Geboren & Gestorben

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Gestorben: Ulrich de Maizière stirbt in Bonn. Karl Ernst Ulrich de Maizière war ein deutscher Offizierhugenottischer Abstammung. Er diente in der Reichswehr, der Wehrmacht und war zuletzt General des Heeres der Bundeswehr. Während des Zweiten Weltkrieges diente er in den letzten Kriegsmonaten ab Frühjahr 1945 als Erster Generalstabsoffizier in der Operationsabteilung des Generalstabs des Heeres im OKH. Ab 1951 war de Maizière am Wiederaufbau deutscher Streitkräfte in der Bundesrepublik Deutschland beteiligt und diente von 1964 bis 1966 schließlich als dritter Inspekteur des Heeres und anschließend von 1966 bis 1972 als vierter Generalinspekteur der Bundeswehr. De Maizière gilt als einer der Väter der Inneren Führung.
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Gestorben: Karl Manoury stirbt in Potsdam. Karl Manoury war ein deutscher Theologe und Historiker hugenottischer Abstammung.
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Gestorben: Sully Lombard stirbt in Lunel bei Montpellier. Jules Sully Lombard war ein französischer calvinistischer Pastor. Er ist heute vor allem für sein soziales und städtebauliches Wirken im 20. Arrondissement von Paris bekannt, wo ein Platz nach ihm benannt ist. Seine elsässische Ehefrau Jeanne Marguerite Bernard (* 16. Juni 1868 in Paris; † 24. Januar 1964 ebenda), deren Mutter eine e Gontard war, stammte wie Sully Lombard von Hugenotten ab.
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Gestorben: Johannes Du Plessis stirbt in Stellenbosch. Johannes Du Plessis, im Volksmund später Pienk Piet genannt, war ein südafrikanischer Theologe und Missionar, dessen Vorfahren als Hugenotten in das Kapland eingewandert waren. Er setzte sich in seiner Rolle als Professor der Theologie für den sozialen Ausgleich zwischen den Bevölkerungsgruppen in Südafrika ein.
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Geboren: Ulrich de Maizière wird in Stade geboren. Karl Ernst Ulrich de Maizière war ein deutscher Offizierhugenottischer Abstammung. Er diente in der Reichswehr, der Wehrmacht und war zuletzt General des Heeres der Bundeswehr. Während des Zweiten Weltkrieges diente er in den letzten Kriegsmonaten ab Frühjahr 1945 als Erster Generalstabsoffizier in der Operationsabteilung des Generalstabs des Heeres im OKH. Ab 1951 war de Maizière am Wiederaufbau deutscher Streitkräfte in der Bundesrepublik Deutschland beteiligt und diente von 1964 bis 1966 schließlich als dritter Inspekteur des Heeres und anschließend von 1966 bis 1972 als vierter Generalinspekteur der Bundeswehr. De Maizière gilt als einer der Väter der Inneren Führung.

Struktur der Alten Eidgenossenschaft > Einzelörtische Untertanen von Länderorten und Zugewandten

Religion

1535

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Die Bible de Genève, eine französische Bibelübersetzung von Pierre-Robert Olivétan, wird in Neuchâtel erstmals gedruckt. Das Werk des Schülers von Jacques Lefèvre d’Étaples mit einem Vorwort von Johannes Calvin wird in den nächsten Jahrhunderten zur Bibel der Hugenotten.

Frankreich / Schottland

1560

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17. März: Hugenotten und unzufriedene Adlige wagen den entscheidenden Schlag in der Verschwörung von Amboise. Der Sturm auf das Schloss Amboise, um den französischen König Franz II. in ihre Gewalt zu bringen, schlägt jedoch fehl. Hunderte Verschwörer sterben in den folgenden Tagen.

Ereignisse > Religion

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Eine Reihe von Hugenotten wird in Wassy von Katholiken ermordet. Das Blutbad von Wassy löst den ersten Hugenottenkrieg in Frankreich aus. (1. März)

Ereignisse

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Die Schlacht bei Dreux verlieren im Ersten Hugenottenkrieg die Truppen der französischen Protestanten unter dem Befehl von Ludwig I. Prinz von Condé und Admiral Gaspard von Coligny. Der Prinz von Condé gerät in Gefangenschaft der katholischen Armee unter François de Lorraine, duc de Guise.
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Im Edikt von Compiègne droht der französische König Heinrich II. den Hugenotten mit der Gerichtsbarkeit, wenn sie die Ordnung stören.

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Mit der Unterzeichnung des Edikts von Amboise durch Caterina de’ Medici endet der Erste Hugenottenkrieg. Den französischen Hugenotten wird das eingeschränkte Recht auf freie Religionsausübung gewährt.

Ereignisse/Entwicklungen

1572

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Kulmination des französischen Religionskriegs zwischen Katholiken und Hugenotten in der Bartholomäusnacht (16. Jahrhundert)

Politik & Weltgeschehen

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Hugenottenkriege in Frankreich: König Heinrich III. hebt alle Freiheiten der Hugenotten im Vertrag von Nemours mit der katholischen Seite auf.
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In der Schlacht von Moncontour erleidet im Dritten Hugenottenkrieg die hugenottische Seite nach dem Abfall von Söldnern vom Feldherrn Admiral Coligny eine schwere Niederlage.
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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: In der Schlacht von Moncontour im Dritten Hugenottenkrieg erleiden die Hugenotten unter ihrem Feldherrn Admiral Coligny eine schwere Niederlage gegen die katholische Seite. (3. Oktober)
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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Im Edikt von Amboise erhalten die Hugenotten in Frankreich durch Katharina von Medici das eingeschränkte Recht auf freie Religionsausübung. Ausgenommen von der Regelung sind Paris und einige anderen Städte. Damit endet der Erste Hugenottenkrieg. (19. März)

1563

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Erster Hugenottenkrieg: 19. März: Im Edikt von Amboise erhalten die Hugenotten in Frankreich durch Katharina von Medici freie Religionsausübung, ausgenommen in Paris und einigen anderen Städten, zugestanden.

Frankreich / Spanien / Portugal

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Der französische König Heinrich IV. unterzeichnet das Edikt von Nantes. Es garantiert den Hugenotten in Frankreich Toleranz und Bürgerrechte, fixiert jedoch den Katholizismus als Staatsreligion.

Europa

1669

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Ludwig XIV. von Frankreich lässt die Verfolgung der Hugenotten wieder aufnehmen, nachdem das Edikt von Nantes (1598) ihnen Toleranz gewährt hatte. Er verfolgt damit eine strikte Katholisierung des französischen Staates.

1598

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen > Weitere Ereignisse in Europa: Ludwig XIV. von Frankreich lässt die Verfolgung der Hugenotten wieder aufnehmen, nachdem das Edikt von Nantes ihnen Toleranz gewährt hatte. Er verfolgt damit eine strikte Katholisierung des französischen Staates. (1669)
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Weitere Ereignisse in Europa: In der Schlacht von Coutras besiegen die Hugenotten unter Heinrich von Navarra ein Heer der katholischen Liga in Frankreich.
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Frieden von Saint-Germain (1570) -Die Hugenotten erhalten vom französischen König Karl IX. vier befestigte Städte, in denen sie ihre Religion ungehindert ausüben können.

Frankreich

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Ludwig XIV. hebt durch das Edikt von Fontainebleau das Toleranzedikt von Nantes auf. Mit dem neuen Edikt erklärt Ludwig das katholische Bekenntnis zur Staatsreligion und erlässt ein generelles Verbot des Protestantismus. Das Verbot trifft die Reformierte Kirche von Frankreich schwer, da es konsequent durchgesetzt wird. Viele französische Hugenotten fliehen in protestantische Länder, insbesondere die Niederlande, Schweiz und Preußen.
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Der Führer der Katholischen Liga, Charles II. de Lorraine, duc de Mayenne, proklamiert Charles de Bourbon unter dem Namen Karl X. zum neuen französischen König, um zu verhindern, dass dessen hugenottischer Neffe Heinrich von Navarra den Thron besteigt.
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Die Bürger im mehrheitlich katholischen Paris vertreiben am „Tag der Barrikaden“ König Heinrich III. aus der Stadt, welcher den Hugenotten zuneigt.
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Mit dem Edikt von Beaulieu wird der Fünfte Hugenottenkrieg beendet. Die Hugenotten erhalten günstige Bedingungen, weil Frankreichs König Heinrich III. vorerst Frieden im Lande favorisiert.
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Die von König Karl IX. angeordnete Belagerung von La Rochelle beginnt. Die katholische Seite will im vierten Hugenottenkrieg die den Hugenotten überlassene Stadt als Hort des französischen Protestantismus niederwerfen und erhofft sich im Erfolgsfall einen Domino-Effekt auf andere Orte. Der Krieg entwickelt sich jedoch zu einem mühseligen Belagerungskrieg, vor allem deshalb, weil die Hugenotten La Rochelle mit englischer Unterstützung über das Meer versorgen können. Regenfälle und Seuchen führen zu großen Verlusten unter den katholischen Truppen, woraufhin die französische Krone einen Frieden anstrebt. In der Pazifikation von Boulogne wird den Hugenotten zwar Amnestie und Gewissensfreiheit zugestanden, öffentlich dürfen sie aber ihre Gottesdienste nur noch in La Rochelle, Nîmes und Montauban abhalten.

Antike

Heiliges Römisches Reich:
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Im Edikt von Potsdam, datiert mit dem 29. Oktober (nach julianischem Kalender), gewährt der Große Kurfürst den französischen Hugenotten Privilegien und eine sichere Heimstatt in Brandenburg.

Kunst & Kultur

1686

Kultur & Religion:
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Die Franzosenkirche in Schwabach, die erste Kirche, die von Hugenotten in Franken errichtet wurde, wird gebaut.

Natur & Umwelt

Katastrophen:
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Eine Gruppe von 137 französischen Flüchtlingen (Hugenotten) fährt mit einer Barke auf der Aare Richtung Lyss. Die betrunkenen Schiffsleute steuern die Barke zwischen Aarberg und Lyss auf eine Kiesbank. Das Schiff kentert, und 111 Menschen ertrinken. Dies ist die größte Schiffskatastrophe, die die Schweiz je erlebte.

Geschichte

1699

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Gründung der Gemeinde Welschneureut durch Markgraf Friedrich Magnus zur Aufnahme südfranzösischer Glaubensflüchtlinge (oft als Waldenser bezeichnet; tatsächlich waren es Hugenotten) (Neureut (Karlsruhe))

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1970

Werk:
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Drei Fräulein an der Jungfernbrücke; die Geschichte der Hugenotten in Berlin; 1961, Evangelische Verlagsanstalt, Berlin (Claus Back)

Siegerliste

1986

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– Vaclav Toman (GP ZTS Dubnica nad Váhom)

"Hugenotten" in den Nachrichten