Invasion in der Schweinebucht

Die Invasion in der Schweinebucht war ein von den Vereinigten Staaten organisierter militärischer Angriff kubanischer Exilanten auf Kuba. Sie wurde am 17. April 1961 mit verdeckter Unterstützung der CIA von rund 1300 seit 1959 aus Kuba geflohenen Freiwilligen von Guatemala aus durchgeführt und hatte den Sturz der Revolutionsregierung unter Fidel Castro zum Ziel. Die Invasion markierte einen ersten Höhepunkt der gegen die Castro-Regierung gerichteten Aktionen der USA. Nachdem die US-Regierung vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen zunächst jede Beteiligung an der Invasion abgestritten hatte, übernahm Präsident John F. Kennedy vier Tage später die volle Verantwortung.

Die gescheiterte Invasion war nicht nur ein militärisches, sondern vor allem ein politisches Debakel für die Vereinigten Staaten. Neben scharfer Kritik im In- und Ausland und verlorenem Vertrauen in die nur 90 Tage alte Regierung unter Kennedy stärkte sie Castro, der die bereits 1959 eingeleitete kommunistische Ausrichtung der kubanischen Revolution nun offen vertrat. Befürchtungen eines zweiten Invasionsversuchs beschleunigten die weitere Annäherung Kubas an die Sowjetunion bis zur Eskalation in der Kubakrise 1962.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: John Fitzgerald Kennedy stirbt in Dallas, Texas. John Fitzgerald „Jack“ Kennedy, häufig auch bei seinen Initialen JFK genannt, war von 1961 bis 1963 der 35.?Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. In seine Amtszeit während der Hochphase des Kalten Krieges fielen historische Ereignisse wie die Invasion in der Schweinebucht, die Kubakrise, der Bau der Berliner Mauer, der Beginn der bemannten Raumfahrt, die Eskalation des Vietnamkriegs sowie die Zeit des zivilen Ungehorsams der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung.

1941

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Geboren: Félix Rodríguez wird in Havanna, Kuba geboren. Félix Ismael Rodríguez Mendigutía ist ein ehemaliger CIA-Agent und wurde durch seine Beteiligung bei der Invasion in der Schweinebucht, seine Beteiligung beim Verhör und seine Anwesenheit bei der Hinrichtung von Che Guevara und seine Verbindungen zu George H. W. Bush während der Iran-Contra-Affäre bekannt. Er ist Kubanoamerikaner mit spanischen und baskischen Vorfahren.
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Geboren: José Ramón Fernández wird in Santiago de Cuba geboren. José Ramón Fernández Álvarez ist ein kubanischer Politiker und Militär. Er war ein Befehlshaber während der Invasion in der Schweinebucht auf Kuba, Mitbegründer der Kommunistischen Partei, Präsident des Olympischen Komitees sowie Vizepräsident des Ministerrats. Sein letzter militärischer Dienstgrad war Brigadegeneral.
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Geboren: John Fitzgerald Kennedy wird in Brookline, Massachusetts geboren. John Fitzgerald „Jack“ Kennedy, häufig auch bei seinen Initialen JFK genannt, war von 1961 bis 1963 der 35.?Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. In seine Amtszeit während der Hochphase des Kalten Krieges fielen historische Ereignisse wie die Invasion in der Schweinebucht, die Kubakrise, der Bau der Berliner Mauer, der Beginn der bemannten Raumfahrt, die Eskalation des Vietnamkriegs sowie die Zeit des zivilen Ungehorsams der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung.

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