In-vitro-Fertilisation

Die In-vitro-Fertilisation (IVF) – lateinisch für „Befruchtung im Glas“ – ist eine Methode zur künstlichen Befruchtung. Sie wurde in den 1960er und 1970er Jahren von Robert Edwards, der 2010 dafür den Nobelpreis für Medizin erhielt, und Patrick Steptoe entwickelt. In Deutschland ist diese Behandlung zulässig, wenn bei einem (Ehe-)Paar ein Jahr lang trotz regelmäßigem, ungeschütztem Geschlechtsverkehr die Schwangerschaft ausbleibt oder eine Präimplantationsdiagnostik (PID) angezeigt ist.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Robert Edwards (Physiologe) stirbt bei Cambridge. Sir Robert Geoffrey Edwards, CBE, FRS war ein britischer Physiologe und Pionier auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin. Zusammen mit dem britischen Gynäkologen Patrick Steptoe entwickelte Edwards die In-vitro-Fertilisation, wofür er 2010 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin erhielt.
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Gestorben: María del Carmen Bousada stirbt in El Puerto de Santa María. María del Carmen Bousada de Lara war eine Spanierin, die weltweit als älteste Mutter der Welt bekannt wurde, als sie am 29. Dezember 2006 im Alter von 66 Jahren mit Hilfe des Verfahrens In-vitro-Fertilisation (IVF) zwei Kinder gebar. Sie galt als glühende Verfechterin des Rechtes zur späten Mutterschaft und war mithin Gegenstand intensiver Ethikdebatten.
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Gestorben: Samuel L. Leonard stirbt in Ithaca, New York. Samuel Leeson Leonard war ein US-amerikanischer Zoologe, der an der Cornell University lehrte. Seine Untersuchungen zu Hormonen bei Tieren bildeten die Grundlage zur In-Vitro-Fertilisation bei Frauen.
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Gestorben: Hanns-Kristian Rjosk stirbt in Ebbs, Österreich. Hanns-Kristian Rjosk war ein deutscher Mediziner und Pionier auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin.
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Gestorben: Anne McLaren stirbt. Dame Anne Laura Dorinthea McLaren, DBE, war eine britische Entwicklungsbiologin und Genetikerin. 1958 gelang es ihr gemeinsam mit John Biggers, erstmals Embryonen der Hausmaus vor der Einnistung in die Gebärmutter aus dem Eileiter zu entnehmen, zwei Tage lang in einem Nährmedium aufzubewahren und danach wieder in die Gebärmutter einzubringen, so dass die Embryonen anschließend im Verlauf einer normalen Schwangerschaft heranwuchsen. Dieses Experiment, die erfolgreiche Kombination von Zellkultur und Embryotransfer, öffnete den Weg zur In-vitro-Fertilisation, zur Präimplantationsdiagnostik und zur Stammzellforschung, deren gesellschaftliche Folgen sie bis zu ihrem Tod zu beeinflussen suchte. So gehörte sie jener Expertengruppe an, die das britische Gesetz zur Regulierung der künstlichen Befruchtung (Human Fertilisation and Embryology Act von 1990) vorbereitete.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2010

Nobelpreise:
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Medizin oder Physiologie: Robert Edwards „für die Entwicklung von In-vitro-Fertilisation“.

Tagesgeschehen

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Stockholm/Schweden: Der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin geht an den Briten Robert Edwards „für seine Entwicklung der In-vitro-Fertilisation“.

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