Ibach-Haus (Düsseldorf)

Das Ibach-Haus an der Schadowstraße 52 Ecke Bleichstraße 23 in Düsseldorf wurde von Alois Ludwig, einem Vertreter des Jugendstils der Wiener Secession, zusammen mit Gottfried Wehling im Jahre 1900 erbaut. Bemerkenswert war die Jugendstilarchitektur des Hauses, wie an der besonderen Form- und Farbgebung sowie dem Baumaterial (Glas) des Gebäudes zu erkennen ist. 1906 wurde das Gebäude von Constans Heinersdorff als Rudolf Ibach Sohn („weltälteste Klaviermanufaktur“) erworben. Dieser ließ 1909 nach Plänen des Architekten Richard Hultsch den „legendären Kammermusiksaal“, den sogenannten Ibach-Saal, erbauen, der „das kammermusikalische Zentrum der Stadt“ wurde. Das Ibach-Haus war ebenfalls der Versammlungs- und Aufführungsort der Mozart-Gemeinde, des Immermannbundes, des Bach-Vereins und der Gesellschaft der Musikfreunde. So wurde noch in den Jahren 1930 und 1937 im Düsseldorfer Adressbuch das Haus als Zentrum einer Musikgesellschaft geführt: „Gesellschaft der Musikfreunde e.V. Geschäftsstelle Ibach-Haus, Schadowstraße 52“. Vor 1926 wurde das Gebäude durch den Düsseldorfer Architekten Willy Krüger durchgreifend umgebaut. Ab 1938 gehörte das Ibach-Haus der Firma Michael Triltsch, der Firma einer aus Würzburg stammenden Drucker- und Verleger-Familie. Bei den Luftangriffen im Juni 1943 wurde der „Kulturmittelpunkt ‚Ibach-Haus‘ in Düsseldorf“ zerstört.

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