Hindukusch

Hindukusch (Afghanistan)

Der Hindukusch (persisch هندوکش) ist ein Gebirge in Zentralasien. Bei den Geographen der Antike wurde er auch als Parapanisos bezeichnet. Es liegt größtenteils in Afghanistan, der östliche Teil mit den höchsten Gipfeln liegt in Pakistan. Im äußersten Osten verläuft er entlang der pakistanisch-chinesischen Grenze. Der höchste Berg ist der Tirich Mir (7708 m).

Die Herkunft des Namens Hindukusch („Hindu-Mörder“) wird von dem Forschungsreisenden Ibn Battuta (1304–1377) auf die zahlreichen Hindu-Sklaven zurückgeführt, die bei ihrem Weg von Indien nach Turkestan in diesen Bergen ums Leben kamen. Ursprünglich bezog sich der Name wohl nur auf die Bergkette nördlich von Kabul.

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Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1887

Leben und Wirken > Erste Reisen:
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durch den Ostteil des Pamir, vom Karakul bis zu den östlichsten bzw. nördlichsten Ausläufern von Hindukusch und Karakorum (Grigori Jefimowitsch Grum-Grschimailo)

Zeittafel von 1929 bis 1950

1948

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Tilman reiste in das Gebiet des Chitral-Distrikt am Hindukusch. (Bill Tilman)

Besondere alpinistische Leistung

1967

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Erstbesteigung der Südwand des Koh-i-Bandaka im Hindukusch. (Doug Scott)

Reisen & Expeditionen

1972

Expedition > Weitere Touren nach 1970:
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Noshak (7492? m) im Hindukusch (Reinhold Messner)

Tour > Asien

1973

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Hindukusch-Expedition, gescheitert wegen Materialverlust (Michael Dacher)

Besteigung

1976

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Kohe Tez (7015 m) über die Nordseite (Jerzy Kukuczka)

Politik & Weltgeschehen

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In Genf wird das Afghanistan-Abkommen geschlossen, das den Abzug der sowjetischen Truppen aus dem Land am Hindukusch regelt.

180 v. Chr.

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Apollodotos I. wird Herrscher eines indo-griechischen Königreiches. Der Sohn von Demetrios I. von Baktrien ist einer der ersten griechischen Herrscher, die jenseits des Hindukusch regieren.

329 v. Chr.

Alexanderzug:
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Alexander der Große gründet während seines Zuges im heutigen Afghanistan drei nach ihm Alexandreia benannte Städte (heute: Kandahar, Ghazni und Charikar am Hindukusch).

Natur & Umwelt

Ereignisse > Katastrophen:
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Ein Erdbeben der Stärke 7,4 im Hindukusch fordert 166 Todesopfer. (3. März)

2002

Katastrophen:
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25. März: Erdbeben der Stärke 6,1 in der Region Hindukusch, Afghanistan, ca. 1000 Tote

Geschichte > Einsätze

2004

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12. Februar Erste CH-53 überfliegt den Hindukusch (Mittleres Transporthubschrauberregiment 25)

Tagesgeschehen

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Kabul/Afghanistan: Am Hindukusch stürzt ein Passagierflugzeug der Pamir Airways mit 44 Menschen an Bord ab.
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Afghanistan: Bei einem Erdbeben der Stärke 5,9 im Hindukusch sterben 50 Menschen.

"Hindukusch" in den Nachrichten