Heuschrecken

Die Heuschrecken (Orthoptera) sind eine Ordnung der Insekten (Insecta). Sie umfassen mehr als 26.000 Arten und kommen weltweit in allen terrestrischen Lebensräumen, mit wenigen Arten auch im Süßwasser, vor. Einige pflanzenfressende (phytophage) Arten neigen zu Massenvermehrungen und sind, vom Altertum bis heute, von hoher ökonomischer Bedeutung.

Die Heuschrecken teilen sich in zwei scharf geschiedene und meist leicht unterscheidbare Gruppen, die Langfühlerschrecken (Ensifera) und Kurzfühlerschrecken (Caelifera). Das Schwestergruppenverhältnis dieser, und damit die Monophylie des Taxons Orthoptera, ist aufgrund morphologischer und molekularer Studien vielfach bestritten worden (vgl. dazu den Abschnitt Systematik). Heute wird ihre Zusammengehörigkeit aber in der Forschung wieder favorisiert, obwohl der Fall keineswegs abschließend geklärt ist.

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Natur & Umwelt

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Naturereignisse:
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Königsberg leidet unter Heuschreckenschwärmen (Naturereignisse in Ostpreußen)

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Katastrophen:
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Ein Heuschreckeneinfall über Österreich, Tschechien und Bayern erreicht im August das Rhein-Main-Gebiet. Es kommt zu erheblichen Schäden und Ernteausfällen.

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Karl Brunner-von Wattenwyl stirbt in Kirchdorf-Neukematen, Österreich-Ungarn. Karl Friedrich Brunner-von Wattenwyl war ein bekannter Schweizer Naturforscher, Physiker, Geologe, Direktor des Telegrafenamtes in Wien und Entomologe. Zeit seines Lebens beschäftigte er sich vorwiegend mit Springschrecken und Gespenstschrecken.
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Geboren: Karl Brunner-von Wattenwyl wird in Bern, Schweiz geboren. Karl Friedrich Brunner-von Wattenwyl war ein bekannter Schweizer Naturforscher, Physiker, Geologe, Direktor des Telegrafenamtes in Wien und Entomologe. Zeit seines Lebens beschäftigte er sich vorwiegend mit Springschrecken und Gespenstschrecken.

Tagesgeschehen

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Bamako/Mali. Laut dem Landwirtschaftsministerium Malis wird Westafrika derzeit von der schlimmsten Heuschreckenplage seit 15 Jahren heimgesucht. In dem betroffenen Gebiet zwischen dem 14. und 17. Breitengrad leben etwa 4,5 Millionen Menschen. In dem Gebiet werden etwa 65 bis 80 % des Viehbestandes von Mali gehalten. Die dort erzeugten etwa 1,5 Millionen Tonnen Getreide stellen etwa 40 bis 45 % der Getreideproduktion Malis dar.
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Sahelzone. Aus Mauretanien, Niger und Sudan werden Heuschreckenschwärme gemeldet; eine Ausweitung auf weite Teile Nordafrikas wird befürchtet.

Kunst & Kultur

2007

Theater:
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Heuschrecken von Biljana Srbljanovic (Alexandra Finder)

"Heuschrecken" in den Nachrichten