Incheon

37.463888888889126.64861111111Koordinaten: 37° N, 127° O

Grostadt Incheon
Hangeul:?????
Hanja:?????
Revidierte Romanisierung:Incheon Gwangyeoksi
McCune-Reischauer:Inch'?n Kwangy?ksi
Basisdaten
Flche:965 km
Einwohner:2.910.307 (Stand: 30. April 2015 )
Bevlkerungsdichte:3.016 Einwohner je km
Gliederung:8 Stadtteile (Gu)
2 Landkreise (Gun)
Postleitzahl:400-004 (Jung-gu) ?
417-933 (Ganghwa-gun)
Verwaltungssitz:Incheon
Incheon

Incheon, Aussprache: [intɕʰʌn], in amtlicher Bezeichnung „Großstadt Incheon“ (인천광역시, Incheon Gwangyeoksi), ist eine Hafen- und Industriestadt an der Nordwestküste Südkoreas. Sie liegt innerhalb des Gebiets der Provinz Gyeonggi-do, ist aber seit dem 1. Juli 1981 politisch eine eigenständige Einheit. Incheon liegt 28 Kilometer westlich der Hauptstadt Seoul. Mit fast 2,9 Millionen Einwohnern ist die Stadt nach Seoul und Busan die drittgrößte in Südkorea.

Trotz seiner Größe galt Incheon wegen der kurzen Entfernung zu Seoul stets als größte Satellitenstadt der übergroßen Hauptstadt, obwohl die Bewohner von Incheon mit dieser Sichtweise nie vollkommen einverstanden waren. Tatsächlich steht Incheon als „Großstadt“ verwaltungspolitisch einer südkoreanischen Provinz und damit auch Seoul gleich.

Seit der Entwicklung des Begriffs Sudogwon und dessen Erweiterung wird Incheon als Entwicklungsachse der Metropolregion gesehen. Die Errichtung des überdimensionalen Flughafens Incheon als zukünftiges Drehkreuz Ostasiens und der bestehende internationale Hafen setzten zudem eine große internationale Funktion hinzu. Die Planung der neuen Freiwirtschaftszone Incheon Free Economic Zone (IFEZ) bestätigte diese neue Rolle Incheons für die Wirtschaft Südkoreas. Die Freiwirtschaftszone besteht aus den drei Planstädten Songdo City, Yeongjong und Cheongna und erweitert wiederum den wirtschaftlichen Handelsraum der Metropolregion Sudogwon.

Trotz der politischen Eigenständigkeit ist Incheon fast lückenlos mit Seoul zusammengewachsenen. Auch die U-Bahn-Netze beider Städte sind inzwischen verbunden.



Inhaltsverzeichnis



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Karte Jinsens um 1930
Hafen von Incheon (2006)

Archäologische Funde in der Region Incheon zeigen, dass hier schon seit der Jungsteinzeit Menschen leben. Heute ist Incheon wegen des internationalen Hafens bedeutend, der in einer natürlichen Bucht gut geschützt liegt. Als der Hafen 1883 eröffnet wurde, hatte Incheon gerade 4700 Einwohner.

Am 8./9. Februar 1904 fand während des Russisch-Japanischen Krieges vor Incheon die Seeschlacht von Tschemulpo statt, in deren Verlauf der russische Kreuzer Warjag im Hafen von der Besatzung selbst versenkt wurde.

In der Zeit, als Korea ein Teil des Japanischen Kaiserreichs war (1910 bis 1945), war Japanisch Nationalsprache. Die Stadt trug daher den japanischen Namen Jinsen , welches die japanische Aussprache des geschriebenen Stadtnamens 仁川 ist.

Während des Koreakrieges wurde hier vom 15. bis 28. September 1950 die Schlacht um Incheon geschlagen. Alliierte Truppen vor allem der Vereinigten Staaten landeten hier im Rücken der Nordkoreaner. Dies war einer der Wendepunkte dieses Krieges, die nordkoreanische Volksarmee hatte zu diesem Zeitpunkt bis auf Busan bereits fast die gesamte koreanische Halbinsel unter ihrer Kontrolle.

Während des wirtschaftlichen Aufstiegs Südkoreas seit den 1970er Jahren spielte der Hafen von Incheon eine bedeutende Rolle.

Am 10. Januar 1979 wurde die University of Incheon eröffnet, seit September 2009 auf neuem Campus in der Planstadt Songdo City.

Das Wachstum Incheons war stets mit der Entwicklung Seouls verbunden. Obwohl Incheon die viertgrößte Stadt Südkoreas war, galt sie durch die kurze Entfernung zu Seoul als größte Satellitenstadt von Seoul. Tatsächlich wurde Incheon im Jahr 1981 als „Großstadt“ bestimmt und glich verwaltungsmäßig einer südkoreanischen Provinz und damit auch Seoul.

In den 1980er und 90er Jahren erweiterte sich die Stadtgrenze. Mit dieser Erweiterung, dem Wachstum der Bevölkerung, die Errichtung der Infrastruktur (Flughafen Incheon) und der Planung der neuen Freihandelszone Incheon wuchs die Stadt rasant zur drittgrößten Stadt.

Wenn Incheon früher im Schatten Seouls und lediglich als Teil des Ballungsraums Sudogwon galt, wird Incheon spätestens seit der Jahrtausendwende als Entwicklungsachse der Region gesehen und definiert sich neu im Gegensatz zu der überlasteten Hauptstadt Seoul.

Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 haben drei Spiele in dem erst 2001 fertiggestellten Incheon-Munhak-Stadion stattgefunden.



Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die höchsten Erhebungen sind der Manisan (469 Meter) und Gyeyangsan (395 Meter), alle weiteren Berge sind nicht höher als 300 Meter. Trotzdem ist auch die Küste zum Gelben Meer sehr bergig und lässt nur wenig flachen Strand offen. Unter der Verwaltung Incheons stehen auch 152 Inseln, von denen allerdings 113 unbewohnt sind. Die Flüsse Gulpocheon, Cheongcheoncheon und Gyesancheon münden in den Hangang, die übrigen, darunter Sicheoncheon, Seunggicheon, Mansucheon, Jangsucheon und Unyeoncheon ins Gelbe Meer. Keiner dieser Flüsse ist länger als 12 km.



Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Incheon hat, verglichen mit dem Süden des Landes, ein relativ trockenes Klima. Hier fallen im Durchschnitt nur 1152 mm Regen pro Jahr. Es gibt durchschnittlich 101 Regentage pro Jahr, an 22 weiteren Tagen fällt Schnee und an etwa 49 Tagen im Jahr herrscht Nebel vor. Besonders der Juli ist bekannt dafür. Die Durchschnittstemperatur beträgt 11,9 °C, wobei der Januar mit -3,1 °C der kälteste und der August mit 24,9 °C der wärmste Monat ist. Regelmäßig wird die Region auch von Taifunen bzw. deren schwächeren Ausläufern heimgesucht.



Verwaltungsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 2001 eröffnete Incheon International Airport
Die U-Bahn zwischen Seoul und Incheon International Airport

Der amtliche koreanische Name lautet „Großstadt Incheon“ (인천광역시, Incheon Gwangyeoksi). Die Stadt ist damit der Verwaltungsebene der Provinz gleichgestellt.

Dennoch folgt sie der Untergliederung aller anderen normalen Städte - in Stadtbezirke (구, 區, Gu) und Stadtviertel (동, 洞, Dong). Incheon ist in acht Stadtbezirke und zwei Landkreise (Gun) unterteilt:



Einheimische Sportvereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fuball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mnner
EbeneLigaVereinHeimstadion
Hchste SpielklasseK League ClassicIncheon UnitedIncheon-Fuballstadion, Ost-Incheon
  • Frauen
EbeneLigaVereinHeimstadion
Hchste SpielklasseWK-LeagueIncheon Hyundai Steel Red AngelsIncheon Namdong Asiad Rugby Field


Partnerstdte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Shne und Tchter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ?Ministerium fr Verwaltung und Inneres(MOGAHA, ?????): Volkszhlung 2015
  2. ?The Chosun Ilbo & Digital Chosun Ilbo: Newly Liberated Korea as Seen From the Air, Version vom 20. Juni 2007
  3. ?Chongqing Municipal Government

Eine Karte Jinsens um 1930
Bild: Various
Lizenz: PD ineligible

Hafen von Incheon (2006)
Bild: Various
Lizenz: PD ineligible

Der 2001 eröffnete Incheon International Airport
Bild: Various
Lizenz: PD ineligible

Die U-Bahn zwischen Seoul und Incheon International Airport
Bild: Various
Lizenz: PD ineligible

Koordinaten:37° N, 127° O

Incheon, Aussprache: [intɕʰʌn], in amtlicher Bezeichnung „Großstadt Incheon“ (인천광역시, Incheon Gwangyeoksi), ist eine Hafen- und Industriestadt an der Nordwestküste Südkoreas. Sie liegt innerhalb des Gebiets der Provinz Gyeonggi-do, ist aber seit dem 1. Juli 1981 politisch eine eigenständige Einheit. Incheon liegt 28 Kilometer westlich der Hauptstadt Seoul. Mit fast 2,9 Millionen Einwohnern ist die Stadt nach Seoul und Busan die drittgrößte in Südkorea.

mehr zu "Incheon" in der Wikipedia: Incheon

Geboren & Gestorben

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Geboren: Han Na-lae wird in Incheon geboren. Han Na-lae ist eine südkoreanische Tennisspielerin.
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Geboren: Pavel Saprikin wird geboren. Pavel Saprikin ist ein usbekischer E-Sportler aus Taschkent. Saprikin spielt unter dem Nicknamen „Gringo“ für den Clan Storm die Fußballsimulation FIFA 13. Am 27. April 2013 konnte er sich beim nationalen Finale des Zo'r-Zo'r-UCG-FIFA-2013-Turniers in der usbekischen Hauptstadt Taschkent gegen über 500 Teilnehmer durchsetzen und erstmals für ein Turnier der Asienspiele qualifizieren. Sein bislang (Stand: 4. Juli 2013) größter Erfolg im E-Sport ist der Gewinn der Goldmedaille bei den vierten Asian Indoor and Martial Arts Games im südkoreanischen Incheon 2013. Mit dem Gewinn der Goldmedaille holte er gleichzeitig auch die erste Goldmedaille Usbekistans bei den Spielen 2013. Er folgte damit dem Iraner Davoud Khoei, der vier Jahre zuvor die Hallenspiele in FIFA 2009 gewann. Durch die Zusammenlegung der Asian Indoor Games und der Asian Martial Arts Games und der damit verbundenen veränderten Austragungsfrequenz auf vier Jahre gab es 2011 keinen Wettbewerb.
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Geboren: Hyoyeon wird in Incheon, Südkorea geboren. Hyoyeon, vollständiger Name Kim Hyo-yeon, ist eine südkoreanische Tänzerin, Sängerin und Mitglied der Band Girls’ Generation.
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Geboren: Jang Jae-ho wird in Incheon geboren. Jang „Moon“ Jae-ho ist ein südkoreanischer E-Sportler, der als bestbezahlter Warcraft-III-Spieler der Welt gilt. Zuletzt spielte er für den südkoreanischen Clan WeMade Fox, seit dieser sich 2011 auflöste, war Jang Jae-ho ohne Team. Im Januar 2012 gab Fnatic die Verpflichtung von Moon in ihrem Starcraft 2 Team bekannt.
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Geboren: Lee Keun-ho wird in Incheon geboren. Lee Keun-Ho ist ein südkoreanischer Fußballspieler, der seit 2012 beim südkoreanischen Erstligisten Ulsan Hyundai FC unter Vertrag steht.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1958

Gründung:
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Samick Musical Instruments Co., Ltd. ist ein 1958 in Korea gegründetes Unternehmen des Musikinstrumentenbaus, das in Europa hauptsächlich als Hersteller von Klavieren und Flügeln bekannt wurde. Es hat seinen Hauptsitz in der südkoreanischen Hafenstadt Incheon, Südkorea.

Politik & Weltgeschehen

1997

Politik > Städtepartnerschaften:
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Korea Sud Incheon (Südkorea), seit (H?i Phòng)

Städtepartnerschaften

2000

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Incheon (Tel Aviv-Jaffa)

1998

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Korea Sud Jung-gu , Südkorea, seit (Narita)

1988

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Korea Sud Incheon (Südkorea), seit (Kitaky?sh?)

1986

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Korea Sud Incheon, Südkorea seit 7. Oktober (Anchorage)

Partnerstädte

2000

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Alexandria, Ägypten seit dem 17. Mai

2000

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Tel-Aviv, Israel seit dem 14. Mai

2000

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Panama, Panama seit dem 16. März

1997

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H?i Phòng, Vietnam seit dem 25. Juli

1993

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Tianjin, VR China seit dem 17. Dezember

Rundfunk, Film & Fernsehen

2001

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Film: Failan (Original: 파이란) ist ein südkoreanischer Spielfilm von Regisseur Song Hae-seong, gedreht im Jahr 2001 in und um Incheon (Korea). Erzählt wird in dieser Mischung aus Gangsterfilm und Melodram die Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die sich nie begegnet sind.

Stab:
Regie: Song Hae-seong
Drehbuch: Song Hae-seong Jirō Asada (Roman)
Produktion: Ahn Sang-hoon
Musik: Lee Jae-jin
Kamera: Kim Yeong-chul
Schnitt: Park Gok-ji

Besetzung: Choi Min-sik, Cecilia Cheung, Gong Hyeong-jin, Son Beyong-ho

Sport

2014

Ereignisse > Sport:
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16. Asienspiele in Incheon, Südkorea (2010er)

"Incheon" in den Nachrichten