Hurrikan Rita

Der Hurrikan Rita der atlantischen Hurrikansaison 2005 war der stärkste Hurrikan, der seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen Mitte des 19. Jahrhunderts im Golf von Mexiko beobachtet wurde, und der drittstärkste Hurrikan auf dem Atlantik. Er umfasste eine Größe, die der Bundesrepublik Deutschland in etwa nahekommt. Rita erreichte mittlere Windgeschwindigkeiten von bis zu 290 km/h und wurde damit zeitweise mit Stufe 5 in die höchste Kategorie der Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala eingeordnet. Am 24. September 2005 um 02:38 Uhr Ortszeit erreichte Rita – abgeschwächt auf Stufe 3 – an der Grenze zwischen Texas und Louisiana bei der Stadt Sabine Pass die Küste.

Hurrikan Rita trat in dem äußerst sturmreichen Jahr 2005 auf. So war es das zweite Mal seit Einführung der alphabetischen Bezeichnungen für Hurrikane im Jahre 1953, dass der Buchstabe R der Namenssequenz erreicht wird – zuvor war dies nur 1995 mit dem Hurrikan Roxanne der Fall.

mehr zu "Hurrikan Rita" in der Wikipedia: Hurrikan Rita

Politik & Weltgeschehen

2005

thumbnail
18. bis 26. September: Hurrikan Rita, der stärkste Hurrikan seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen Mitte des 19. Jahrhunderts tobt im Golf von Mexiko, zugleich war er der drittstärkste Hurrikan auf dem Atlantik, der je beobachtet wurde. Am 24. erreicht er an der Grenze zwischen Texas und Louisiana bei der Stadt Sabine Pass die US-amerikanische Küste

Sonstige Ereignisse

2005

thumbnail
Hurrikan Rita, stärkster Hurrikan

Natur & Umwelt

Katastrophen:
thumbnail
Der Hurrikan Rita erreicht mit Windgeschwindigkeiten von 200 km/h die texanische Küste und richtet Schäden von mindestens acht Milliarden US-Dollar an. Zwei bis drei Millionen Küstenbewohner haben sich in Sicherheit gebracht.

Tagesgeschehen

thumbnail
Karibik, Florida: Nur wenige Wochen nach den verheerenden Wirbelstürmen Katrina und Rita hat sich in der Karibik, von den Kaimaninseln kommend, der Hurrikan Wilma zum Sturm der höchsten Stufe aufgeladen. Über große Teile von Haiti gehen sintflut-artige Regenfälle nieder; die folgenden Erdrutsche und Muren töten neun Menschen. „Wilma“ bedroht nun Kuba und die Halbinsel Yucatán, danach womöglich Florida. New Orleans wird auf eine zweite denkbare Evakuierung nach der Katastrophe vom 28. August vorbereitet.
thumbnail
USA: Die Schäden von Hurrikan Rita erscheinen geringer als befürchtet. Vielerorts kam es jedoch zu Überschwemmungen. Der Wirbelsturm ist mit heftigen Regenfällen und Sturmböen von bis zu 200 km/h über die US-Golfküste hinweggefegt, wurde nun aber auf Kategorie 1 herabgestuft.
thumbnail
USA/Houston: Der Hurrikan „Rita“ hat sich im kühleren Wasser des Golf von Mexiko abgeschwächt. Der Hurrikan besitzt aber immer noch eine Stärke der „Stufe 4“. US-Präsident George W. Bush rief für Texas und Louisiana den Notstand aus. Ca 1,5 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Dies führte zu verstopften Highways, welche von den Behörden als Rettungswege deklariert wurden. Indes hat Rita seine Richtung leicht geändert. Anstatt Houston scheinen die weiter östlich gelegene Hafenstadt Port Arthur und Lake Charles in Louisiana bedroht.
thumbnail
Hurrikan „Rita“ ist jetzt stärker als „Katrina“. Binnen weniger Stunden wurde der Wirbelsturm in die höchstmögliche Kategorie „fünf“ hochgestuft. Mit Windgeschwindigkeiten von 280 km/h im Ein-Minuten-Mittel und Böen von über 340 km/h ist er nun stärker als der Hurrikan „Katrina“, der vor drei Wochen New Orleans und Umgebung verwüstete. Nach Einschätzung der Meteorologen ist „Rita“ der vielleicht schlimmste Wirbelsturm, der jemals Texas bedroht hat. Die Behörden weisen rund 1,3 Mill. Anwohner der Golfküste an, sich in Sicherheit zu bringen. Gefährdet ist die gesamte texanische Küste, wo der Sturm samstags erwartet wird, und auch andere Küstenabschnitte. US-Präsident George W. Bush ruft für Texas und Louisiana den Notstand aus. Die NASA schließt Bodenzentrale in Houston, die Firmen BP und Shell bringen Mitarbeiter in Sicherheit und Atomreaktoren werden vorsorglich abgeschaltet. „Rita“ wird inzwischen als drittstärkster Hurrikan aller Zeiten bezeichnet. Stärker waren nur die Wirbelstürme von 1935 und „Gilbert“ von 1988.
thumbnail
Hurrikan Rita bedroht die USA. Nachdem der Bundesstaat Florida noch glimpflich davon gekommen ist, gewinnt „Rita“ an Stärke und bedroht nun Texas. Der Hurrikan erreicht nun Spitzengeschwindigkeiten von über 250 km/h und wird in die höchste Kategorie „Fünf“ hochgestuft. In New Orleans bereitet man sich darauf vor, dass „Rita“ nach Norden abdrehen könnte und wenige Wochen nach dem verheerenden Hurrikan Katrina erneut schwere Schäden anrichtet. Die Weltmetropole des Jazz muss wieder evakuiert werden. Präsident George W. Bush fordert Mittwoch Nachmittag (Ortszeit) die vom Sturm bedrohte Bevölkerung auf, zu flüchten. „Wir müssen auf das Schlimmste eingestellt sein“, sagt er.

"Hurrikan Rita" in den Nachrichten