Hochwasser

Hochwasser wird der Zustand bei Gewässern genannt, bei dem der Wasserstand deutlich über dem Pegelstand des Mittelwassers liegt. Gegenstück ist das Niedrigwasser. Bei den Begriffen ist zwischen Meeren und Fließgewässern zu unterscheiden: In Meeren und Gewässern mit merklichen Gezeiten (Tiden) bezeichnet Hochwasser den periodischen Eintritt des höchsten Wasserstands nach Eintreten der Flut und vor dem Übergang zur Ebbe. Hoch- und Niedrigwasser wechseln sich durchschnittlich alle 6–6½ Stunden ab, verursacht durch die Gravitation der Sonne und vor allem des Mondes. Besonders hohe Tiden bei Voll- und Neumond heißen Springhochwasser (vulgo Springflut). Normale Hochwasser können durch Wind (Driftstrom) zu einer Sturmflut verstärkt werden, die an einer Flachküste kilometerweit ins Landesinnere vordringen kann. Bei Gewässern ohne merkliche Gezeiten kann es so zu reinen Sturmhochwassern kommen.

In Flüssen und kleineren Fließgewässern spricht man von Hochwasser, wenn der Wasserstand für längere Zeit (mehrere Tage) das Normalmaß deutlich übersteigt. Sie haben meist – je nach Art des Einzugsgebietes – eine jahreszeitliche Häufung, etwa bei der Schneeschmelze oder nach sommerlichen Starkregen. Bei starkem Hochwasser muss zunächst die Flussschifffahrt eingestellt werden, bei weiterem Ansteigen kann es zu Überschwemmungen kommen. Anschwellende Wildbäche können Brücken mitreißen und Muren oder Erdrutsche auslösen.

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Natur & Umwelt

Katastrophen:
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Ungewöhnlich hohes Hochwasser unterspült das Flussufer im Hafen von Bremen, dadurch stürzen 170 m Kaimauer ein, und Lagerschuppen werden beschädigt bzw. zerstört.
Katastrophen:
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Über Indien tobt ein Zyklon, der Flutwellen mitbringt. Das Desaster kostet geschätzt 300.000 Tote. Die Hafenstadt Coringa wird total zerstört und hinterher nicht mehr aufgebaut.

Musik

1995

Diskografie > Compilation:
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Cinderella Rockafella (Luisa Fernandez)

Europa

2002

Historische Flutkatastrophen in Europa > Österreich:
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In Ober- und Niederösterreich treten zahlreiche Flüsse über die Ufer, weite Landteile stehen unter Wasser. Besonders betroffen waren die Donau und der Kamp. (HQ100, siehe Hochwasser in Mitteleuropa ) (Flutkatastrophe)

Tagesgeschehen

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Manila/Philippinen: Nach einem Hochwasser durch Monsunregen, sterben 60 Menschen und 500 weitere werden obdachlos.
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Vietnam: Der Tropensturm „Mirinae“ kostet mindestens elf Menschen das Leben. Allein in der Provinz Phu Yen ertranken zehn Bewohner, nachdem schwere Regenfälle zu Überflutungen führten.
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Manila/Philippinen: Infolge des Tropensturms „Ketsana“ kommt es zum schwersten Hochwasser seit 42 Jahren. Dabei kommen mindestens 40 Menschen ums Leben.
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West- und Zentralafrika: Rund 350.000 Menschen müssen ihre Häuser aufgrund von Hochwasser verlassen. Allein in Ghana und Burkina Faso sterben mindestens 30 Menschen. In der Folge sind über 600.000 Menschen von dem Hochwasser betroffen.

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