Investitur

Investitur (von lateinischvestire ‚bekleiden‘) bezeichnet die Praxis der Einweisung in ein Amt oder das Eigentumsrecht an Grundbesitz. Entscheidend für die Investitur ist die Benutzung von Symbolen, welche bei dem entsprechenden Akt überreicht werden. Der Streit um die kirchliche Investitur bzw. Einweisung von Klerikern mündete im Investiturstreit (etwa 1075–1122). Als säkularer Begriff findet die Investitur eher selten noch Anwendung bei der Einkleidung von höheren Ämtern in Aristokratie und Staatswesen sowie bei den Amtseinführungen von Pfarrern der evangelischen Landeskirchen in Baden und Württemberg.

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Germanische Teilreiche

511 n. Chr.

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Chlodwig I., König der Franken, beruft eine Bischofskonzil nach Orléans ein, das Glaubensfragen und die Kirchenorganisation im Frankenreich regelt. Dem König wird im Sinne des germanischen Eigenkirchenwesens ein maßgeblicher Einfluss bei der Einsetzung der Bischöfe zugestanden.

Religion

1456

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Mit der Bulle „Inter coetera“ erteilt Papst Kalixt III. den portugiesischen Königen weitgehende Rechte (Investitur und ordentliche kirchliche Gerichtsbarkeit) in den entdeckten und noch zu entdeckenden Ländern.
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Nach dem Tod des Prager Bischofs Gregor von Waldek am 6. September wird Johann IV. von Dražice zu dessen Nachfolger gewählt. Der Investitur durch König Wenzel II. folgt am 10. Dezember die Bischofsweihe durch den damaligen Basler Bischof und späteren Mainzer Erzbischof Peter von Aspelt, der das böhmische Kanzleramt bekleidet.

Plaketten und Medaillen

1991

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Investitur-Feier von Neu-Familiaren des Deutschen Ordens (Bamberg)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

Politik & Weltgeschehen

Weltpolitik - Politik in Deutschland:
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13. Mai: MünchenInvestitur des Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem

Kunst & Kultur

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