Infineon

Infineon Technologies AG
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RechtsformAktiengesellschaft
ISINDE0006231004
Grndung1999
SitzNeubiberg, Deutschland

Leitung

Mitarbeiter36.299 (30. September 2016)
Umsatz6,473 Mrd. EURStand: 2016
Websitewww.infineon.com
Stand: 2016 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2016
Campeon: Hauptsitz der Infineon Technologies AG in Neubiberg bei München
Bild: Unknownwikidata:Q4233718
Lizenz: PD ineligible
Campeon: Hauptsitz der Infineon Technologies AG in Neubiberg bei München
Bild: Unknownwikidata:Q4233718
Lizenz: PD ineligible

Die Infineon Technologies AG ist ein im Jahr 1999 durch die Ausgliederung des Halbleitergeschäfts der Siemens AG über einen Börsengang (IPO) im Jahr 2000 entstandener deutscher Halbleiterhersteller. Die Unternehmenszentrale Campeon befindet sich seit Ende 2005 in der Gemeinde Neubiberg (Landkreis München).

Infineon Technologies bietet Halbleiter- und Systemlösungen mit Schwerpunkt auf den Themen Energieeffizienz, Mobilität und Sicherheit. Das Unternehmen gliedert sich in die Geschäftsbereiche Automotive, Industrial Power Control, Power Management 



Inhaltsverzeichnis



Geschftsttigkeit und Geschftsbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktivitten nach Geschftsbereichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach mehreren Umstrukturierungen umfasst Infineon vier Geschäftsbereiche:

  • Automotive (ATV): Infineon liefert Halbleiterprodukte fr den Einsatz im Antriebsstrang (Motor- und Getriebesteuerung), der Komfortelektronik (z.B. Lenkung, Dmpfung, Klimaanlage) sowie in Sicherheitssystemen (ABS, Airbag, ESP). Das Produktportfolio umfasst Mikrocontroller, Leistungshalbleiter und Sensoren. Im Geschftsjahr 2013 (Ende September) belief sich der Umsatz des Segments auf 1,714Mrd. Euro.
  • Industrial Power Control (IPC): In der Industriesparte des Unternehmens sind Leistungshalbleiter und -module gebndelt, die bei Erzeugung, bertragung und Verbrauch elektrischer Energie zum Einsatz kommen. Zu den Anwendungsfeldern zhlen die Steuerung von elektrischen Antrieben fr Industrieanwendungen, wie zum Beispiel fr Maschinen und Lokomotiven, und Haushaltsgerte. Die Halbleiter-Komponenten werden darber hinaus in Modulen fr erneuerbare Energieerzeugung in Solar- und Windkraftanlagen sowie Energiebertragung und -wandlung eingesetzt. Im Geschftsjahr 2013 erzielte IPC einen Umsatz vom 651Mio. Euro.
  • Power Management & Multimarket (PMM): Die Division Power Management& Multimarket (PMM) fasst das Geschft mit Chips fr energieeffiziente Stromversorgungen und Hochfrequenz-Anwendungen zusammen. Diese werden vor allem in Konsumgtern wie Fernsehern, Spielkonsolen, PCs, mobilen Endgerten sowie in Computer-Servern eingesetzt. PMM erwirtschaftete im Geschftsjahr 2013 einen Umsatz von 987Mio. Euro.
  • Chip Card & Security (CCS): Der Geschftsbereich CCS liefert Mikrocontroller fr SIM-Karten der Mobiltelefonie, Sicherheitschips fr Bezahlkarten und Zugangsberechtigungskarten sowie chipbasierte Lsungen fr Reisepsse, Personalausweise und sonstige behrdliche Dokumente. So liefert Infineon beispielsweise einen betrchtlichen Teil der Chips fr den neuen deutschen Personalausweis. Darber hinaus entwickelt CCS Lsungen fr Anwendungen mit hohen Sicherheitsanforderungen wie zum Beispiel Bezahlfernsehen, Trusted Computing sowie der Near Field Communication (NFC). Der Umsatz dieser Sparte lag 2013 bei 463Mio. Euro.

Die beiden Divisionen IPC und PMM entstanden durch Aufteilung des Geschäftsbereichs Industrial 

Der ehemalige Geschäftsbereich Speicherchips wurde im Jahr 2006 in die Tochtergesellschaft Qimonda ausgelagert, von der Infineon zuletzt noch etwas über drei Viertel hielt. Im Januar 2009 hat Qimonda beim Amtsgericht München Insolvenz beantragt.

Am 7. Juli 2009 hat sich die Infineon Technologies AG mit dem US-Investor Golden Gate Capital auf den Verkauf ihres Segments Wireline Communications über 250 Mio. Euro vertraglich geeinigt. Das dadurch neu entstandene Unternehmen firmierte als Lantiq.

Am 31. Januar 2011 wurde der im August 2010 beschlossene Verkauf des bisherigen Geschäftsbereichs Wireless Solutions an Intel abgeschlossen. Das dadurch neu entstandene Unternehmen hat weltweit rund 3500 Mitarbeiter und firmiert jetzt als Intel Mobile Communications GmbH (IMC).

Aktivitten nach Regionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Infineon ist weltweit tätig und steuert seine Aktivitäten auch über Landesgesellschaften: in den Vereinigten Staaten aus Milpitas, Kalifornien, im asiatisch-pazifischen Raum aus Singapur und in Japan aus Tokio. Nach Regionen aufgeteilt wurden 41 Prozent des Umsatzes in Europa, davon 21 Prozent in Deutschland, 13 Prozent in Nordamerika und 46 Prozent im asiatisch-pazifischen Raum und Japan erzielt.

Tochterunternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Danube Integrated Circuit Engineering GmbH

Die Infineon Technologies IT Services GmbH wurde 2004 gegründet und betreut von Klagenfurt aus wesentliche Teile der weltweiten IT von Infineon. Infineon hält 100 % der Infineon Technologies IT Services GmbH.

Die Infineon Technologies Bipolar GmbH mit Sitz in Warstein ist seit 2007 ein gemeinschaftliches Tochterunternehmen von Infineon und Siemens. Infineon hält 60 % der Unternehmensanteile und Siemens 40 %.



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausgliederung aus der Siemens AG[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Siemens AG hatte Infineon ausgegliedert, da dem Konzern das Speicherchip-Geschäft zu volatil war. Nach dem zunächst erfolgreichen Börsengang sank der Anteil von Siemens durch Paketverkäufe unter 50 % im Dezember 2001, im Januar 2004 und im März 2006 wurden alle restlichen Anteile veräußert.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Infineon ist ein Kofferwort und setzt sich aus infinity (englisch für ‚Grenzenlosigkeit‘) und aeon (griechisch für ‚Leben, Ewigkeit, Unendlichkeit‘) zusammen.

2000er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum 1. Mai 2006 gliederte Infineon seine Speichersparte unter dem Namen Qimonda als eigenständige Gesellschaft mit 12.000 Mitarbeitern aus. Das neue Unternehmen wurde im August 2006 an der New York Stock Exchange (NYSE) gelistet. Infineon gelang es allerdings zunächst nicht, Altaktien zu platzieren. Stattdessen ging der gesamte Emissionserlös durch Ausgabe neuer Aktien an Qimonda, Infineon hielt im Oktober 2008 rund 77,5 Prozent aller Aktien an der Gesellschaft. Qimonda meldete am 23. Januar 2009 Insolvenz beim Amtsgericht München an und war zu diesem Zeitpunkt nach wie vor mehrheitlich im Besitz von Infineon.

Unmittelbar vor der Übernahme der in Baden-Württemberg erzielten Tarifeinigung der Metall- und Elektrobranche nach Bayern ist Infineon am 13. November 2008 aus dem bayerischen Arbeitgeberverband ausgetreten.

Peter Bauer, der seit 2008 Vorstandsvorsitzender von Infineon war, schied am 30. September 2012 auf eigenen Wunsch wegen gesundheitlichen Gründen aus dem Vorstand aus. Reinhard Ploss trat zum 1. Oktober 2012 seine Nachfolge an.

Infineon gehört zu den ersten Unterstützern der FIDO-Allianz, die seit 2013 den Industriestandard Universal Second Factor (U2F) für eine allgemein anwendbare Zwei-Faktor-Authentifizierung entwickelt hat.

Am 20. August 2014 gab Infineon bekannt, International Rectifier bis Ende 2014 für einen Barpreis von zirka drei Milliarden US-Dollar übernehmen zu wollen. Die Übernahme wurde schließlich am 13. Januar 2015 abgeschlossen.

Am 18. Mai 2016 wurde der Vorstand um ein viertes Mitglied erweitert. Seit 1. Juli 2016 leitet Jochen Hanebeck das neu geschaffene Ressort "Operations". Gleichzeitig gab Arunjai Mittal seinen Austritt als Vorstandsmitglied bekannt. Er wurde am 1. Juli 2016 durch Helmut Gassel ersetzt.

Am 14. Juli 2016 gab Infineon die Absicht bekannt, das zum Unternehmen Cree Inc. gehörende Tochterunternehmen Wolfspeed zum Preis von 850 Millionen US-Dollar zu kaufen. Dadurch sollte die Marktpräsenz im Bereich Galliumnitrid auf Siliziumkarbid (GaN auf SiC) gestärkt werden. Kurz vor der Umsetzung wurde die Übernahme jedoch durch den Genehmigungsausschuss für ausländische Investitionen der neuen US-Regierung unter Präsident Trump als Risiko für die nationale Sicherheit eingestuft und vereitelt.

Am 11. Oktober 2016 gab Infineon den Kauf von Innoluce BV bekannt. Das 2010 gegründete Halbleiterunternehmen entwickelt mikro-elektromechanische Systeme (MEMS) in Kombination mit Miniatur-Laser-Scanning-Modulen, die zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung (Lidar) für das autonome Fahren benötigt werden. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.



Vorstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Strategische Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • GLOBALFOUNDRIES (Entwicklungs- und Fertigungskooperation fr 40-Nanometer-Technologie)
  • UMC (Technologieentwicklung fr die Herstellung von Logikprodukten)
  • TSMC (Entwicklungs- und Fertigungskooperation fr 65-Nanometer-Technologie)


Aktie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Aktie ist eines der volatilsten Papiere im DAX. Vor dem Ausgabetag am 13. März 2000 war die Emission von 5,2 Millionen Interessenten 33fach überzeichnet und nur jeder sechste Frühzeichner (Zeichnung vor 1. März), erhielt per Losverfahren Aktien zugeteilt. Dabei kam ein Orderverfahren zum Zuge, das die Anzahl der zugeteilten Aktien deutlich einschränkte. Wer z. B. 50 bis 249 Aktien bestellt hatte, bekam lediglich 40 Aktien zugeteilt. Bei 250 bis 499 bestellten Aktien wurden 70 ausgegeben usw. Bestellungen nach dem ersten März wurden unabhängig von der Bestellmenge auf 35 Aktien limitiert. Der offizielle Ausgabepreis war 35 Euro, für Frühzeichner 34 Euro. Bei Eröffnung der Börse am ersten Handelstag startete der Kurs mit 70,20 Euro und kletterte innerhalb weniger Stunden bis auf 84,75 Euro um am Ende des Tages auf unter 70 Euro zu fallen. Bei rechtzeitigem Verkauf war für die Infineon-Aktionäre am ersten Handelstag ein Kursgewinn von über 140 % möglich. Ab Mitte 2002 bis Mitte März 2016 schwankte der Kurs weitgehend zwischen 5 und 12 Euro, mit einem gewaltigen Einbruch Ende 2008, Anfang 2009 und einem kurzen Höhenflug auf bis zu 14 Euro Anfang Dezember 2015. Der bisher niedrigste Wert lag Im Rahmen der Finanzkrise ab 2007 am 10. März 2009 bei 0,34 Euro. In den 12 Monaten von März 2016 bis Februar 2017 war die Aktie wegen der konsequenten Ausrichtung des Unternehmens im Halbleiter-Sektor für die KFZ-Branche und Industrie einer der meist gefragten Titel im DAX und legte mit 66 Prozent mehr als doppelt so viel wie dieser zu. Auf Grund einer Prognoseerhöhung in den Bereichen Gewinn und Umsatz schoss der Kurs am 24. März 2017 um über 8 Prozent auf 17,71 Euro nach oben um in der Folgewoche noch bis etwas über 19 Euro weiter zu klettern. Seit 2010 wird jährlich eine Dividende zwischen 0,10 Euro (2010) und 0,22 Euro (2016) je Aktie gezahlt.

Aktionrsstruktur
(Stand: Oktober 2017)
AnteilAnteilseigner
5,23%BlackRock Inc.
5,74%Allianz Global Investors Europe GmbH
3,17%Norges Bank
99,47%Streubesitz


Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verurteilung wegen illegaler Preisabsprachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2002 wurden vom US-Justizministerium Untersuchungen gegen Infineon und andere DRAM-Hersteller wie die südkoreanischen Konzerne Samsung und Hynix angestrengt, nachdem sich Computerhersteller über die steigenden Speicherchippreise beschwert hatten. 2004 bekannte sich Infineon gegenüber dem US-Justizministerium als Erstes dieser Unternehmen für schuldig, zwischen Juli 1999 und Juni 2002 durch illegale Preisabsprachen bei DRAM-Speicherchips die Verbraucher – bzw. Computerhersteller wie Dell, IBM und Apple – geschädigt zu haben, und erklärte sich bereit, in Raten bis zum Jahr 2009 160 Millionen US-Dollar als Entschädigung zu bezahlen.

Am 2. Dezember 2004 erklärten sich vier leitende Angestellte bereit, Gefängnisstrafen von vier bis sechs Monaten anzutreten und je 250.000 US-Dollar Geldstrafe (umgerechnet ca. 188.000 Euro) zu bezahlen: Ein Infineon-Sprecher erklärte hierzu, dass diese Verurteilung eine Angelegenheit der betroffenen Manager sei und die Firma Maßnahmen getroffen habe, weitere Auswüchse dieser Art zu verhindern.

Am 19. Mai 2010 verhängte die EU-Kommission der Infineon AG ein Bußgeld über 56,7 Millionen Euro wegen verbotener Preisabsprachen für DRAM-Chips mit den Chipherstellern Micron, Samsung, Hynix, NEC, Hitachi Zosen, Mitsubishi, Toshiba, Elpida und Nanya.

Korruptionsskandal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juli 2005 ermittelte die Münchner Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf Bestechlichkeit, Untreue und Steuerhinterziehung gegen Infineon-Topmanager. Namentlich genannt wurden Andreas von Zitzewitz, ehemals COO und Vorstand der Speicherchip-Sparte, Harald Eggers, früherer Infineon-Manager, der das Schweizer Technologieunternehmen Unaxis Holding AG leitete, und Udo Schneider, Betreiber der Schweizer Sponsoring-Agentur BF Consulting. Daraufhin trat Andreas von Zitzewitz am 18. Juli 2005 mit sofortiger Wirkung als Vorstand zurück.



Mitarbeitervertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Betriebsratswahlen 2006[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Betriebsratswahlen erhielt am Hauptstandort Campeon die Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Betriebsangehöriger (AUB) den größten Stimmenanteil. In Koalition mit einer anderen gewerkschaftsunabhängigen Arbeitnehmervereinigung, dem Arbeitskreis Ingenieure und Naturwissenschaftler (ain ), bildet sie eine knappe Mehrheit gegenüber zwei gewerkschaftsorientierten Listen, der IG Metall. und den Hi tecs

AUB und Johannes Feldmayer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nachfolgeorganisation der AUB bei Infineon nennt sich FMC (Freie Mitarbeiter Campeon). Im Zusammenhang mit Zahlungen der Siemens AG an den damaligen AUB-Vorsitzenden Wilhelm Schelsky wurde Johannes Feldmayer, ein Mitglied des Infineon-Aufsichtsrats, zu einer Geldstrafe und einer Gefängnisstrafe verurteilt, die gegen Bewährung ausgesetzt wurde. Feldmayer ging dagegen in Berufung. Er blieb als „Management Consultant“ Mitglied des Infineon-Aufsichtsrats. Heinz-Joachim Neubürger, ein ehemaliger Siemens-Finanzvorstand, gegen den ebenfalls im Zusammenhang mit Zuwendungen an den ehemaligen AUB-Vorsitzenden ermittelt wurde, war bis 2002 Mitglied des Aufsichtsrates von Infineon. Am 26. Februar 2009 zog er die Berufung zurück und legte sein Amt im Aufsichtsrat nieder.



Unternehmensethik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Produktionsstandorte haben eine OHSAS 18001 Zertifizierung für das Arbeits- und Gesundheitsschutz-Management-System. Infineon praktiziert nach eigenen Angaben einen präventiven Ansatz mit dem Ziel, mögliche Gefahren zu minimieren. Es geht um die Vermeidung von Unfällen und darum, allen arbeitsbezogenen Ereignissen vorzubeugen, die eine Verletzung oder Erkrankung zur Folge haben könnten.

Infineon wurde im September 2010 in den Nachhaltigkeitsindex Dow Jones Sustainability Index aufgenommen.



Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerd Otto, Kurt Rmmele, Hermann Jacobs (Hrsg.): 50 Jahre Zukunft? Der Weg vom Regensburger Siemens Bauelementewerk zum Innovationsstandort der Infineon Technologies AG. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2009, ISBN 978-3-7917-2235-1.
  • Jrg Berkner: Vom Wernerwerk zum Campeon? Sternstunden von Siemens Halbleiter und Infineon. Selbstverlag, Unterhaching 2013.


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ?Vorstandsvorsitzender? Reinhard Ploss. In: infineon.com, abgerufen am 1. Oktober 2012.
  2. ? abcGeschftsbericht 2016. Infineon Technologies AG, abgerufen am 5.Mai 2015 (PDF; 251kB, englisch).
  3. ?Florian Langenscheidt, Bernd Venohr (Hrsg.): Lexikon der deutschen Weltmarktfhrer. Die Knigsklasse deutscher Unternehmen in Wort und Bild. Deutsche Standards Editionen, Kln 2010, ISBN 978-3-86936-221-2.
  4. ? abcdePresseinformation Geschftsjahr 2013. In: Infineon Technologies AG. Abgerufen am 27.November 2013 (PDF; 265kB).
  5. ?Computerwoche Infineon liefert Chips fr neuen Personalausweis, 7. Dezember 2010.
  6. ?Pressemitteilung vom 28. Oktober 2011: Arunjai Mittal wird Vorstand fr Vertrieb, Marketing und Strategieentwicklung? Infineon teilt Industrial& Multimarket Geschft in zwei Divisionen auf. In: infineon.com.
  7. ?Infineon verkauft Wireline Communications Geschft an US-Investor. Infineon AG, 7.Juli 2009, abgerufen am 12.April 2010.
  8. ?Meldung bei Elektroniknet vom 11. August 2009
  9. ?Pressemitteilung Infineon vom 31. Januar 2011.
  10. ?Intel kauft Wireless Solutions-Geschft von Infineon. In: Infineon AG.30.August 2010, abgerufen am 11.September 2010.
  11. ?Infineon Regional Subdidiaries. In: infineon.com (englisch).
  12. ?DICE Website. Abgerufen am 11.August 2016 (englisch).
  13. ?Standorte Infineon sterreich. In: infineon.com.
  14. ?Siemens und Infineon grnden Gemeinschaftsunternehmen zur Entwicklung und Fertigung von Hochleistungshalbleitern. In: siemens.com.
  15. ?Siemens Halbleiter wird zu ?Infineon?. In: heise.de, 18. Mrz 1999.
  16. ?Handelsblatt: Infineon verlsst Arbeitgeberverband. In: handelsblatt.com, 13. November 2008.
  17. ?Peter Bauer legt Vorstandsvorsitz der Infineon Technologies AG aus gesundheitlichen Grnden zum 30.September 2012 nieder? Dr.Reinhard Ploss wird neuer Vorsitzender des Vorstandes zum 1.Oktober 2012. In: infineon.com, 13.Mai 2012 abgerufen am 5.Mai 2015.
  18. ?Infineon Technologies AG macht Angebot fr die Akquisition der International Rectifier Corporation fr 40 Dollar je Aktie oder ca. 3Mrd. Dollar in bar. In: infineon.com, 20.August 2014 abgerufen am 5.Mai 2015.
  19. ?Infineon Technologies AG schliet Akquisition von International Rectifier erfolgreich ab. In: infineon.com, 13.Januar 2015, abgerufen am 5.Mai 2015.
  20. ? abInfineon reinforces the Management Board to continue the successful growth strategy. Infineon, 18.Mai 2016, abgerufen am 20.Mai 2016 (englisch).
  21. ?Infineon plant bernahme von Wolfspeed fr 850 Millionen US-Dollar
  22. ?Wolfspeed-bernahme durch Infineon gescheitert, heise online, 17.Februar 2017, Abruf 9.April 2017
  23. ? abInfineon: bernahme-Verbot in den USA, boerse.ARD.de, 9.Februar 2017, Abruf 9.April 2017
  24. ?Infineon Technologies AG: Strategische Investition: Infineon strkt Fhrungsposition beim autonomen Fahren durch Kauf von Innoluce BV - Infineon Technologies. In: www.infineon.com. Abgerufen am 11.Oktober 2016.
  25. ?Infineon und Globalfoundries kndigen Kooperation an, In: wallstreet-online.de, 29.April 2013.
  26. ?Gemeinsame Entwicklung von 65-nm Embedded-Flash-Prozesstechnik fr Automobil- und Chipkartenanwendungen., In: vogel.de, 5.November 2009.
  27. ?Infineon: Katerstimmung nach dem Brsenrausch. In: Spiegel-Online, 13.Mai 2000, abgerufen am 1.April 2015.
  28. ?Infineon-Aktie ? vom Brsenstar zum Pennystock. In: Die Welt, 6.Dezember 2008, abgerufen 1.April 2015.
  29. ?Historische Kurse? Infineon. In: finanzen.net, abgerufen am 1.April 2015
  30. ?Kursfeuerwerk bei Infineon, boerseARD,de, 24.Mrz 2017, Abruf 11.April 2017
  31. ?Historische Kursdaten fr Infineon AG ? XETRA, finanzen.net, Abruf 11.April 2017
  32. ?Infineon AG Dividenden-Kalender, finanzen.net, abgerufen am 11.April 2017
  33. ?Aktuelle Daten: Aktionrsstruktur - Infineon Technologies, Abruf 5.Oktober
  34. ?4 Infineon-Manager nehmen Strafen fr DRAM-Preisabsprachen an, 2. Dezember 2004
  35. ?dpa-AFX EU-Kommission verhngt Millionenstrafe gegen Infineon. In: finanznachrichten.de, 10. Mai 2010.
  36. ?Korruption bei Infineon? Zitzewitz hat angeblich schon gestanden. In: faz.net, 19.Juli 2005.
  37. ?ainbetriebsrat.de, eine gewerkschaftsferne Abspaltung vom jetzt in Ver.di organisierten AIN (www.ain-online.net)
  38. ?IG-Metall: Infineon Dialog. In: igmetall.de.
  39. ?Hi tecs? Infineon Mitarbeitervertretung. In: hitecs.de.
  40. ?Infineon: Annual Report 2008, S. 88.
  41. ?Finanzchef Gnther soll gehen? will aber nicht. In: manager-magazin.de, 4. August 2007.
  42. ??Alles hat seine Ordnung?, Infineon-Finanzvorstand Peter Fischl ber Behauptungen seines geschassten Nachfolgers, die geplante Trennung von Qimonda und ber das Aufsichtsratsmitglied Johannes Feldmayer, 24. August 2007 In: fazarchiv.faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung.
  43. ?Heinz-Joachim Neubrger ist tot. In: spiegel.de, 6. Februar 2015.
  44. ?Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz. In: infineon.com, abgerufen am 5.Mai 2015.
  45. ?OHSAS 18001:2007, Definition 3.9
  46. ?Elektronik Praxis: Infineon Technologies? Deutscher Halbleiterhersteller wirtschaftet nachhaltig. In: vogel.de, 31. Mrz 2011.

Campeon: Hauptsitz der Infineon Technologies AG in Neubiberg bei MünchenBild: Unknownwikidata:Q4233718Lizenz: PD ineligible
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Campeon: Hauptsitz der Infineon Technologies AG in Neubiberg bei MünchenBild: Unknownwikidata:Q4233718Lizenz: PD ineligible
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Die Infineon Technologies AG ist ein im Jahr 1999 durch die Ausgliederung des Halbleitergeschäfts der Siemens AG über einen Börsengang (IPO) im Jahr 2000 entstandener deutscher Halbleiterhersteller. Die Unternehmenszentrale Campeon befindet sich seit Ende 2005 in der Gemeinde Neubiberg (Landkreis München).

Infineon Technologies bietet Halbleiter- und Systemlösungen mit Schwerpunkt auf den Themen Energieeffizienz, Mobilität und Sicherheit. Das Unternehmen gliedert sich in die Geschäftsbereiche Automotive, Industrial Power Control, Power Management & Multimarket sowie Chip Card & Security. Mit weltweit rund 36.299 Mitarbeitern erzielte Infineon im Geschäftsjahr 2016 (Ende September) einen Umsatz von 6,473 Milliarden Euro. Das DAX-Unternehmen ist an der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Symbol IFX notiert.

mehr zu "Infineon" in der Wikipedia: Infineon

Geboren & Gestorben

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Geboren: Herbert Diess wird in München geboren. Herbert Diess ist ein österreichischer Manager, Vorsitzender des Markenvorstands von Volkswagen-PKW und Aufsichtsratsmitglied der Infineon Technologies AG.
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Geboren: Ulrich Schumacher wird in Bergisch Gladbach geboren. Ulrich Schumacher ist ein deutscher Ingenieur und Manager (u.?a. ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Infineon AG). Seit 1. Oktober 2013 ist Schumacher CEO der Vorarlberger Zumtobel Group.
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Geboren: Reinhard Ploss wird in Bamberg geboren. Reinhard Ploss ist ein deutscher Manager. Er ist seit 1. Oktober 2012 Vorstandsvorsitzender der Infineon AG.
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Geboren: Max Dietrich Kley wird in Berlin geboren. Max Dietrich Kley ist Aufsichtsratsvorsitzender der SGL Carbon SE und Mitglied im Aufsichtsrat der HeidelbergCement AG. Er war von 1990 bis 2003 im Vorstand der BASF AG und ist seither Aufsichtsratsmitglied. Von 2002 bis 2010 war er Aufsichtsratsvorsitzender bei der Infineon AG und vorübergehend auch Vorstandsvorsitzender.

Geschichte

2000

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– IBM und Infineon gründeten das Joint MRAM Development Program. (Magnetoresistive Random Access Memory)

Wirtschaft

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Der Standort München des Chipkonzern Infineon wird geschlossen. 800 Arbeitsplätze gehen verloren
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Infineon schließt drei Halbleiterwerke in Berlin, München und Longmont (USA). Ca. 350 Arbeitsplätze, davon 280 in Deutschland, gehen voraussichtlich verloren.

Tagesgeschehen

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Dresden/Deutschland: Der Speicherchip-Hersteller Qimonda wird durch einen Kredit des Freistaates Sachsen, dem Mutterkonzern Infineon und der Portugiesischen Investitionsbank in Höhe von insgesamt 325 Millionen Euro vorerst gerettet.
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München/Deutschland: In Perlach, wo das Infineon-Werk bestreikt wird, ergeben die Gespräche zwischen IG Metall und Konzernleitung noch keinen gemeinsamen Nenner.
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München/Deutschland: Beim Unternehmen Infineon setzen die Beschäftigten mit einem Streik weiterhin ihren Arbeitskampf für eine Verbesserung der sozialen Absicherung fort. (WDR)
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Itzehoe/Deutschland. Den vom Bundespräsidenten ausgelobten Deutschen Zukunftspreis gewinnt in diesem Jahr das Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie. Mit Siemens und Infineon hat das Institut ein „Labor auf dem Chip“ entwickelt.
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Deutschland. Infineon plant, für 48 Millionen Euro den norwegischen Hersteller von Auto-Sensoren Sensonor zu kaufen.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

2009

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Gründung: Die Lantiq Beteiligungs-GmbH & Co. KG ist eine Beteiligungsgesellschaft, deren Tochtergesellschaften als weltweit agierende Fabless-Unternehmen fungieren. Das Unternehmen ging 2009 aus dem Verkauf der „Wireline Communications Division“ der Infineon Technologies AG hervor.

2004

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Gründung: Die Qimonda AG war ein Halbleiterhersteller mit Hauptsitz in München. Das Unternehmen gehörte mit 77,5 Prozent mehrheitlich zur Infineon Technologies AG.

1999

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Gründung: Die Infineon Technologies AG ist ein im Jahr 1999 durch die Ausgliederung des Halbleitergeschäfts der Siemens AG über einen Börsengang (IPO) im Jahre 2000 entstandener Halbleiterhersteller. Die Unternehmenszentrale Campeon befindet sich seit Ende 2005 in der Gemeinde Neubiberg (Landkreis München).

Funktionen

2010

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Vorsitzender des Aufsichtsrates der Infineon AG bis Februar (Max Dietrich Kley)

"Infineon" in den Nachrichten