Im Westen nichts Neues

Im Westen nichts Neues ist ein Roman von Erich Maria Remarque, der die Schrecken des Ersten Weltkriegs aus der Sicht eines jungen Soldaten schildert. Thomas Schneider, Herausgeber einer neuen Taschenbuchausgabe des Textes und seit 2000 Leiter des Erich Maria Remarque-Friedenszentrums in Osnabrück, bezeichnet den Roman als „perfekt konstruierte[…], alternierende[…] Abfolge von grausamen, abschreckenden, emotional aufwühlenden mit retardierenden und reflexiven aber auch humoresken Standardsituationen des ,Kriegs‘“. Obwohl Remarque selbst das Buch als unpolitisch bezeichnet hat, ist es als Antikriegsroman zu einem Klassiker der Weltliteratur geworden.

Im Westen nichts Neues erschien als Vorabdruck erstmals seit dem 10. November 1928 in der Vossischen Zeitung, in Buchform beim Propyläen Verlag am 29. Januar 1929. Innerhalb von elf Wochen erreichte es nach Verlagsangaben eine Auflage von 450.000 Exemplaren. Es wurde noch im selben Jahr in 26 Sprachen übersetzt. Bis heute gibt es Ausgaben in über 50 Sprachen, die geschätzten Verkaufszahlen weltweit (Stand: 2007) liegen bei über 20 Millionen. Kein im Original deutschsprachiger Erzähltext hat jemals eine höhere Verkaufszahl erzielt.

mehr zu "Im Westen nichts Neues" in der Wikipedia: Im Westen nichts Neues

Geboren & Gestorben

thumbnail
Gestorben: Erich Maria Remarque stirbt in Locarno. Erich Maria Remarque, eigentlich Erich Paul Remark, war ein deutscher Schriftsteller. Seine hauptsächlich pazifistisch geprägten Romane, in denen er die Grausamkeit des Krieges thematisiert, finden bis heute große Verbreitung. Bereits zu Beginn der NS-Herrschaft, als der Autor durch sein Hauptwerk, den 1928 erstmals erschienenen, 1930 in Hollywood verfilmten Antikriegsroman Im Westen nichts Neues, schon weltberühmt war, emigrierte er in die Schweiz. Seine Arbeiten wurden in Deutschland als „schädliches und unerwünschtes Schrifttum“ verboten und 1933 öffentlich verbrannt. Die deutsche Staatsbürgerschaft wurde ihm 1938 aberkannt. In den USA fand er Aufnahme, bekam die amerikanische Staatsbürgerschaft und Anerkennung als Schriftsteller.
thumbnail
Gestorben: August Perk stirbt in Braunschweig. August Perk war ein deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und hatte durch seine kurze Freundschaft mit Erich Maria Remarque Einfluss auf dessen weltberühmten Roman „Im Westen nichts Neues“. August Perk ist der Großvater des Fotokünstlers Johnny de Brest, Sohn von Maria Perk.
thumbnail
Geboren: Erich Maria Remarque wird in Osnabrück geboren. Erich Maria Remarque, eigentlich Erich Paul Remark, war ein deutscher Schriftsteller. Seine hauptsächlich pazifistisch geprägten Romane, in denen er die Grausamkeit des Krieges thematisiert, finden bis heute große Verbreitung. Bereits zu Beginn der NS-Herrschaft, als der Autor durch sein Hauptwerk, den 1928 erstmals erschienenen, 1930 in Hollywood verfilmten Antikriegsroman Im Westen nichts Neues, schon weltberühmt war, emigrierte er in die Schweiz. Seine Arbeiten wurden in Deutschland als „schädliches und unerwünschtes Schrifttum“ verboten und 1933 öffentlich verbrannt. Die deutsche Staatsbürgerschaft wurde ihm 1938 aberkannt. In den USA fand er Aufnahme, bekam die amerikanische Staatsbürgerschaft und Anerkennung als Schriftsteller.
thumbnail
Geboren: August Perk wird in Lohne geboren. August Perk war ein deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und hatte durch seine kurze Freundschaft mit Erich Maria Remarque Einfluss auf dessen weltberühmten Roman „Im Westen nichts Neues“. August Perk ist der Großvater des Fotokünstlers Johnny de Brest, Sohn von Maria Perk.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1930

thumbnail
Rezeption > Kunstwerke > Film: Im Westen nichts Neues (All Quiet on the Western Front, nach dem gleichnamigen Roman von Erich Maria Remarque), Regie: Lewis Milestone, USA (Erster Weltkrieg)
thumbnail
Literatur: Das Buch Im Westen nichts Neues von Erich Maria Remarque kommt in den Handel. Seine Erstauflage ist durch Vorbestellungen sofort vergriffen.

1929

thumbnail
Werk: Verantwortung vor der Geschichte. Aufsätze, Kommentare, Glossen aus den Jahren bis 1970. Nürnberg: Verlag Nürnberger Presse, 1971, 356 S., ISBN 3-920701-33-X (Auswahl aus Drexels journalistischem Schaffen, veröffentlicht aus Anlass des 75. Geburtstages Drexels vom „Verlag Nürnberger Presse“. Zumeist in den Blättern „Widerstand“, „Entscheidung“ und „Nürnberger Nachrichten“ veröffentlichte Arbeiten: Im Westen nichts Neues - Nationalismus und Streik (1930) - André François-Poncet (1931) - Aufstand der SA gegen den Sumpf (1933) - Der Stahlhelm (1933) - Hitler und der Gerling-Konzern (1933) - Das Problem des Bildungsproletariats (1933) - Das Reichspropagandaministerium (1933) - Der Krieg als Verbrechen (1945) - Der 20. Juli (1946) - Der Eichmann-Prozeß (1961) - Die USA in Vietnam (1964) - Quo Vadis Amerika? (1966) - Der Sozialistische Studentenbund (1968) - Nachruf auf Ernst Niekisch,

1929

thumbnail
Werk: Im Westen nichts Neues. Propyläen, Berlin (Erich Maria Remarque)

Rundfunk, Film & Fernsehen

1979

thumbnail
Film: Der Antikriegsfilm Im Westen nichts Neues aus dem Jahre 1979 ist die zweite Verfilmung des gleichnamigen Romans des Autors Erich Maria Remarque. Eine erste Verfilmung stammt aus dem Jahr 1930.

Stab:
Regie: Delbert Mann
Drehbuch: Paul Monash
Produktion: Norman Rosemont
Musik: Allyn Ferguson
Kamera: John Coquillon
Schnitt: Alan Pattillo Bill Blunden

Besetzung: Richard Thomas, Ernest Borgnine, Donald Pleasence, Ian Holm, Patricia Neal, Paul Mark Elliott, David „Dai“ Bradley, George Winter, Dominic Jephcott, Mark Drewry, Colin Mayes, Ewan Stewart, Michael Sheard, Katerina Lirova, Mary Miller
thumbnail
Film: Premiere des Antikriegsfilmes Im Westen nichts Neues nach Erich Maria Remarquesgleichnamigem Roman

1930

thumbnail
Film: Im Westen nichts Neues ist der Titel eines US-amerikanischen Spielfilms von Lewis Milestone aus dem Jahr 1930, der mit dem Oscar als „Bester Film“ ausgezeichnet wurde. Als Vorlage diente der gleichnamige Antikriegsroman von Erich Maria Remarque.

Stab:
Regie: Lewis Milestone
Drehbuch: Maxwell Anderson, George Abbott
Produktion: Carl Laemmle Jr.
Musik: Sam Perry, Heinz Roemheld
Kamera: Arthur Edeson
Schnitt: Edgar Adams

Besetzung: Lew Ayres, Louis Wolheim, John Wray, Arnold Lucy, Ben Alexander, Scott Kolk, Owen Davis, Jr., Walter Rogers, William Blakewell, Russell Gleason, Richard Alexander, Harold Goodwin, Slim Summerville, G. Pat Collins, Edwin Maxwell

"Im Westen nichts Neues" in den Nachrichten