Hyakunin-giri Kyōsō

Der Hyakunin-giri Kyōsō (jap.百人斬り競争, dt. etwa: „Wettstreit 100 Menschen mit einem Schwert zu töten“) war ein „Wettstreit“ zweier japanischer Armeeoffiziere während des Zweiten Japanisch-Chinesischen Kriegs 1937, wer es zuerst schafft 100 Menschen mit seinem Schwert zu töten. Beide wurden später als Kriegsverbrecher hingerichtet. Seit damals wird die Historizität dieses Ereignisses von japanischen Nationalisten und revisionistischen Historikern angezweifelt, die auch das Massaker von Nanjing verharmlosen.

Diese Angelegenheit erschien zuerst während des Krieges in einer Reihe japanischer Zeitungen, die die Tötungen im Rahmen des „Wettstreits“ der beiden japanischen Offiziere glorifizierten. Erneut kam sie in der Öffentlichkeit in den 1970er Jahren auf und entzündete eine größere Kontroverse über die japanischen Kriegsverbrechen in China und das Massaker von Nanjing im Besonderen.

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China / Japan

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(bis 7. Februar 1938): Japanische Besatzer begehen das „Massaker von Nanking“. Dabei kommt es auch zum Hyakunin-giri Kyōsō, dem Wettstreit zweier japanischer Offiziere, wer zuerst 100 Menschen mit dem Schwert töten kann.

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