enthält. Die wichtigste Aussage stellt die Passage über die Unteilbarkeit von Schleswig und Holstein dar, die später die Legitimation des Deutsch-Dänischen Krieges werden wird. Darin heißt es: „dat se bliven ewich tosamende ungedelt“ (dass sie ewig ungeteilt zusammenbleiben). Dieser Satz inspiriert das 1841 in einem Gedicht geprägte „op ewig ungedeelt“ (auf ewig ungeteilt).

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