Hungerstreik

Der Hungerstreik ist eine Form des passiven Widerstands. Ein Einzelner oder eine Gruppe verweigern dabei die Nahrungsaufnahme mit dem bewussten Risiko, Schaden zu nehmen, vielleicht auch zu sterben.

Beim Trockenen Hungerstreik wird auch die Aufnahme von Flüssigkeit verweigert.

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Politik & Weltgeschehen

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In Prag beginnen in der Deutschen Botschaft 40 von 68 DDR-Flüchtlingen einen Hungerstreik, um ihren Forderungen nach Ausreise in die Bundesrepublik Nachdruck zu verleihen.
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Sigurd Debus, der zur Terroristenszene gezählt wird, stirbt in einem Hamburger Krankenhaus an den Folgen eines Hungerstreiks für verbesserte Haftbedingungen.

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Orlando Zapata Tamayo stirbt in Havanna. Orlando Zapata Tamayo war ein kubanischer Dissident, dessen Tod nach einem Hungerstreik als politischer Gefangener weltweites Aufsehen erregte.
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Gestorben: Mickey Devine stirbt im „Maze Prison“ bei Lisburn. Mickey Devine war ein Mitglied der INLA und Hungerstreikender.
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Gestorben: Tom McElwee stirbt im Maze Prison. Thomas „Tom“ McElwee war ein Mitglied der IRA und Hungerstreikender.
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Gestorben: Kieran Doherty stirbt im Maze Prison bei Lisburn. Kieran Doherty war ein Mitglied der IRA und Hungerstreikender.
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Gestorben: Kevin Lynch (INLA) stirbt im Gefängnis Maze Prison. Kevin Lynch war ein Mitglied der INLA und Hungerstreikender.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2008

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Film: Hunger ist das 2008 erschienene Regiedebüt des britischen Künstlers Steve McQueen, der gemeinsam mit Enda Walsh auch das Drehbuch verfasste. Der Film thematisiert den von IRA-Mitglied Bobby Sands ausgerufenen Hungerstreik im nordirischen Maze-Gefängnis 1981.

Stab:
Regie: Steve McQueen
Drehbuch: Steve McQueen, Enda Walsh
Produktion: Robin Gutch, Laura Hastings-Smith
Musik: Leo Abrahams, David Holmes
Kamera: Sean Bobbitt
Schnitt: Joe Walker

Besetzung: Michael Fassbender, Stuart Graham, Liam McMahon, Brian Milligan, Liam Cunningham

1996

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Film: Mütter & Söhne, zeitweilig auch unter Teufelskreis der Gewalt vermarktet, ist ein irischer Kinofilm aus dem Jahr 1996. Regie führte der Filmemacher Terry George. Gemeinsam mit Jim Sheridan verfasste er auch das Drehbuch. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit. Dreh- und Angelpunkt des Films ist ein Hungerstreik im Jahr 1981, welcher im Maze Gefängnis in Nordirland stattfand. Der IRA-Gefangene Bobby Sands tritt in einen Hungerstreik, um seinen Protest gegen die Behandlung der IRA-Gefangenen kundzutun. Er vertritt die Meinung, dass die Gefangenen als Kriegsgefangene und nicht als Verbrecher behandelt werden müssten.

Stab:
Regie: Terry George
Drehbuch: Terry George, Jim Sheridan
Produktion: Edward Burke, Jim Sheridan, Arthur Lappin
Musik: Bill Whelan
Kamera: Geoffrey Simpson
Schnitt: Craig McKay

Besetzung: Helen Mirren, Fionnula Flanagan, Aidan Gillen, Tom Hollander, John Lynch, David O’Hara

Tagesgeschehen

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Charkiw/Ukraine: Aus Protest gegen ihre Haftbedingungen tritt Julija Tymoschenko in den Hungerstreik.
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Neu-Delhi/Indien: Nach weitreichenden Zugeständnissen des Parlamentes beendet der Bürgerrechtler Anna Hazare seinen Hungerstreik für ein schärferes Anti-Korruptions-Gesetz in seinem Heimatland.
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Rom/Italien: Aus Protest gegen die geplante Abschiebung von Tunesiern setzen Flüchtlinge das Flüchtlingslager Lampedusa in Brand. Am Vortag waren 100 weitere Menschen in einen Hungerstreik getreten.
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Saddam Hussein verkündet, dass er seit drei Tagen gegen das Gericht hungerstreike, außerdem solidarisiert er sich mit Attentätern im Irak.
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Lima/Peru. In Peru sind mehr als 200 inhaftierte Guerilleros des Leuchtenden Pfades, unter ihnen ihr Anführer Abimael Guzmán, aus Protest gegen ihre Haftbedingungen in den Hungerstreik getreten.

"Hungerstreik" in den Nachrichten