Honorius I.

Honorius I. († 638) war Papst vom 3. November 625 bis zum 12. Oktober 638. Weil nach dem Tod Gregors die Quellen aus einer Zeit der Wirren spärlich sind, ist über das Leben des Honorius vergleichsweise wenig gesichert.

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Kunst & Kultur

Kultur & Religion:
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Nach dem Tod von Papst Honorius I. wählt der römische Klerus Severinus zu dessen Nachfolger. Er weigert sich, die monotheletische Glaubensformel Ecthesis, die Kaiser Herakleios vorgeschlagen hatte, anzuerkennen, woraufhin dieser ihm zunächst die Bestätigung der Wahl verweigert; sie wird 640 nachgeholt, so dass dieses Jahr als offizielles Beginn des Pontifikats des Severinus gilt.
Religion & Kultur:
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Honorius I. wird neuer Papst als Nachfolger von Bonifatius V.

Religion

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Beginn des Dritten Konzils von Konstantinopel, von der katholischen und der orthodoxen Kirche als sechstes ökumenisches Konzil anerkannt (bis 681); es verdammt die monotheletische Lehre und spricht postum das Anathema über Papst Honorius I. aus, der eine Annäherung an Vertreter dieser Lehre gesucht hat.

Ereignisse

681 n. Chr.

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28. März: Das dritte Konzil von Konstantinopel verhängt über den im Jahr 638 verstorbenen Papst Honorius I. das Anathema, weil er die nunmehr als Häresie angesehene Lehre des Monotheletismus geduldet hat.

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