Hradec Králové

Hradec Krlov
Wappen von Hradec Králové
Basisdaten
Staat:Tschechien
Historischer Landesteil:Bhmen
Region:Krlovhradeck kraj
Bezirk:Hradec Krlov
Flche:10561 ha
Geographische Lage:5013?N, 1550?OKoordinaten:5012?37?N, 1549?42?O
Hhe:235mn.m.
Einwohner:92.929 (1. Jan. 2017)
Postleitzahl:500 00
Verkehr
Bahnanschluss:Chlumec nad Cidlinou?Mi?dzylesie
Hradec Krlov?Ostrom??
Struktur
Status:Statutarstadt
Ortsteile:21
Verwaltung
Brgermeister:Zden?k Fink (Stand: 2011)
Adresse:?eskoslovensk armdy 408
502 00 Hradec Krlov
Gemeindenummer:569810
Website:www.hradeckralove.org

Hradec Králové (deutsch Königgrätz; lateinisch Reginogradecium anhören?/i) ist eine tschechische Stadt am Oberlauf der Elbe im Vorland des Riesengebirges in Nordostböhmen. Sie ist das Verwaltungszentrum der Region Hradec Králové, Universitätsstadt und Bischofssitz. In der Nähe der Stadt fand 1866 die Schlacht bei Königgrätz zwischen Preußen und Österreich statt.



Inhaltsverzeichnis



Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hradec Králové liegt auf einer Höhe von 240 m n.m. am Zusammenfluss von Elbe und Adler (Orlice) im südwestlichen Teil der gleichnamigen Region etwa 21 km nördlich von Pardubitz und 112 km östlich von Prag.



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stadtzentrum (Luftbild)
Bild: Cz-David

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Königgrätz war schon um 1062 befestigt, wurde 1225 zur Königsstadt ernannt und 1307 Elisabeth Richza von Polen, der Witwe der Könige Wenzel II. und Rudolf I. als Witwensitz zugeteilt. Seitdem trug die Stadt den Namen Grecz Reginae bzw. Hradec Králové statt des bisherigen Hradec (Grecz/Grätz).

Im Deutschen setzte sich spätestens um 1800 anstelle der korrekten Übersetzung Königingrätz der Name Königgrätz durch, auch als amtliche Bezeichnung.

Die Stadt war eine der ersten, die sich auf die Seite der Hussiten stellten; Jan Žižka wurde 1424 dort begraben. Sie hatte unter den wechselvollen Auseinandersetzungen der Hussitenkriege zu leiden und blieb bis zum Dreißigjährigen Krieg überwiegend protestantisch.

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1574 bis 1580 wurde im Stil der Renaissance der Weiße Turm (Bílá věž) errichtet, der mit der Augustin über die zweitgrößte Glocke Böhmens verfügt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt 1639 von den Schweden erobert, acht Monate lang besetzt und geplündert. Im Jahre 1664 wurde die Stadt Bischofssitz des neu gegründeten Bistums Königgrätz der katholischen Kirche. Der Jesuit Antonín Koniáš verfasste dort erstmals 1729 seine Indexschrift Clavis haeresim in claudens et aperiens, die nach seiner Auffassung ketzerische Werke aufzählte und als unerwünschte Literatur einstufte. Dabei entwickelte er großen Eifer, ließ Bücher vernichten und bewirkte drakonische Strafen für deren unerlaubten Besitz. Nach seiner Auffassung sollte jeder „anständige“ Katholik seine private Büchersammlung der Prüfung durch den Beichtvater verfügbar halten. Sein Wirken fügte von Hradec Králové aus dem tschechischen Kulturerbe spürbare Verluste zu.

Im Siebenjährigen Krieg (1756 bis 1763) wurde die Stadt bei Auseinandersetzungen zwischen den preußischen und den österreichischen Truppen in Mitleidenschaft gezogen. Unter Kaiser Joseph II. wurde Königgrätz 1778 zur Festung erklärt; in den Jahren 1780 bis 1789 wurden rund um die Stadt mächtige Festungswerke geschaffen. Während dieser Zeit war die Verwaltung des Königgrätzer Kreises im Schloss Horziniowes untergebracht, 1792 kehrte sie nach Aufhebung der Festung in die Stadt zurück.

19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch die napoleonischen Feldzüge hinterließen ihre Spuren in der Stadt: so herrschte 1809 ein großer Mangel an Lebensmitteln durch die Anwesenheit bzw. Durchzüge der Armeen von Erzherzog Karl sowie durch Versorgung der weiteren böhmischen Städte wie Prag und Theresienstadt, die sich ebenfalls aus Angst vor Belagerungen rüsteten. 1866 fügte nordwestlich der Stadt (beim Flecken Sadowa) die preußische Armee der vereinigten österreichischen und sächsischen Armee in der Schlacht von Königgrätz eine vernichtende Niederlage zu. Die Schlacht entschied den Deutschen Krieg für Preußen.

Festung Königgrätz um 1890
Bild: Cz-David

Die Festungsanlagen hatten in der Kriegsführung der damaligen Zeit an Bedeutung verloren und wurden im Jahre 1884 geschleift. Sie machten Platz für großzügige Parkanlagen und Bauwerke als Zeugnisse der Architekturströmungen der klassischen Moderne wie dem von Wien ausgehenden Jugendstil und dem nachfolgenden Reformstil. Dazu zählen Kaufhäuser, Hotelbauten, Sparkassen, aber auch Wohnhäuser.

20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt bekam nach dem Ersten Weltkrieg, als sie beständig wuchs und neue moderne Bauten hinzukamen, den Beinamen Salon der Republik. Viele dieser Bauten sind erhalten und wurden saniert. Darunter befinden sich Gebäude nach Entwürfen von Hubert Gessner, Josef Gočár, Jan Kotěra, Oldřich Liska, Otakar Novotný, Jan Rejchl, Václav Rejchl, Bohumíl Waigant und Václav Weinzettl.



Stadtstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hradec Králové ist von einer differenzierten Stadtstruktur gekennzeichnet. Die Hauptteile sind die historische Altstadt (Staré město) und die Neustadt (Nové město). Die Altstadt befindet sich auf einer mächtigen, länglich gestreckten Felserhebung, deren ursprüngliche Struktur durch die jahrhundertelange Stadtentwicklung kaum noch erkennbar ist. Die Altstadt ist nur über zwei Straßen mit Fahrzeugen erreichbar. Seitlich führen Treppenaufgänge hinauf. Auf der Erhebung befindet sich der alte Stadtkern von Königgrätz mit seinen kirchlichen und bürgerlichen Bauten.

Um diese Erhebung ziehen sich gürtelartig alte Kasernen- und Magazingebäude aus der Zeit der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn. Westlich und südlich wird die Altstadt von der Elbe und der Adler eingefasst, die südwestlich unweit des Eisstadions zusammenfließen. Von der ehemaligen Auenlandschaft beider Flüsse ist nur noch nördlich der Altstadt ein nennenswertes Areal vorhanden, das heute einen parkartigen Charakter besitzt. Die Flussufer sind im Innenstadtbereich durchgängig kanalartig befestigt. Alte Mäanderfragmente von Adler und Elbe sind jenseits der bebauten Fläche noch am Stadtrand vorhanden und stellen naturräumliche Schutzzonen dar.

Die Neustadt erreicht man von der Altstadt aus über die architektonisch bemerkenswerte Prager Elbebrücke (Pražsky most). Dieser Stadtteil erstreckt sich in westlicher Richtung und ist von einem sternförmig angelegten, sowie quer dazu verlaufenden Straßennetz durchzogen, das bei dieser Brücke seinen Ursprung hat. Die zentrale Straße (Gočárova třída) der Neustadt führt zum Bahnhofsareal, das sie durch eine Biegung nur seitlich berührt. Im Zuge der Stadtentwicklung bildeten sich die Prager Vorstadt (Pražské předmestí), die Schlesische Vorstadt (Slezské předmestí) und die Mährische Vorstadt (Moravské předmestí) heraus. Weitere Siedlungen, ehemalige Dörfer, wurden später eingemeindet. Im Süden liegt auf einer Erhebung der Stadtteil Nový Hradec Králové (Neu-Königgrätz) mit einem alten Kirchbau.



Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Hradec Králové gehören die Ortsteile:

  • Hradec Krlov (Altstadt) - 3,45 km, 16.350 Ew.
Laubengang um den Marktplatz
Bild: Cz-David
Nebenstraße des Marktplatzes
Bild: Cz-David


Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beschreibung: In Rot ein goldbewehrter und -gekrönter silberner doppelschwänziger nach links stehender Löwe mit einer goldenen Majuskel „G“ in den Pranken haltend.

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flagge von Hradec Králové besteht aus drei horizontalen Streifen Weiß-Gelb-Rot. Das Verhältnis der Breite zur Länge macht 2 : 3.

Stdtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hradec Králové unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden neun Städten:

StadtLandseit
AlessandriaItalienPiemont, Italien1961
ArnheimNiederlandeGelderland, Niederlande1992
Bansk BystricaSlowakeiMittelslowakei, Slowakei1950
BreslauPolenNiederschlesien, Polen2003
GieenDeutschlandHessen, Deutschland1990
Ka?telaKroatienSplit-Dalmatien, Kroatien1992
MetzFrankreichGrand Est, Frankreich2001
TschernihiwUkraineUkraine2010
Wa?brzychPolenNiederschlesien, Polen1991


Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wasserkraftwerk im Jugendstil
Bild: Cz-David

Im Ort werden seit 1864 von Petrof Klaviere hergestellt, die seit 1924 auch exportiert werden. Das Familienunternehmen ist (Stand 2008) mit jährlich bis zu 5000 Pianinos und 900 Flügeln gegenwärtig gemessen an der Stückzahl einer der größten Klavierproduzenten in Europa.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der heutige Stadtkern aus Altstadt und Neustadt ist von einer breit ausgebauten inneren Ringstraße umschlossen. Sternförmig stoßen die überregionalen Verbindungen auf diesen Ring. Er verringert somit den Durchfluss überregionaler Verkehrsaufkommen durch die Innenstadt.

Hradec Králové liegt an den Europastraßen:

Die Autobahn D11 aus Richtung Prag endet südwestlich von Hradec Králové, es existieren Planungen, sie künftig, an der Stadt vorbei Richtung Südpolen zu verlängern.

Außerdem ist Hradec Králové Schnittpunkt verschiedener Straßen I. und II. Klasse:

Bahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hauptbahnhof von Hradec Králové befindet sich westlich der Innenstadt und ist Schnittpunkt folgender Bahnstrecken:

Über diese Linien existieren Verbindungen in viele Städte Tschechiens.



Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tyl-Gymnasium von Architekt Josef Gočár
Bild: Cz-David

In der Stadt befinden sich mehrere Hochschuleinrichtungen. Die Universität Hradec Králové hat dort ihren Sitz. Weiter sind in der Stadt die Pharmazeutische Fakultät und eine der medizinischen Fakultäten der Karls-Universität Prag und die Fakultät für Militärisches Gesundheitswesen der Universität für Verteidigung ansässig.

Vom 7. bis 17. Juli 1977 fand dort die X. Internationale Physikolympiade statt.



Sehenswrdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das historische Stadtzentrum wurde 1962 zum städtischen Denkmalreservat erklärt.

  • Groer Ring (Velk nm?st) mit
    • Rathaus
    • Weier Turm mit Clemens-Kapelle
    • Heilig-Geist-Kirche (Kathedrale)
    • Ehemalige Jesuitenkirche (Kirche Mari Himmelfahrt) und Jesuitenkollegium
    • Mariensule (Pestsule)
  • Kleiner Ring mit Residenz-Haus
  • Alte Knigliche Brauerei (jetzt Kreisverwaltung)
  • Jirasek-Park am Zusammenfluss von Elbe und Adler (Orlice)
  • Gassen in der Altstadt
  • Klicpera-Theater
  • Ehemaliges Priesterseminar (Purkrabsk d?m) an der Stelle der frheren Burg (Na Hrad?)
  • Ostbhmisches Museum
  • Ehemalige Synagoge, erbaut 1904/05
  • Jdischer Friedhof
  • V?esportovn stadion, Heimspielsttte des FC Hradec Krlov


Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Galerie der Modernen Künste
Bild: Cz-David
Ostböhmisches Museum von Architekt Jan Kotěra
Bild: Cz-David

Das staatliche Ostböhmische Philharmonische Orchester „Filharmonie Hradec Králové“ wurde 1978 gegründet und gehört zu den führenden tschechischen Symphonieorchestern. Es ging aus dem städtischen Opernorchester hervor. Chefdirigent ist seit 2002 Ondřej Kukal (2007).

In der Altstadt befindet sich das Klicpera-Theater. Das Gebäude liegt an einem kleinen Platz nördlich vom Markt. Am Markt steht gegenüber der mächtigen Jesuitenkirche die Galerie der Modernen Künste. Sie befindet sich in einem architektonisch bemerkenswerten Bau des Architekten Osvald Polívka (Entwurf 1912).

Zu den bedeutendsten Bauwerken moderner Architektur in dieser Stadt gehört das Ostböhmische Museum am innerstädtischen Elbufer.

Im Jahr 2011 gab die Stadt bekannt, dass sie sich um die Eintragung als UNESCO-Weltkulturerbe bemüht.



Kulturveranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Seit 2007 findet Anfang Juli das Festival Rock for People statt.
  • Seit dem Jahr 2003 findet jeden August das Hip Hop Kemp, eines der grten europischen Hip-Hop-Festivals auf einem Teil des Flugplatzes statt.
  • Anfang September ist dies auch Austragungsort der Flugschau CIAF
  • Im Oktober findet jhrlich das Jazz-Festival ?Jazz goes to town? statt.
  • Im Herbst (Oktober/November) veranstaltet die ?Filharmonie Hradec Krlov? das Festival ?Hudebn frum Hradec Krlov? (Musikforum Kniggrtz) mit Konzerten fr zeitgenssische Orchestermusik.


Persnlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Shne und Tchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Stadt lebten und wirkten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karel Josef Biener z Bienbergu: Geschichte der Stadt Kniggratz. Band 1, Prag 1780 (E-Kopie)
  • Petr David, Vladimr Soukup, Jan Jakl, Oliver Groschner (bersetzer): Hradec Krlov. Soukup a David, Praha 1997, ISBN 80-86050-12-2 (= Reisefhrer durch Bhmen, Mhren, Schlesien).
  • Jakub Pot??ek: Hradec Krlov. Architektura a Urbanismus 1895?2009. Muzeum vchodnch ?ech ve spoluprci s vydavatelstvm Garamon, Hradec Krlov 2009, ISBN 978-80-86472-42-3 (tschechisch).


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ??esk statistick ?ad ? Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2017 (PDF; 371 KiB)
  2. ?Noch 1809 war die weibliche Bezeichnung dieser Stadt in den Zeitungen der Zeit gebruchlich. Vgl. Augsburgische Ordinari Postzeitung, Nro. 135, Mittwoch, den 7. Jun. Anno 1809.
  3. ?Jaroslav Vrchotka: Bibliotheken in Bhmen. In: Bernhard Fabian: Handbuch der historischen Buchbestnde in Deutschland, sterreich und Europa (Fabian-Handbuch). online-Ausgabe der Uni Gttingen
  4. ?Clavis haeresim claudens et aperiens. bibliographischer Eintrag im Gemeinsamen Verbundkatalog (GVK)
  5. ?Zahrani?n aktivity, Hradec Krlov. Abgerufen am 26.Februar 2017.
  6. ?????? ???????? (ukrainisch)
  7. ?Informationszentrum / Wasserkraftwerk Hu?k
  8. ?Where can I read more about PETROF? In: petrof.cz.Petrof, 7.Mai 2008, abgerufen am 18.Juli 2012 (englisch).
  9. ?Lothar Martin: Radio Prag - Nachrichten - 26-01-2009 20:08. Wirtschaftskrise: Weitere Kndigungen im Klavierbau und der Glasindustrie. In: radio.cz.?esk rozhlas, 26.Januar 2009, abgerufen am 18.Juli 2012.
  10. ?Ausrichter der IPhO
  11. ?Hradec Krlov / Kniggrtz bemht sich um Eintragung in die Weltkulturerbe-Liste der Unesco auf Radio Prag vom 25. April 2011

Tyl-Gymnasium von Architekt Josef GočárBild: Cz-DavidLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V3.0
Bild: Cz-David

Ostböhmisches Museum von Architekt Jan KotěraBild: Cz-DavidLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V3.0
Bild: Cz-David

Hradec Králové (deutsch Königgrätz; lateinisch ReginogradeciumAudio-Datei / Hörbeispielanhören?/i) ist eine tschechische Stadt am Oberlauf der Elbe im Vorland des Riesengebirges in Nordostböhmen. Sie ist das Verwaltungszentrum der Region Hradec Králové, Universitätsstadt und Bischofssitz. In der Nähe der Stadt fand 1866 die Schlacht bei Königgrätz zwischen Preußen und Österreich statt.

mehr zu "Hradec Králové" in der Wikipedia: Hradec Králové

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Karel Otčenášek stirbt in Hradec Králové. Karel Otčenášek war ein tschechischer römisch-katholischer Bischof im Bistum Königgrätz. 1998 verlieh ihm der Papst den persönlichen Titel eines Erzbischofs. Er war der dienstälteste Bischof der Weltkirche.
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Geboren: Alžběta Bášová wird in Hradec Králové geboren. Alžběta Bášová ist eine tschechische Badmintonspielerin.
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Geboren: Jakub Nakládal wird in Hradec Králové, Tschechoslowakei geboren. Jakub Nakládal ist ein tschechischer Eishockeyspieler, der seit Dezember 2012 beim HC Lev Prag in der Kontinentalen Hockey-Liga unter Vertrag steht.
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Geboren: Pavel Košťál wird in Hradec Králové, Tschechoslowakei geboren. Pavel Košťál ist ein tschechischer Fußballspieler, der in der Innenverteidigung eingesetzt wird.

Europa

1757

Siebenjähriger Krieg in Europa:
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19. März: Der preußische General Hans Karl von Winterfeldt schlägt vor, gegen Königgrätz und Pardubitz vorzugehen.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1864

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Petrof ist ein tschechischer Hersteller von Klavieren mit Sitz im nordostböhmischen Hradec Králové (deutsch Königgrätz).

1842

Gründung:
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V. F. Červený & Synové (deutsch: V. F. Červený & Söhne) ist ein tschechischer Instrumentenbauer in Hradec Králové.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1910

Werk:
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Betontreppe bei der Marienkirche in Hradec Králové (Josef Gočár)

Städtepartnerschaften

1961

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Hradec Králové,Tschechien, seit (Alessandria)

Partnerschaften

1967

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Tschechien – Hradec Králové, Tschechien, seit (Banská Bystrica)

Persönlichkeiten > In der Stadt lebten und wirkten

1978

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Ivan Tu?ek (1942–1999), Weltmeister im Kunstflug

Bisher durchgeführte UNICA – Kongresse

1994

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Hradec Králové (Tschechien) (Union Internationale du Cinéma)

Austragungsorte

Politik & Weltgeschehen

2003

Politik > Partnerstädte:
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Tschechien Hradec Králové (Königgrätz), Tschechien (Breslau)

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