Geboren & Gestorben

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Gestorben: Andreas Lowenfeld stirbt in New York City. Andreas Frank Lowenfeld war ein amerikanischer Jurist, der im Bereich des Völkerrechts tätig war und von 1967 bis 2009 als Professor an der New York University fungierte. In Anerkennung seines Wirkens wurde er unter anderem in das Institut de Droit international aufgenommen und mit der Manley-O.-Hudson-Medaille ausgezeichnet.
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Gestorben: Louis Henkin stirbt in New York. Louis Henkin, geboren als Eliezer Henkin, war ein amerikanischer Jurist, der zu Lebzeiten als einer der renommiertesten Experten im Bereich der Menschenrechte galt. Er fungierte von 1957 bis 1962 als Professor an der University of Pennsylvania sowie anschließend bis 1988 an der Columbia University. In Anerkennung seines Wirkens wurde er unter anderem mit der Manley-O.-Hudson-Medaille ausgezeichnet sowie in die American Academy of Arts and Sciences und in das Institut de Droit international aufgenommen.
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Gestorben: Thomas M. Franck stirbt in Manhattan. Thomas Martin Franck war ein amerikanischer Jurist, der in Bereich des Völkerrechts tätig war. Er wirkte von 1957 bis 2002 als Professor an der New York University sowie von 1998 bis 2000 als Präsident der Amerikanischen Gesellschaft für internationales Recht, die ihm für seine Verdienste die Manley-O.-Hudson-Medaille verlieh und zu ihrem Ehrenpräsidenten ernannte. Darüber hinaus wurde er in das Institut de Droit international und in die American Academy of Arts and Sciences aufgenommen.
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Gestorben: Ronald St. John Macdonald stirbt in Halifax, Nova Scotia. Ronald Saint John Macdonald war ein kanadischer Jurist, der sich vor allem dem Seerecht und den Menschenrechten widmete. Er wirkte unter anderem von 1961 bis 1972 als Professor an der University of Toronto sowie von 1972 bis 1990 an der Dalhousie University in Halifax, und fungierte an beiden Hochschulen zeitweise als Dekan. Darüber hinaus war er von 1980 bis 1998 der bisher einzige nicht-europäische Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Er gehörte ab 1979 dem Institut de Droit international an und erhielt Ehrendoktortitel mehrerer Universitäten sowie 2000 mit der Aufnahme als Companion in den Order of Canada die höchste zivile Auszeichnung seines Heimatlandes.
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Gestorben: Charles de Visscher stirbt in Woluwe-Saint-Pierre. Charles Marie Joseph Désiré De Visscher war ein belgischer Jurist. Nach frühen Arbeiten im Zivil-, Sozial- und Arbeitsrecht wandte er sich unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges dem Völkerrecht zu und nahm in diesem Bereich im Laufe seiner Karriere eine Reihe von hochrangigen Positionen und Ämtern ein. So wirkte er als Juraprofessor an den Universitäten in Gent und Löwen sowie als Gastdozent an der University of Chicago und der Akademie für Völkerrecht in Den Haag, deren Kuratorium er ab 1932 angehörte. Darüber hinaus war er Generalsekretär und Präsident des Institut de Droit international (Institut für Völkerrecht), ab 1923 Mitglied des Ständigen Schiedshofs in Den Haag sowie von 1937 bis 1946 Richter am Ständigen Internationalen Gerichtshof und von 1946 bis 1952 an dessen Nachfolgeinstitution, dem Internationalen Gerichtshof (IGH). Damit war er einer von zwei Richtern, die an beiden Gerichten tätig waren, sowie der bisher einzige Richter aus Belgien in der Geschichte des IGH.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2010

Mitgliedschaft/Ehrung:
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Mitglied des Institut de droit international (Lori Fisler Damrosch)

1987

Ehrung:
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assoziiertes Mitglied des Institut de Droit international (Rudolf Bernhardt)

1977

Ehrung:
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Aufnahme in das Institut de Droit international (Ian Brownlie)

"Institut de Droit international" in den Nachrichten