Kreuzzüge

1096

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Judenverfolgungen in Deutschland, insbesondere die Gezerot-Tatnu-Massaker im Rheinland in Rahmen des Volkskreuzzuges (siehe Deutscher Kreuzzug von 1096).

Europa

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Weitere Ereignisse in Europa: Der Künstler und Journalist Stefan Lux erschießt sich während einer Generalversammlung des Völkerbundes vor versammeltem Plenum, um auf die Judenverfolgung im Deutschen Reich aufmerksam zu machen.
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In Kischinew/Russland kommt es zu dreitägigen Massenpogromen von russischen Christen gegen Juden, bei denen die Polizeikräfte nicht eingreifen. Nach internationalen Protesten erklärt das russische Innenministerium die Judenverfolgung mit deren sozialistischen Aufruhr gegen Zar Nikolaus II. Journalisten vermuten eher eine Sündenbock-Politik angesichts der Wirtschaftsmisere, der weitverbreiteten Armut und wachsenden Arbeiterunruhen.

Bekannte Zwillinge

1934

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Eva Mozes Kor, eine Überlebende des Holocaust, wurde zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Miriam von Josef Mengele für Experimente in der Zwillingsforschung missbraucht. (Zwillinge)

Geschichte > Eckpunkte der Stadtgeschichte > Villingen

1938

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Der Betsaal der Jüdischen Gemeinde in der Gerberstraße wurde beim Novemberpogrom von SA-Männern zerstört. Heute erinnern ein Brunnen und eine Gedenktafel an dieses Gotteshaus und an die jüdischen Opfer der Shoa (Villingen-Schwenningen)

Politik & Weltgeschehen

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An der von Reinhard Heydrich einberufenen Wannseekonferenz in Berlin wird die administrative Durchführung der „Endlösung der Judenfrage“, des Holocausts organisiert. Protokollführer der Konferenz ist Adolf Eichmann.

1298

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Judenverfolgung in Süddeutschland: „Rintfleisch-Pogrom“.

Bekannte Menschen, die am Galgen starben

1962

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Adolf Eichmann - Organisator für Vertreibung und Deportation von Juden im Holocaust (Galgen)

1962

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Adolf Eichmann - Organisator der Vertreibung und Deportation von Juden im Holocaust (Galgen)

Deutschland > Gartenschauen in den einzelnen Bundesländern > Nordrhein-Westfalen

1992

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Mülheim an der Ruhr, „MüGa“ (Landesgartenschau)

Coverversionen

1996

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Teresa Carpio (If You Leave Me Now)

Wissenschaft & Technik

1996

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Ab April: Die Veröffentlichung des Buches Hitlers willige Vollstrecker (orig. Hitler's Willing Executioners) des US-Amerikaners Daniel Goldhagen löst eine internationale Geschichtsdebatte über die Täter des Holocaust aus.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2003

Preisträger:
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Emile Shoufani, griechisch-katholischer Archimandrit in Nazaret für jüdisch-arabische Begegnungen zum Thema Holocaust; lobende Erwähnung: Yolande Mukagasana (Ruanda/Belgien) (UNESCO-Preis für Friedenserziehung)

1971

Ehrung:
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wurde er von der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem als Gerechter unter den Völkern ausgezeichnet. (Georg Ferdinand Duckwitz)

1971

Ehrung:
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wurde er von der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem als Gerechter unter den Völkern geehrt. (Georg Ferdinand Duckwitz)

Ziele und Entwicklung

2006

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mit dem Holocaust-Überlebenden Rolf Abrahamsohn (Christlich-Islamische Arbeitsgemeinschaft Marl)

Zitate

2005

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Zitat: „Das französische Satiremagazin Le Canard enchaîné berichtete in seiner Ausgabe vom 14. September, dass der französische Außenminister Philippe Douste-Blazy bei seinem Besuch des neuen Holocaust-Museums Yad Vashem in Jerusalem - während er sorgfältig Landkarten zu zerstörten jüdischen Gemeinden in Europa prüfte - gefragt habe, ob britische Juden denn nicht auch ermordet worden seien.“ (engl. „The French satirical magazine Le Canard Enchaine reported in its September 14th issue that during the visit of French Foreign Minister Philippe Douste-Blazy to the new Holocaust museum in Jerusalem's Yad Vashem on September 8, he asked - while perusing maps of European sites where Jewish communities had been destroyed - whether British Jews were not also murdered.“), Avirama Golan: Haaretz investigates French FM's faux pas at Yad Vashem, Haaretz, 19. September

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2005

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Publikation: „Auserwählte Opfer?“: Shoah und Porrajmos im Vergleich; eine Kontroverse. Berlin (Wolfgang Wippermann)

1999

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Veröffentlichungen: Der Begriff der Geschichte bei H. Arendt und die Sho’ah, in: P. Amodio u.a.(Hgg.): La Sho‘ah tra Interpretazione e Memoria, Neapel (Lars Lambrecht)

1999

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Veröffentlichungen: mit Robert P. Ericksen: Betrayal: German Churches and the Holocaust. Fortress Press, Minneapolis, Minnesota, ISBN 0-8006-2931-0. (Susannah Heschel)

1995

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Literatur: Die Schweizer Literaturszene wird erst ab 1998 mit der Veröffentlichung Binjamin Wilkomirskis Bruchstücke. Aus einer Kindheit 1939–1948 aus dem Jahr 1995 einen Skandal erleben, da sich die angeblichen Erinnerungen eines Holocaust-Opfers des Konzentrationslagers Majdanek als Fälschung erweisen. Von der Kritik gefeiert und in neun Sprachen übersetzt sowie mit diversen Preisen ausgezeichnet, wie beispielsweise dem National Jewish Book Award, bezichtigt schließlich Daniel Ganzfried, Historiker und selbst Sohn eines Auschwitz-Überlebenden, Wilkomirski in einem Artikel der Weltwoche der literarischen Fälschung. Dessen Literaturagentur Liepman beauftragte den Historiker Stefan Mächler mit einem Gutachten, das 2000 mit dem Titel Der Fall Wilkomirski. Über die Wahrheit einer Biographie herauskam. Darin belegte er, dass der Fälscher eigentlich Bruno Grosjean heißt und womöglich seine eigene Traumata als Heimkind und Waise mit dem Werk verarbeitete.

1983

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Literatur: Bochum: George Tabori bringt 1983 sein drittes Holocaust-Drama heraus, dessen Uraufführung exakt am 50. Jahrestag der Machtergreifung am 30. Januar 1983 am Schauspielhaus Bochum stattfindet. Der Titel Jubiläum ist offenkundig ironisch gewählt. Dabei verwendet er erstmals historisches Material. Das Stück wird 1983 mit dem Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnet.

Persönlichkeiten > Ehrenbürger

2006

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Edgar Deichmann (* 1913). Unter dem Druck des Nationalsozialismus war Edgar Deichmann 1937 nach Brasilien ausgewandert; Teile seiner Familie starben in deutschen Konzentrationslagern. Er besuchte Syke in den 1970er Jahren und nahm den Dialog mit Schülern und jungen Menschen auf, um für Toleranz zu werben. Er nahm die Ehrung stellvertretend für alle Syker Juden an, die die Zeit des Holocaust nicht überlebt haben.

2006

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Edgar Deichmann (* 1914). Unter dem Druck des Nationalsozialismus war Edgar Deichmann 1937 nach Brasilien ausgewandert; Teile seiner Familie starben in deutschen Konzentrationslagern. Er besuchte Syke in den 1970er Jahren und nahm den Dialog mit Schülern und jungen Menschen auf, um für Toleranz zu werben. Er nahm die Ehrung stellvertretend für alle Syker Juden an, die die Zeit des Holocaust nicht überlebt haben.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2007

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Film: Spuren nach Theresienstadt - Tracks to Terezín, Dokumentarfilm über den Überlebenden des HolocaustHerbert Thomas Mandl, Interview und Regie: Herbert Gantschacher. Kamera: Robert Schabus; Schnitt: Erich Heyduck, DVD in deutscher und englischer Sprache; ARBOS, Wien-Salzburg-Klagenfurt

2007

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Film: Spuren nach Theresienstadt? - Tracks to Terezín? - Dokumentarfilm über den Überlebenden des HolocaustHerbert Thomas Mandl, Interview und Regie: Herbert Gantschacher. Kamera: Robert Schabus; Schnitt: Erich Heyduck, DVD in deutscher und englischer Sprache; ARBOS, Wien-Salzburg-Klagenfurt

2003

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Reden und Bühnengespräche: Rede vom zerbrochenen Narrativ, Traumaerfahrungen der Folgegenerationen nach der Shoa, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien (Felix de Mendelssohn)

1993

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Film: In Steven SpielbergsHolocaust-Drama Schindlers Liste , basierend auf einem Roman des Australiers Thomas Keneally nach historischen Zeugnissen, wurde Göth von Ralph Fiennes dargestellt. (Amon Göth)

1993

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Film: In Steven SpielbergsHolocaust-Drama Schindlers Liste , basierend auf einem Roman nach historischen Zeugnissen des Australiers Thomas Keneally, wurde Göth von Ralph Fiennes dargestellt. (Amon Göth)

Ehrenbürger und Persönlichkeiten

2011

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Julius Bendorf (* 1915 in Ober-Ramstadt), Überlebender des Holocaust, Ehrenbürger von Ober-Ramstadt.

Kunst & Kultur

2011

Bisherige Sonderausstellungen:
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Krieg, Holocaust, Gedenken. Eine Ausstellung des Weißrussischen Staatlichen Museums des Großen Vaterländischen Krieges 1941–1945, Minsk, 22.? September bis 17.? November (Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst)
Ereignisse > Kultur:
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Steven SpielbergsHolocaust-Drama Schindlers Liste wird mit sieben Academy Awards ausgezeichnet, unter anderem für den Besten Film. (22. März)

1994

Kultur:
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22. März: Steven SpielbergsHolocaust-Drama „Schindlers Liste“ wird mit sieben Oscars ausgezeichnet.

Widmungen, Jahrestage & zukünftige Ereignisse

2012

Jahreswidmungen:
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70. Jahrestag der Wannseekonferenz in Berlin zum begonnenen Holocaust an Juden am 20. Januar

Tagesgeschehen

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Jerusalem/Israel: Der römisch-katholische Priester Balthasar Linsinger wird als 88. Österreicher von der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in die Liste der Gerechten unter den Völkern aufgenommen.
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Jerusalem/Israel: Bundesaußenminister Guido Westerwelle besucht in Begleitung der Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, zum Auftakt seines Antrittsbesuchs die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem und legt zum Gedenken an die sechs Millionen ermordeten Juden einen Kranz nieder und entzündet die Gedenkflamme.
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Jerusalem/Israel: Aus Protest gegen die päpstliche Rehabilitierung von Bischof Richard Williamson, der den Holocaust leugnet, setzt das Rabbinat, das höchste jüdische Leitungsgremium, in Israel die Beziehungen zur Vatikanstadt aus. Die für Mai geplante Reise des Papstes ins Heilige Land gilt als höchst unwahrscheinlich. Dennoch bekundet Papst Benedikt XVI. seine „Solidarität mit den jüdischen Brüdern“.
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Jerusalem/Israel: Zum «Tag der Shoa» gedenkt die Knesset der Opfer des Holocaust.
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USA, Iran: Der scheidende US-Botschafter bei der UNO Bolten fordert die Weltorganisation auf, den persischen Präsidenten Ahmadinedschad wegen Anstiftung zum Völkermord zu verurteilen. Der vor zwei Jahren gewählte islamistische Politiker spricht immer wieder davon, Israel „von der Landkarte zu tilgen“. Seit kurzem leugnet er sogar den Holocaust an den Juden. [ORF.at

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