Interkonfessionelle Ehe

Eine interkonfessionelle Ehe ist eine zwischen den Angehörigen zweier Konfessionen oder Denominationen innerhalb derselben Religion. Im ökumenischen Dialog bezieht sich dieser Begriff auf Christen, die miteinander die Ehe eingehen wollen. Die interkonfessionelle Ehe wird auch als konfessionsverschiedene Ehe oder als Mischehe bezeichnet.



Geschichte




Grundsätzlich galt das Eingehen von Mischehen als von den Konfessionen über Jahrhunderte hinweg als unerwünscht. Zahlreiche theologische Abhandlungen erschienen zu diesem Themenkreis. Der sogenannte „Mischehenstreit“ der 1830er-Jahre führte zu den Kölner Wirren. Auch in den Anfängen des 20.  Jahrhunderts kam es noch zum Ausschluss aus der Kirchengemeinde, wenn evangelische Christen eine katholische Erziehung der aus der Ehe hervorgehenden Kinder zugesagt hatten.Die deutschen Bischöfe bemerkten 1958: „Wer vor der Mischehe warnt, stört nicht den konfessionellen Frieden. Wer vor der Mischehe warnt, hilft vor Leid und seelischen Konflikten bewahren; er dient dem religiösen Frieden.“

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Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

Literatur:
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In der Enzyklika Summo iugiter studio geht Papst Gregor XVI. auf Mischehen ein und besteht auf der Erziehung der Kinder hieraus im katholischen Glauben.

Religion

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Der Kölner Erzbischof Clemens August Droste zu Vischering wird im Streit mit Preußen um die Akzeptanz von Mischehen verhaftet.

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