Homosexualität

Lesbisches Paar
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Homosexualität bezeichnet je nach Verwendung sowohl gleichgeschlechtliches sexuelles Verhalten, erotisches und romantisches Begehren gegenüber Personen des eigenen Geschlechts als auch darauf aufbauende Identitäten – etwa sich selbst als lesbisch oder schwul zu definieren.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Richard Isay stirbt in New York City. Richard A. Isay war ein US-amerikanischer Psychiater. Er war Professor für Psychiatrie am Weill Cornell Medical College der Cornell University. Er setzte sich für eine veränderte und liberale Sichtweise der Psychoanalyse auf die Homosexualität ein.
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Gestorben: Martin Ripkens stirbt in München. Martin Ripkens war ein deutscher Autor, Filmprüfer und Filmregisseur. Seine Bücher und Filme, die er gemeinsam mit Hans Stempel publizierte, griffen häufig das Thema Homosexualität auf.
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Gestorben: Rudolf Brazda stirbt in Bantzenheim, Oberelsass. Rudolf Brazda - nach der Einbürgerung in Frankreich: Rudolphe Brazda - war ein Überlebender des KZ Buchenwald, der wegen seiner Homosexualität inhaftiert worden war. Er erreichte öffentliche Aufmerksamkeit, da er als der letzte Überlebende gilt, der den Rosa Winkel tragen musste.
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Gestorben: Jean Daniel Cadinot stirbt. Jean Daniel Cadinot war ein französischer Regisseur und Produzent schwulerpornografischer Filme. Sein gleichnamiges Studio war eines der ersten seiner Art in Frankreich und ist bis heute eines der bekanntesten. Sein Einfluss ist in späteren schwulen Erotikproduktionen unübersehbar.
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Gestorben: Erich Lifka stirbt in Wien. Erich Lifka war ein österreichischer Schriftsteller, Journalist und Übersetzer. Lifka, der als literarischer Autor vor allem mit Gedichten und Erzählungen hervorgetreten ist, war zudem eine der aktivsten Persönlichkeiten der europäischen homosexuellen Publizistik nach dem Zweiten Weltkrieg.

Familie

2001

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Maria Sabine (* 1949) als männliches Kind von Augstein und seiner ersten Ehefrau, der Journalistin Lore Ostermann geboren. 1977 bekannte Maria Sabine sich als eine der ersten öffentlich zu ihrer „Geschlechtsumwandlung“, im Alter von 28 Jahren zahlte ihr der Vater die geschlechtsangleichende Operation. Die mit der Künstlerin und Fotografin Inea Gukema-Augstein liierte Rechtsanwältin trug maßgeblich zur Schaffung des Lebenspartnerschaftsgesetzes bei und setzt sich aktiv für die Rechte transsexueller, intersexueller und homosexueller Menschen ein. (Rudolf Augstein)

Gesellschaft & Soziales

1869

Gesellschaft:
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Karl-Maria Kertbeny prägt den Begriff Homosexualität.

1726

Gesellschaft:
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Das seit zwei Jahren existierende Molly House der Margaret Clap in London wird von der Polizei gestürmt und drei bei der Razzia verhaftete Männer nach einem kurzen Prozess wegen sodomy zum Tode verurteilt und am 9. Mai öffentlich gehängt. Margaret Clap wird zur öffentlichen Schaustellung am Pranger verurteilt und dabei vom Mob so schwer misshandelt, dass sie wahrscheinlich bald darauf stirbt.

Politik & Weltgeschehen

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Erste Demonstration in Moskau für die Rechte von homosexuellen Menschen, wo erst 1993 die Strafbarkeit von Homosexualität in Russland aufgehoben wurde. Bei der Demonstration wird der deutsche Politiker Volker Beck verletzt.
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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) streicht Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel der Krankheiten.

1969

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Der reformierte §? 175 des deutschen Strafgesetzbuches (StGB) tritt in Kraft. Er stellt Homosexualität unter Männern ab 21 Jahren nicht mehr unter Strafe. Erst 1994 wird er für erwachsene Männer komplett aufgehoben werden. (1. September)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2002

Ausgewählte Publikationen > Beiträge:
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„Mit einem Rückfall ist auf alle Fälle zu rechnen.“ Männliche Homosexualität und Kriminalbiologie am Beispiel der Universität Graz. In: Invertito. Bd. 4. (Hans-Peter Weingand)

1862

Literatur:
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Karl Heinrich Ulrichs bezeichnet sich in Briefen an seine Verwandten erstmals als „Urning“.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

2010

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Gründung: Half Past Whatever ist eine österreichische Pop/Rock-Band aus Innsbruck, Tirol. Die Gruppe gewann den österreichweiten Red Bull Brandwagen Bandcontest im Jahre 2011. Viele ihrer Lieder haben vor allem emotionale Inhalte, insbesondere Themen wie Homophobie und gleichgeschlechtliche Liebe, hervorgerufen durch die Homosexualität von Sängerin Katy Hustwick, kommen oft vor.

1977

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Gründung: Foerster Media ist ein für schwule Männer produzierender Buchverlag, Zeitschriftenverlag und Videoproduzent aus Offenbach. Inhalt und Gegenstand der Produktionen aller Bereiche von Foerster Media ist die homosexuelle Erotik für Männer.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2011

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Film: „The First Time -Bedingungslose Liebe“ ist ein deutscher Jugendfilm aus dem Jahre 2011, der sich mit den Themen der ersten großen Liebe, dem Erwachsenwerden und dem Einfluss von Freunden, Eltern sowie allgemein der Gesellschaft beschäftigt. Hauptthema ist die erste große Liebe zweier junger Männer und damit auch die Homosexualität.

Stab:
Regie: Timmy Ehegötz
Produktion: Timmy Ehegötz
Musik: Marc Bradley
Kamera: Christoph-Lucas Hütter
Schnitt: Nils Weckbecker Timmy Ehegötz
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Rundfunk: Für Aufsehen sorgt ein Auftritt des Moderators und Schauspielers Alfons Haider in der ORF-Sendung Willkommen Österreich, bei der dieser Österreich aufgrund seiner gesellschaftlichen Einstellung Homosexuellen gegenüber als „verlogenes und verschissenes Land“ bezeichnet. Die Aussagen seinen in dieser Heftigkeit nicht geplant gewesen, sagt Haider später in einem Interview mit dem Radiosender Ö3.

2009

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Film: A Single Man (übersetzt Ein alleinstehender Mann) ist ein US-amerikanisches Filmdrama und gleichzeitig das Regiedebüt des Modedesigners Tom Ford aus dem Jahr 2009. Der Spielfilm ist die Verfilmung von Christopher Isherwoods gleichnamigen Roman A Single Man. Der Film handelt von einem homosexuellen Collegeprofessor, der nach dem plötzlichen Tod seines langjährigen Partners seinen Selbstmord plant. Die Hauptrollen spielen Colin Firth und Julianne Moore. Der Film startete am 8. April 2010 in den deutschen Kinos.

Stab:
Regie: Tom Ford
Drehbuch: Tom Ford, David Scearce
Produktion: Tom Ford, Andrew Miano, Robert Salerno, Chris Weitz
Musik: Abel Korzeniowski
Kamera: Eduard Grau
Schnitt: Joan Sobel

Besetzung: Colin Firth, Julianne Moore, Nicholas Hoult, Matthew Goode, Jon Kortajarena, Paulette Lamori, Ryan Simpkins, Ginnifer Goodwin, Teddy Sears, Paul Butler, Aaron Sanders, Adam Shapiro
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Rundfunk: Der deutsche Spartensender TIMM geht auf Sendung. Sein Programm richtet sich an homosexuelle Zuschauer.

2008

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Film: Der Film Wäre die Welt mein ist ein Musical-Film und das Spielfilmdebüt von Regisseur Tom Gustafson aus dem Jahr 2008. Er beschäftigt sich mit den Themen Coming-out, nicht erwiderte Liebe und Intoleranz gegenüber Homosexuellen. Der Film ist eine Neuauflage und Fortführung von Gustafsons Kurzfilm Fairies. In Deutschland wird der Film teilweise mit dem Zusatz des Originaltitels oder als Wäre die Welt mein -Ein Traum wird wahr getitelt.

Stab:
Regie: Tom Gustafson
Drehbuch: Cory James Krueckeberg,
Tom Gustafson
Produktion: Tom Gustafson,
Cory James Krueckeberg, Peter Sterling
Musik: Jessica Fogle
Kamera: Kira Kelly
Schnitt: Jennifer Lilly

Besetzung: Tanner Cohen, Wendy Robie, Judy McLane, Zelda Williams, Jill Larson, Nathaniel David Becker, Christian Stolte

Tagesgeschehen

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Kissimmee/Vereinigte Staaten: Der Puertoricaner Orlando Cruz outet sich als erster homosexueller Profi-Boxer.
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Kopenhagen/Dänemark: Dänemarks Regierung ermöglicht die kirchliche Trauung von gleichgeschlechtlichen Paaren in seiner protestantischen Staatskirche.
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Washington, D.C./Vereinigte Staaten: Mit dem Ende der „Don’t ask, don’t tell“-Regelung dürfen Homosexuelle fortan in den US-amerikanischen Streitkräften dienen, ohne ihre sexuelle Orientierung verheimlichen zu müssen.
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Wien/Österreich: Die Regierungskoalition einigt sich darauf, ab 2010 eingetragene Partnerschaftengleichgeschlechtlicher Paare zu erlauben.
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Tel Aviv-Jaffa/Israel: Bei einem offenbar homophob motivierten Angriff auf eine schwul-lesbische Jugendgruppe werden ein 16-jähriges Mädchen und ein 26-jähriger Gruppenleiter getötet. Mindestens zehn weitere Menschen werden verletzt, vier davon schwer; der Täter kann entkommen. In der Folge kommt es in Tel Aviv zu Kundgebungen homosexueller Gruppen.

"Homosexualität" in den Nachrichten

Weiterführende Informationen

Literatur

  • B. R. Burg (Hrsg.): Gay Warriors: A Documentary History from the Ancient World to the Present. New York 2002, ISBN 0-8147-9886-1.
  • Martin Dannecker, Reimut Reiche: Der gewöhnliche Homosexuelle: eine soziologische Untersuchung über männliche Homosexuelle in der Bundesrepublik. Frankfurt am Main 1974, ISBN 3-10-014801-0.
  • Axel Krämer: Grenzen der Sehnsucht. Eine schwule Heimatkunde. Querverlag 2005, ISBN 3-89656-115-4.
  • Stephen O. Murray: Homosexualities. Chicago/London 2000, ISBN 0-226-55195-4. (Sozioethnologischer Überblick über verschiedene Kulturen)
  • Norbert Zillich: Homosexuelle Männer im Arbeitsleben. Campus-Verlag, Frankfurt am Main 1988, ISBN 3-593-33992-7.
  • Thomas Grossmann: Eine Liebe wie jede andere. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 1981, ISBN 3-499-18451-6.
  • Bettina v. Kleist: Mein Mann liebt einen Mann. Wie Frauen das Coming-out ihres Partners bewältigen. Fallbeispiele. Ch. Links Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-86153-306-5.
  • Rüdiger Lautmann: Seminar Gesellschaft und Homosexualität. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1977, ISBN 978-3-518-07800-6
  • Rüdiger Lautmann (Hrsg.): Homosexualität. Handbuch der Theorie- und Forschungsgeschichte. Campus, Frankfurt am Main 1992, ISBN 978-3-593-34747-9
  • Rüdiger Lautmann: Soziologie der Sexualität: Erotischer Körper, intimes Handeln und Sexualkultur (Grundlagentexte Soziologie). Beltz Juventa 2002, ISBN 978-3-7799-1472-3.
  • Jody Daniel Skinner: Bezeichnungen für das Homosexuelle im Deutschen, 2 Bände, Die Blaue Eule, Essen 1999, Band 1: Eine lexikologische Analyse und eine lexikographische Aufgabe. ISBN 3-89206-902-6, Band 2: Ein Wörterbuch, ISBN 3-89206-903-4 (Zugleich Dissertation der Universität Koblenz-Landau 1998).
  • Thomas Köllen: Bemerkenswerte Vielfalt: Homosexualität und Diversity Management – Betriebswirtschaftliche und sozialpsychologische Aspekte der Diversity-Dimension „sexuelle Orientierung“. Hampp Verlag, München/Mering. 2010, ISBN 978-3-86618-435-0.
  • Norbert Zillich: Homosexuelle Männer im Arbeitsleben. Campus-Verlag, Frankfurt am Main 1988, ISBN 3-593-33992-7.
  • Thomas Köllen: Part of the Whole? Homosexuality in Companies’ Diversity Policies and in Business Research: Focus on Germany. In: The International Journal of Diversity in Organisations, Communities and Nations. Band 7(5), 2007, S. 315–322.
  • Alan Bray: Homosexuality in Renaissance England. New York 1982, ISBN 0-231-10289-5.
  • Andrew Calimach: Lovers’ Legends. The Gay Greek Myths. Haiduk Press, New Rochelle 2002, ISBN 0-9714686-0-5.
  • Kenneth J. Dover: Homosexualität in der griechischen Antike., Übersetzt von Susan Worcester. C.H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-07374-3 (erstmals engl.: 1978)
  • Lillian Faderman: Surpassing the Love of Men: Romantic Friendship and Love Between Women from the Renaissance to the Present. New York 1998, ISBN 0-688-13330-4.
  • Michel Foucault: Der Wille zum Wissen: Sexualität und Wahrheit. Band 1. Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-518-28316-2. Frz. Orig. La Volonté de savoir, 1976
  • John C. Hawley (Hrsg.): Post-colonial, Queer: Theoretical Intersections. Albany (NY) 2001, ISBN 0-7914-5092-9.
  • Jonathan Ned Katz: Love Stories: Sex between Men before Homosexuality. Chicago/London 2001, ISBN 0-226-42615-7.
  • Mary McIntosh: The Homosexual Role. In: Steven Seidman (Hrsg.): Queer Theory/Sociology. Cambridge (Mass)/Oxford 1996, ISBN 1-55786-740-2.
  • Michael Rocke: Forbidden Friendships: Homosexuality and Male Culture in Renaissance Florence. New York/Oxford 1996, ISBN 0-19-512292-5.
  • Robert Aldrich (Hrsg.): Gleich und anders. Eine globale Geschichte der Homosexualität. Murmann-Verlag, Hamburg 2006, ISBN 3-938017-81-3.
  • John Boswell: Christianity, Social Tolerance, and Homosexuality: Gay People in Western Europe from the Beginning of the Christian Era to the Fourteenth Century. University of Chicago Press, 2005, ISBN 0-226-06711-4. (englisch)
  • Lutz van Dijk: Homosexuelle: Zwischen Todesstrafe und Emanzipation. München 2001, ISBN 3-570-14612-X.
  • Lillian Faderman: Surpassing the Love of Men: Romantic Friendship and Love Between Women from the Renaissance to the Present. Harper Paperbacks, Neuausgabe 1998, ISBN 0-688-13330-4. (englisch)
  • Bernd-Ulrich Hergemöller: Einführung in die Historiographie der Homosexualitäten. edition diskord, Tübingen 1999, ISBN 3-89295-678-2.
  • Burkhard Jellonnek: Homosexuelle unter dem Hakenkreuz. Die Verfolgung von Homosexuellen im Dritten Reich. Verlag F. Schöningh, Paderborn 1990, ISBN 3-506-77482-4.
  • Georg Klauda: Die Vertreibung aus dem Serail. Europa und die Heteronormierung der islamischen Welt. Männerschwarm Verlag, Hamburg 2008, ISBN 978-3-939542-34-6. Rezension
  • Friedrich Koch: Sexuelle Denunziation. Die Sexualität in der politischen Auseinandersetzung. 2. Auflage, Hamburg 1995, ISBN 3-434-46229-5.
  • Martin Lücke: Männlichkeit in Unordnung. Homosexualität und männliche Prostitution in Kaiserreich und Weimarer Republik. (= Geschichte und Geschlechter; Bd. 58) Campus, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-593-38751-2 (Rezension)
  • Jan-Henrik Peters: Verfolgt und Vergessen: Homosexuelle in Mecklenburg und Vorpommern im Dritten Reich. Herausgegeben von Falk Koop im Auftrag des Landesverbandes der Lesben und Schwulen Mecklenburg-Vorpommern „Gaymeinsam e. V.“ Ingo Koch Verlag, Rostock 2004, ISBN 3-937179-95-X.
  • Andreas Pretzel, Gabriele Roßbach: Wegen der zu erwartenden hohen Strafe. Homosexuellenverfolgung in Berlin 1933–1945. Herausgegeben vom Kulturring in Berlin e. V., Verlag rosa Winkel, Berlin 2000, ISBN 3-86149-095-1.
  • Christoph Schlatter: "Merkwürdigerweise bekam ich Neigung zu Burschen". Selbstbilder und Fremdbilder homosexueller Männer in Schaffhausen 1867 bis 1970. Zürich 2002, ISBN 3-0340-0524-5.
  • Schwules Museum* (Hrsg.), Akademie der Künste (Hrsg.): Goodbye to Berlin? 100 Jahre Schwulenbewegung; eine Ausstellung des Schwulen Museums und der Akademie der Künste, 17. Mai bis 17. August 1997. Berlin 1997, ISBN 3-86149-062-5.
  • Hans-Georg Stümke: Homosexuelle in Deutschland: eine politische Geschichte. München 1989, ISBN 3-406-33130-0.
  • Joachim S. Hohmann: Der heimliche Sexus: Homosexuelle Belletristik in Deutschland von 1900 bis heute. Foerster-Verlag, Berlin 1982, ISBN 3-922257-42-9.
  • Wolfgang Harthauser (Pseudonym für Reimar Lenz): Der Massenmord an Homosexuellen im Dritten Reich. In: Willhart S. Schlegel: Das große Tabu. Zeugnisse und Dokumente zum Problem der Homosexualität. Rütten und Loening Verlag, 1967, DNB 456820981.
  • Sigmund Freud: Über die Psychogenese eines Falles von weiblicher Homosexualität, 1920. In: Sigmund Freud: Studienausgabe, Band VII. Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-10-822727-0.
  • Richard A. Isay: Being homosexual. Gay men and their development. Farrar, Straus, and Giroux, New York 1989.
    • Deutsche Ausgabe: Schwul sein. Die psychologische Entwicklung des Homosexuellen. Piper, München 1993, ISBN 3-492-11683-3.
  • Deutsche Ausgabe: Schwul sein. Die psychologische Entwicklung des Homosexuellen. Piper, München 1993, ISBN 3-492-11683-3.
  • Udo Rauchfleisch: Schwule, Lesben, Bisexuelle. Lebensweisen, Vorurteile, Einsichten. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-01425-2.
  • Kurt Wiesendanger: Schwule und Lesben in Psychotherapie, Seelsorge und Beratung, Vandenhoeck & Ruprecht, 2000, ISBN 3-525-45878-9.
  • Charlotte Wolff: Love Between Women. Duckworth, London 1971, ISBN 0-7156-0579-8.
    • Deutsche Ausgabe: Psychologie der Lesbischen Liebe. Eine empirische Studie der weiblichen Homosexualität. Aus dem Englischen von Christel Buschmann. Rowohlt, Reinbek 1973, ISBN 3-499-68040-8).
  • Deutsche Ausgabe: Psychologie der Lesbischen Liebe. Eine empirische Studie der weiblichen Homosexualität. Aus dem Englischen von Christel Buschmann. Rowohlt, Reinbek 1973, ISBN 3-499-68040-8).
  • Bruce Bagemihl: Biological Exuberance. Animal Homosexuality and Natural Diversity. New York 2000, ISBN 0-312-25377-X.
  • Robert Alan Brookey: Reinventing the Male Homosexual. The Rhetoric and Power of the Gay Gene. Bloomington 2002, ISBN 0-253-21512-9.
  • Simon LeVay: Queer Science: The Use and Abuse of Research into Homosexuality. Cambridge (MA)/London 1997, ISBN 0-262-62119-3.
  • Florian Mildenberger: … in der Richtung der Homosexualität verdorben: Psychiater, Kriminalpsychologen und Gerichtsmediziner über männliche Homosexualität 1850–1970. Hamburg 2002, ISBN 3-935596-15-4.
  • Aldo Poiani: Animal Homosexuality: A Biosocial Perspective. Cambridge University Press, Cambridge 2010, ISBN 978-0-521-14514-5 (Inhaltsübersicht)
  • Vernon A. Rosario (Hrsg.): Science and Homosexualities. London 1997, ISBN 0-415-91502-3.
  • Newsletter der AG Wissenschaft zur Homosexualität
  • Andreas Zimmermann: Homosexualität und Krankheit. Zur Genese eines kulturellen Zusammenhanges. (PDF; 381 kB) In: Wolfgang Eirund, Joachim Heil (Hrsg.): Internationale Zeitschrift für Philosophie und Psychosomatik (IZPP) 2/2012, ISSN 1869-6880, S. 1–22.
  • Heinz-Jürgen Voß: Biologie & Homosexualität: Theorie und Anwendung im gesellschaftlichen Kontext. Unrast, Münster 2013, ISBN 978-3-89771-122-8
  • Heinz-Jürgen Voß: Epigenetik und Homosexualität. http://heinzjuergenvoss.de/Voss_2013_Epigenetik_und_Homosexualitaet__.pdf
  • Volker Weiß: Angeboren, Natürlich, Normal? Biologische Theorien zwischen Diskriminierung von Homosexualität und homosexueller Emanzipation. In: S. Ebeling, V. Weiß (Hrsg.): Von Geburt an homosexuell? Biologische Theorien über Schwule und Lesben. Waldschlösschen Verlag, Reinhausen bei Göttingen 2004, S. 9–69.
  • Forum Homosexualität und Literatur. Ein Periodikum des Forschungsschwerpunkts Homosexualität und Literatur im Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften an der Universität – GH Siegen. Hrsg. von Wolfgang Popp und Gerhard Härle mit Marita-Keilson-Lauritz, Dirck Linck und Wolfram Setz. Bände 1–50. Die Blaue Eule, Essen 1987–2007.
  • Heinrich Detering: Das offene Geheimnis. Zur literarischen Produktivität eines Tabus von Winckelmann bis zu Thomas Mann. Wallstein, Göttingen 1994, ISBN 3-89244-070-0. [Durchgesehene und mit einer Nachbemerkung versehene Studienausgabe ebd. 2002.]
  • Wolfgang Popp: Männerliebe. Homosexualität und Literatur. J. B. Metzler, Stuttgart 1992, ISBN 3-476-00828-2.
  • Axel Schock: Die Bibliothek von Sodom. Das Buch der schwulen Bücher. Eichborn, Frankfurt am Main 1997.
  • Gregory Woods: A history of gay literature. The male tradition. Yale University Press, New Haven and London 1999.
  • Samois: What Color is Your Handkerchief: A Lesbian S/M Sexuality Reader. SAMOIS, Berkeley 1979.
  • Samois: Coming to Power. Writings and Graphics on Lesbian S/M. 3. Auflage, Alyson Publications, Boston 1987, ISBN 0-932870-28-7.
  • Larry Townsend: The Leatherman’s Handbook: Silver Jubilee Edition. Erweiterte Neuauflage, L. T. Publications, 2000, ISBN 1-881684-19-9.
  • Gayle Rubin: Sites, Settlements, and Urban Sex: Archaeology And The Study of Gay Leathermen in San Francisco 1955–1995. In: Robert Schmidt, Barbara Voss (Hrsg.): Archaeologies of Sexuality. Routledge, London 2000, ISBN 0-415-22365-2.
  • Pat Califia: Speaking Sex to Power: The Politics of Queer Sex. Essays. Cleis Press, 2001, ISBN 1-57344-132-5.
  • Gayle Rubin: Studying Sexual Subcultures: the Ethnography of Gay Communities in Urban North America. In: Ellen Lewin, William Leap (Hrsg.): Out in Theory: The Emergence of Lesbian and Gay Anthropology. University of Illinois Press, Urbana 2002, ISBN 0-252-07076-3.
  • Gayle Rubin: Samois. In: Marc Stein (Hrsg.): Encyclopedia of Lesbian, Gay, Bisexual, and Transgender History in America. Charles Scribner’s Sons, 2003. PDF-Download
  • Gayle Rubin: Leather Times. Samois, 2004. Online unter leatherarchives.org (PDF; 1,3 MB)

Weblinks