Intergovernmental Authority on Development

Die Intergovernmental Authority on Development (IGAD) ist eine regionale Organisation von Staaten in Nordostafrika mit Sitz in Dschibuti. Sie ist seit 1996 die Nachfolgeorganisation der IGADD (Intergovernmental Authority on Drought and Development), die 1986 als Initiative des dschibutischen Präsidenten Hassan Gouled Aptidon gegründet worden war. Ziel ist die Unterstützung der Mitgliedsstaaten in ihrer Entwicklung.

Der Exekutivsekretär ist der Kenianer Eng. Mahboub Maalim.

mehr zu "Intergovernmental Authority on Development" in der Wikipedia: Intergovernmental Authority on Development

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1988

Erfolge und Probleme:
thumbnail
trug die IGADD dazu bei, dass Somalia unter Siad Barre und Äthiopien unter Mengistu Haile Mariam ihre Feindseligkeiten seit dem Ogadenkrieg von 1977/78 mit einem Friedensabkommen beendeten. Damit verpflichteten sich die beiden Staaten, die gegenseitige Unterstützung von Rebellengruppen einzustellen.

Tagesgeschehen

thumbnail
Kismayo/Somalia: Die schwache somalische Übergangsregierung verliert nach der Einnahme der drittgrößten Stadt Somalias durch islamische Rebellen weiter an Einfluss. Daraufhin rücken nach Augenzeugenberichten äthiopische Truppen in die Stadt Baidoa vor, um die dortige Übergangsregierung zu schützen. Regierungssprecher Abduraman Dinari bezeichnet die Berichte über äthiopische Truppen in Baidoa als „Lügen“. Damit wollten die Islamisten nur von der „unverhüllten Invasion“ in Kismayo ablenken. Die Einnahme Kismayos ist ein schwerer Verlust für die fast machtlose Übergangsregierung und ihre Hoffnungen auf die Stationierung einer multinationalen Friedenstruppe der Ostafrikanischen Zwischenstaatlichen Entwicklungsbehörde (IGAD)

"Intergovernmental Authority on Development" in den Nachrichten