Geboren & Gestorben

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Gestorben: Dieudonné Yougbaré stirbt. Dieudonné Yougbaré war ein burkinischer Geistlicher und römisch-katholischer Bischof von Koupéla. Er war der erste indigeneBischof Westafrikas.
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Gestorben: Jack D. Forbes stirbt. Jack D. Forbes war ein indigener US-amerikanischer Schriftsteller, Wissenschaftler und politischer Aktivist. Seine Bekanntheit gründet vor allem auf dem Buch „Columbus und andere Kannibalen. Die indianische Sicht der Dinge“, das ein erstrangiges Dokument der indigenen Zivilisationskritik darstellt.
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Gestorben: Samuel Ruiz García stirbt in Mexiko-Stadt. Samuel Ruiz García war mexikanischer Geistlicher und Bischof von San Cristóbal de las Casas sowie Friedensaktivist. Er galt als Verteidiger der Anliegen der indigenen UreinwohnerMexikos, der Maya.
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Gestorben: Fausto Reinaga stirbt. Fausto Reinaga war ein indigener Schriftsteller.

Religion

1550

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In Valladolid findet der Gelehrtenstreit, die sog. Disputation von Valladolid zwischen dem spanischen Hofchronisten Juan Ginés de Sepúlveda und dem Dominikanermönch Bartolomé de Las Casas statt, um über die Frage, ob die indigenen Völker der Neuen Welt eine Seele haben oder nicht, zu diskutieren.

Politik & Weltgeschehen

Chilenischer Unabhängigkeitskrieg:
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Bernardo O’Higgins verfügt per Dekret, dass in allen weltlichen und kirchlichen Verwaltungsakten das Wort Spanier durch Chilene ersetzt werden muss und dass ohne Unterschied auch die indigene Bevölkerung als Chilenen zu benennen sei.

Sehenswürdigkeiten im Boston Common

1913

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und 1986 wurden prähistorische Funde im Boston Common gemacht. Diese legen nahe, dass indigene Völker bereits vor 8.500 Jahren in der Region lebten.

Internationale Wahrnehmung/Nachwirkungen

1980

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4. Russell-Tribunal in Rotterdam über die Unterdrückung der indigenen Völker Nord- und Südamerikas

Internationale Jahre > 1990–1999

1993

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Internationales Jahr der Indigenen Völker (Internationale Jahre und Dekaden)

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1996

Gründung:
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Die First Nations Bank of Canada (FNBC) ist die erste Bank in Kanada, die mehrheitlich im Besitz der Ureinwohner ist. Sie bietet alle Bankdienstleistungen an, hat jedoch ihren Schwerpunkt auf entsprechende Leistungen für die First Nations, wie die Indianer in Kanada genannt werden.

Geschichte

1999

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wurde Ayahuasca als geistiges Eigentum indigener Völker anerkannt und das Patent aufgehoben.

Thematische Sonderverfahren

2001

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Rechte von indigenen Völkern, seit (Sonderverfahren des UN-Menschenrechtsrats)

Kunst & Kultur

2006

Sonderausstellungen:
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Todo Ecuador – Kunst aus der Mitte der Welt6. Gezeigt wurden Leihgaben aus dem Museo Banco Central in Quito, sowie von drei Künstlern Ecuadors, außerdem rund 125 archäologischen Exponate, die das schamanistische Weltbild der indigenen Tradition dieses Landes dokumentieren. (Steirisches Feuerwehrmuseum)

Widmungen, Jahrestage & zukünftige Ereignisse

2010

Jahreswidmungen:
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Europäisches Jahr der indigenen Völker

1993

Jahreswidmungen:
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ist „Internationales Jahr der Indigenen Völker“ (1993)

Tagesgeschehen

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New York City, USA: Nach über 22 Jahren Verhandlungen verabschiedet die UN-Generalversammlung die Erklärung der Rechte der indigenen Völker.
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Fidschi: Wie seit Tagen angekündigt, übernimmt das Militär die Regierung und der Armeechef Voreqe Bainimarama die Befugnisse des Staatspräsidenten. Er entlässt Ministerpräsident Laisenia Qarase und ernennt den pensionierten Arzt Jona Senilagakali zum Nachfolger. Nach Bildung einer Übergangsregierung zur Einleitung von Parlamentswahlen soll Präsident Ratu Josefa Iloilo in sein Amt zurückkehren. Qarase wird vorgeworfen, die ethnischen Spannungen zwischen der Mehrheit der UreinwohnerFidschis und der indischen Minderheit durch verfassungswidrige Gesetze zu schüren. International wird der Putsch verurteilt und die Rückkehr zur gewählten Regierung gefordert. Auch könne der Ausnahmezustand die Wirtschaft ernsthaft gefährden, die vor allem auf Zucker-Exporten und Winter-Tourismus beruht.
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Bolivien/EU: Am Rande des EU-Lateinamerika-Gipfels in Wien ruft der bolivianische Präsident Evo Morales Europas Politiker auf, „die dunkle Geschichte aufzuarbeiten“, die mit der Kolonisierung Amerikas und der Entrechtung der indigenen Völker verknüpft ist. Morales verteidigt die Erdgas-Verstaatlichung und beschuldigt ausländische Konzerne, illegale Verträge mit früheren Regierungen abgeschlossen zu haben. Der ehemalige Koka-Bauer spricht sich für eine staatlich kontrollierte Koka-Produktion aus. Die derzeitige EU-Ratsvorsitzende, Außenministerin Ursula Plassnik fordert in diesem Zusammenhang Rechtssicherheit für die wirtschaftlichen Investitionen.
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Ecuador. Bei einem Kampf zwischen zwei indigenen Gruppen in der Provinz Pastaza kamen 30 Menschen ums Leben.

"Indigene Völker" in den Nachrichten