Inter gravissimas

Die Einführung des gregorianischen Kalenders (Tafel am Grab Papst Gregors XIII. im Petersdom in Rom)
Bild: Camillo Rusconi (1658–1728); photograph de:User:Rsuessbr

Mit der BulleInter gravissimas vom 24. Februar 1582 dekretierte Papst Gregor XIII. den nach ihm benannten gregorianischen Kalender. Wie alle päpstlichen Bullen wird auch diese nach ihren lateinischen Anfangsworten (Incipit) zitiert, die hier übersetzt lauten: „Zu den wichtigsten (Aufgaben unseres Hirtenamtes …)“. Sie verweisen darauf, dass das Konzil von Trient unter anderem die Reform des Breviers dem Papst überlassen habe. Dazu gehörte neben bereits erledigten Aufgaben die alljährliche Festlegung des Osterfesttermins und der mit Ostern verknüpften Feiertage (Aschermittwoch bis Pfingstoktav), wobei das Osterdatum auf astronomischer Grundlage zu berechnen sei.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Christophorus Clavius stirbt in Rom. Christophorus Clavius war Mathematiker und Jesuitenpater am Collegio Romano. Von seinen Zeitgenossen „Euklid des 16. Jahrhunderts“ genannt, wurde er vor allem durch die unter seiner fachlichen Leitung durchgeführte Kalenderreform zum Gregorianischen Kalender berühmt, die 1582 mit der Bulle Inter gravissimas von Papst Gregor XIII. verfügt wurde. Clavius setzte dabei einen Reformentwurf von Aloisius Lilius um, der bereits 1576 verstorben war.

1537

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Geboren: Christophorus Clavius wird oder 1538 möglicherweise als Christoph Clau oder Schlüssel in oder bei Bamberg geboren. Christophorus Clavius war Mathematiker und Jesuitenpater am Collegio Romano. Von seinen Zeitgenossen „Euklid des 16. Jahrhunderts“ genannt, wurde er vor allem durch die unter seiner fachlichen Leitung durchgeführte Kalenderreform zum Gregorianischen Kalender berühmt, die 1582 mit der Bulle Inter gravissimas von Papst Gregor XIII. verfügt wurde. Clavius setzte dabei einen Reformentwurf von Aloisius Lilius um, der bereits 1576 verstorben war.

Gregorianische Kalenderreform

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Gregor XIII. unterschreibt die Päpstliche BulleInter gravissimas zur Einführung des Gregorianischen Kalenders. Die Bulle dekretiert, dass die Tage vom 5. bis 14. Oktober 1582 zu entfallen haben und der 15. in diesem Jahr direkt auf Donnerstag, den 4. Oktober folgt. Auf diese Weise werde erreicht, dass im Jahre 1583 das Frühjahrsäquinoktium wieder auf den 21. März fällt. Zum anderen legte die Bulle fest, dass das Jahr 1600 wie üblich ein Schaltjahr ist, die Säkularjahre 1700, 1800 und 1900 jedoch nicht, dafür aber das Jahr 2000 wieder, und so weiter. So werde erreicht, dass es in den folgenden Jahrhunderten zu keiner weiteren systematischen Verschiebung des Frühjahrsäquinoktiums kommt. Der Kalenderstreit mit den Protestanten beginnt.

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