Immerwährender Reichstag

Der Immerwährende Reichstag war von 1663 bis 1806 die Bezeichnung für die Ständevertretung im Heiligen Römischen Reich. Er tagte in Regensburg.

Während der Reichstag zuvor in unregelmäßigen Abständen in verschiedenen Städten tagte, wurde er ab 1594 nur noch im Reichssaal des Regensburger Rathauses gehalten und 1663 schließlich nicht mehr aufgelöst, wonach er als Immerwährender Reichstag bezeichnet wurde.

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Geboren & Gestorben

1826

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Gestorben: Johann Aloys Josef von Hügel stirbt in Regensburg. Johann Aloys Josef Freiherr von Hügel war ein Diplomat, Staatsmann und kaiserlicher Konkommissar am immerwährenden Reichstag zu Regensburg und verwahrte von 1796 bis 1800 die Reichskleinodien, nach ihrer Flüchtung aus ihrem jahrhundertelangen Aufbewahrungsort in Nürnberg, in Regensburg. Später schaffte er diese in die Schatzkammer des Kaisers nach Wien. Außerdem war er maßgeblich an den Gutachten über die Niederlegung der Reichskrone durch Franz II. beteiligt.
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Gestorben: Karl Anselm von Thurn und Taxis stirbt in Winzer bei Regensburg. Karl Anselm von Thurn und Taxis war ein Sohn von Alexander Ferdinand von Thurn und Taxis und der vierte Fürst von Thurn und Taxis. Nach dem Tod seines Vaters am 17. März 1773 wurde er Generalerbpostmeister der Kaiserlichen Reichspost, die durch die Eroberungen Napoleons und letztlich mit der Niederlegung der Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reiches durch Franz II. im Jahre 1806 ihr Ende nahm. In der Zeit von 1773 bis 1797 war er als Vertreter des Kaisers Prinzipalkommissar des Immerwährenden Reichstags zu Regensburg.
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Gestorben: Joseph (Fürstenberg-Stühlingen) stirbt in Wien. Joseph Wilhelm Ernst zu Fürstenberg-Stühlingen war von 1744 bis 1762 der fünfte regierende Fürst zu Fürstenberg und von 1735 bis 1740 sowie 1742 bis 1748 kaiserlicher Prinzipalkommissar am Immerwährenden Reichstag zu Regensburg.
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Geboren: Johann Aloys Josef von Hügel wird in Koblenz geboren. Johann Aloys Josef Freiherr von Hügel war ein Diplomat, Staatsmann und kaiserlicher Konkommissar am immerwährenden Reichstag zu Regensburg und verwahrte von 1796 bis 1800 die Reichskleinodien, nach ihrer Flüchtung aus ihrem jahrhundertelangen Aufbewahrungsort in Nürnberg, in Regensburg. Später schaffte er diese in die Schatzkammer des Kaisers nach Wien. Außerdem war er maßgeblich an den Gutachten über die Niederlegung der Reichskrone durch Franz II. beteiligt.
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Gestorben: Friedrich August von Harrach-Rohrau stirbt in Wien. Graf Friedrich August Gervasius Protasius von Harrach zu Rohrau und Thannhausen war böhmischer Gesandter beim Immerwährenden Reichstag zu Regensburg. Er war der Sohn von Aloys Thomas Raymund Graf von Harrach und seiner zweiten Frau Anna Cäcilia von Thauhausen.

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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In Regensburg tritt der Reichstag zusammen, der ohne formelle Auflösung zum bis 1806 tagenden Immerwährenden Reichstag wird.

Europa

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Der Immerwährende Reichstag zu Regensburg verabschiedet den Reichsdeputationshauptschluss zur Neuordnung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.

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