Hygiene

Hygiene oder Gesundheitspflege ist „die bewusste Vermeidung aller der Gesundheit drohenden Gefahren und die Betätigung gesundheitsmehrender Handlungen“ (Max Rubner, 1911). Auch gemäß Weltgesundheitsorganisation WHO bezieht sich die Hygiene auf Bedingungen und Handlungen, die dazu dienen, die Gesundheit zu erhalten und die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern.

Die medizinische Hygiene umfasst zahlreiche spezifische Anwendungen, die dem Erhalt der Gesundheit dienen, z. B. Reinhaltung der Umwelt, Sterilisation von Geräten, Handhygiene, Wasser und Hygiene und sichere Entsorgung von medizinischem Abfall.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Josef Richard Möse stirbt. Josef Richard Möse war ein österreichischer Mediziner, Universitätsprofessor und emeritierter Vorstand des Universitätsinstitutes für Hygiene an der Universität Graz. Breiter bekannt wurde er durch sein Engagement gegen die Stationierung der Saab 35 Draken-Abfangjäger in der Steiermark unter Landeshauptmann Josef Krainer junior.
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Gestorben: Giselher Schuschke stirbt in Magdeburg. Giselher Schuschke war ein deutscher Hygieniker und Umweltmediziner.
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Gestorben: Hans Joachim Einbrodt stirbt in Aachen. Hans Joachim Einbrodt war ein deutscher Arzt und Hygieniker.
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Gestorben: Stefan Winkle stirbt in Hamburg. Stefan Winkle war ein deutscher Mediziner und Mikrobiologe. Er war Seuchenhygieniker am Robert-Koch-Institut in Berlin, Professor für Hygiene und Bakteriologie an der Universität Hamburg und der Universität Jena sowie Leiter des Hygienischen Instituts Hamburg. Winkle verfasste mikrobiologische Standardwerke und ein enzyklopädisches Werk über die Geschichte der Infektionskrankheiten. In seiner Biographie von Johann Friedrich Struensee (1737–1772) stellte er dessen Wirken als Arzt in den Mittelpunkt.
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Gestorben: Bernhard Schmidt (Hygieniker) stirbt in Esslingen am Neckar. Bernhard Schmidt war ein deutscher Arzt, Hygieniker und Hochschullehrer.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1984

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Gründung: Die Papyrus Schweiz AG (bis August 2010 Sihl + Eika Papier AG) mit Sitz in Thalwil ist ein in der Papierindustrie tätiges Schweizer Handelsunternehmen. Sie vertreibt Papier und Karton aller Art. Hierzu zählen unter anderem Papier und Papierprodukte für den Bürobereich, vorgedruckte Papiere und Papierprodukte, Couverts, Verpackungen und Packstoffe sowie Hygienepapier. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 200? Mitarbeiter und erwirtschaftete 2009 einen Umsatz von über 200? Millionen Schweizer Franken.

1924

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Gründung: Bode Chemie ist ein deutsches Chemieunternehmen, das sich auf die Herstellung von Desinfektionsmitteln und Hygieneprodukten spezialisiert hat.

Tagesgeschehen

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Libyen: Im sogenannten HIV-Prozess werden fünf bulgarische Krankenschwestern und ein palästinensischer Arzt von einem libyschen Gericht wegen angeblich vorsätzlicher HIV-Infektion von 426 Kindern zum Tode verurteilt. Westliche Experten führten die AIDS-Erkrankungen in dem Kinderkrankenhaus von Bengasi hingegen auf katastrophale Hygienezustände zurück, die dort schon zuvor geherrscht hätten.
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Berlin: Nach einer Untersuchung namens Kiggs zur Kinder- und Jugendgesundheit mit 17.600 Teilnehmern bis 17 Jahren des Robert-Koch-Instituts sieht es um den gesundheitlichen Allgemeinheitszustand der bundesdeutschen Jugend besorgniserregend aus: Fast jedes dritte Mädchen leidet in der Pubertät an den Folgen von Essstörungen (Magersucht, Ess-Brech-Sucht oder auch Fettsucht). Andererseits leiden viele Jugendliche und Kinder nicht nur an Übergewicht, sondern auch unter Allergien und Bewegungsstörungen. Dabei seien Kinder aus armen Familien immer häufiger krank. Wer in einer armen oder Migranten-Familie aufwachse, müsse mit weit größeren Gesundheitsrisiken leben als Kinder aus wohlhabendem Elternhaus. Lediglich bei den Allergien zeichne sich ein umgekehrtes Bild ab: Aufgrund der so genannten Hygiene-Falle seien Kinder aus besser gestellten Bevölkerungsschichten weniger gegen Schmutz abgehärtet
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Rom/Italien: Im Auffanglager der von tausenden afrikanischer Flüchtlinge angesteuerten italienischen Insel Lampedusa gibt es laut einem Pressebericht Schikanen und Misshandlungen der Insassen. So hätten Aufseher illegalen Einwanderern befohlen, sich vor anderen nackt auszuziehen, berichtete das Magazin „L'Espresso“. Moslems seien von Wachen gezwungen worden, sich Pornos auf einem Mobiltelefon anzusehen. Die Hygiene-Bedingungen in dem Lager seien unzureichend. Keiner der Lagerinsassen sei zudem einem Richter vorgeführt worden, was nach dem italienischen Recht verpflichtend wäre.

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