Geboren & Gestorben

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Gestorben: Samir Kuntar stirbt in Dscharamana, Syrien. Samir Kuntar war ein libanesischer Druse , verurteilter mehrfacher Mörder und Mitglied der Terrororganisationen Palästinensische Befreiungsfront (PLF) und Hisbollah. 1979 führte er einen Überfall der PLF auf die israelische Küstenstadt Naharija an, bei dem drei Zivilisten, darunter zwei Mädchen im Alter von zwei und vier Jahren, und zwei Polizisten getötet wurden. Er wurde dafür zu einer vierfach lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. 2008 wurde er gegen die sterblichen Überreste zweier israelischer Soldaten, die von der Hisbollah zu Beginn des Zweiten Libanonkrieges verschleppt worden waren, ausgetauscht. Kuntar organisierte später für die Hisbollah deren Aktivitäten an der syrischen Grenze zu Israel und wurde am 19.?Dezember 2015 in der Nähe von Damaskus bei einem Luftangriff getötet.
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Gestorben: Hani Fahs stirbt. Scheich Seyyed Hani Fahs war ein schiitischer Geistlicher im Libanon und Kritiker der Hisbollah.
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Gestorben: Muhammad Hussein Fadlallah stirbt in Beirut, Libanon. Muhammad Hussein Fadlallah, auch Mohammed Hussein Fadlallah, war ein führender schiitischer Geistlicher im Libanon und geistlicher Führer der durch terroristische Aktivitäten bekannten Hisbollah. Sein Einfluss als Großajatollah reichte jedoch weit über den Libanon hinaus.
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Gestorben: Mohammed Ali Hamadi stirbt in Waziristan. Mohammed Ali Hamadi, war ein libanesischer Terrorist der Hisbollah und Mitglied der Hamadi-Familie.
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Gestorben: Imad Mughniyya stirbt in Damaskus, Syrien. Imad Fayiz Mughniyya war ein führendes Mitglied im Nachrichtendienst der libanesischen islamistischen Organisation Hisbollah. Alternativ wurde er als der Kopf der Sicherheitseinheit und Mitbegründer der Hisbollah angesehen. Er war Schiit und benutzte das Pseudonym Haddsch Radwan (‏حج رضوان‎, DMG Ḥaǧǧ Raḍwān). Mughniyya wurde in der Liste des Rates der Europäischen Union für Terroristen geführt.

Führer

1984

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Raghib Harb, Hisbollah-Führer im Süden, getötet am 16. Februar

Rundfunk, Film & Fernsehen

Rundfunk:
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Der ideologisch der radikalen Hisbollah nahestehende libanesische Hörfunksender Al-Nour wird gegründet.

Anschläge

1994

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erfolgte ein weiteres Attentat, gleichfalls in Argentiniens Hauptstadt. Bei diesem Anschlag auf ein jüdisches Zentrum starben 85 Menschen. Aus diesem Grund erhoben argentinische Staatsanwälte im Oktober 2006 Anklage gegen den ehemaligen Hisbollah-Auslandssicherheitschef Imad Fajes Mughnieh sowie den iranischen Ex-Präsidenten Haschemi Rafsandschani.

1992

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hat die Terrororganisation einen Anschlag auf die israelische Botschaft in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires verübt, bei dem 22 Menschen starben.

Politik & Weltgeschehen

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Israelisches Militär greift Stellungen der Hisbollah im Libanon an.
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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Bei einem Autobombenanschlag in Beirut, der dem geistigen Führer Muhammad Hussein Fadlallah gilt, sterben über 80 Menschen und werden rund 200 Personen verletzt. Der Hisbollah-Führer entgeht dem Attentat. (8. März)

1985

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8. März: Bei einem Autobombenanschlag in Beirut, der dem geistigen Führer Muhammad Hussein Fadlallah gilt, sterben über 80 Menschen und rund 200 Personen werden verletzt. Der Hisbollah-Führer entgeht dem Attentat.
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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: In Beirut wird der örtliche CIA-Chef William F. Buckley von der Hisbollah entführt. Er stirbt nach 444 Tagen Folter. (16. März)

Kritik

2012

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Die Preisvergabe stieß auf Kritik aufgrund von Äußerungen Butlers zu den islamistischen Organisationen Hamas und Hisbollah, sowie ihrer Unterstützung der Kampagne Boycott, Divestment and Sanctions. (Theodor-W.-Adorno-Preis)

Tagesgeschehen

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Beirut/Libanon: Nach dem Rückzug von elf Ministern der Hisbollah und ihrer Bündnispartner zerbricht die Regierungskoalition unter Premierminister Saad Hariri.
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Libanon: Die Lage nach dem von den Gewerkschaften abgesagten Generalstreik spitzt sich weiter zu. Der Konflikt zwischen der pro-westliche Regierung von Ministerpräsident Fuad Siniora und der pro-iranischen Opposition unter Führung der Schiiten-Partei Hisbollah mündet zunehmend in Gewalt und bürgerkriegsähnlichen Zuständen. In einer von arabischen Fernsehsendern übertragenen Rede sprach Hisbollah-Generalsekretär Hassan Nasrallah von einer „Kriegserklärung der pro-westliche Regierung von Ministerpräsident Fuad Siniora gegen die Hisbollah”. Des Weiteren erklärte er: „Ein Krieg hat begonnen, (...) und wir haben das Recht, unsere Waffen zu verteidigen", sagte Nasrallah. "Eine neue Ära hat begonnen", fügte er hinzu.”
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Tel Aviv/Israel: Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert steht nach dem Bericht der Winograd-Kommission wegen „planloser Kriegsführung“ im Libanon in der Kritik der Öffentlichkeit. Er habe dies Soldaten „überstürzt, schlecht organisiert, mit unklaren Zielen und von ‚Schwächen im strategischen Denken‘“ begleitet in den Kampf gegen die Hisbollah entsendet.
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Kuwait/Saudi-Arabien: Scheich Hassan Nasrallah, Kopf der Hisbollah, erklärt öffentlich zum ersten Mal in einem Interview mit der Zeitung Al-Rai Al-aam, dass die Regierungen von Iran und Syrien die Hisbollah finanziell sowie mit Waffen und Ausbildung unterstützen.
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Beirut: Libanons Industrieminister Pierre Gemayel fällt einem Attentat zum Opfer. Es ist nach Ministerpräsident Rafik Hariri (Februar 2005) bereits der 5.Mord an einem syrienkritischen Politiker. Präsident Emile Lahoud verurteilt das Attentat als «Katastrophe, die alle Libanesen getroffen hat»; viele befürchten nun ein Wiederaufflammen des Bürgerkriegs. Der UNO-Sicherheitsrat nennt Gemayel «ein Symbol der Freiheit und der politischen Unabhängigkeit» des Landes und beschließt ein internationales Tribunal zur Ermordung Hariris. Gemayels Phalange-Partei gehört der antisyrischen Parlamentsmehrheit an, der die prosyrische Hizbollah seit ihrem Regierungsaustritt mit dem Sturz droht.

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