Ionosphäre

Die Ionosphäre (von altgriechischἰών bzw. ἰόνión ‚gehend‘ und griechischσφαίραsfära ‚Kugel‘) ist jener Teil der Atmosphäre eines Himmelskörpers, der große Mengen von Ionen und freien Elektronen enthält.

Bei den Planeten des Sonnensystems macht die Ionosphäre jeweils den Großteil der Hochatmosphäre aus. Die Ionisation der Gasmoleküle erfolgt durch energiereiche Anteile der Sonnenstrahlung (harte Ultraviolett- und Röntgenstrahlung). Die Reichweite der Strahlung bestimmt den Übergang zur Neutrosphäre.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: John Hibbett DeWitt stirbt in Nashville, Tennessee. John Hibbett (Jack) DeWitt junior war ein US-amerikanischer Elektroingenieur. Er bewies die Durchlässigkeit der Ionosphäre für Funkwellen, indem er den Mond als Reflektor nutzte. Dieses Prinzip nutzen Erde-Mond-Erde-Funkverbindungen.
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Gestorben: Georg Goubau stirbt in Eatontown, New Jersey. Georg Johann Ernst Goubau war ein deutscher Physiker und Forscher im Bereich der Ausbreitung von elektromagnetischen Wellen, ursprünglich auf Kurzwellen-Frequenzen im ionisierten Plasma der Ionosphäre, später auf höheren Frequenzen in Wellenleitern und Hohlräumen. Seine wichtigste Erfindung ist die Goubau-Leitung (1950) und die des transversal offenen Wellenleiters Beam Waveguide längs periodisch angeordneter Millimeterwellen-Linsen (1961), Patent eingereicht 1958.
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Gestorben: Jonathan Zenneck stirbt in Althegnenberg. Jonathan Adolf Wilhelm Zenneck war ein deutscher Physiker, Funkpionier, Ionosphären-Forscher und Miterfinder der Kathodenstrahlröhre.
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Geboren: Georg Goubau wird in München geboren. Georg Johann Ernst Goubau war ein deutscher Physiker und Forscher im Bereich der Ausbreitung von elektromagnetischen Wellen, ursprünglich auf Kurzwellen-Frequenzen im ionisierten Plasma der Ionosphäre, später auf höheren Frequenzen in Wellenleitern und Hohlräumen. Seine wichtigste Erfindung ist die Goubau-Leitung (1950) und die des transversal offenen Wellenleiters Beam Waveguide längs periodisch angeordneter Millimeterwellen-Linsen (1961), Patent eingereicht 1958.
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Geboren: John Hibbett DeWitt wird in Nashville, Tennessee geboren. John Hibbett (Jack) DeWitt junior war ein US-amerikanischer Elektroingenieur. Er bewies die Durchlässigkeit der Ionosphäre für Funkwellen, indem er den Mond als Reflektor nutzte. Dieses Prinzip nutzen Erde-Mond-Erde-Funkverbindungen.

Wissenschaft & Technik

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Dem US-amerikanischen Elektroingenieur John Hibbett DeWitt glückt der Nachweis, dass die Ionosphäre für Funkwellen durchlässig ist. Dem US-Signalkorps gelingt es im Project Diana erstmals, im Rahmen einer Erde-Mond-Erde-Funkverbindung ein Radiosignal zum Mond zu senden und das 2,4 Sekunden später eintreffende Funkecho aufzufangen.

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Alouette 1, der erste kanadische Satellit, wird zur Erforschung der Ionosphäre gestartet.

Geschichtliches

1999

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Das von den Unionen URSI und COSPAR unterstützte Modell „International Reference Ionosphere“ (IRI) wird „internationaler Standard“

1992

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Die als Elves bezeichnete Leuchterscheinung wird mit Hilfe von Aufnahmen von Bord des Space Shuttles aus erstmals nachgewiesen.

1970

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Hannes Alfvén erhält den Physik-Nobelpreis „für seine grundlegenden Leistungen und Entdeckungen in der Magnetohydrodynamik mit fruchtbaren Anwendungen in verschiedenen Teilen der Plasmaphysik“.

1962

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Der kanadische Satellit Alouette 1 wird gestartet, um die Ionosphäre zu erforschen. Nach seinem erfolgreichen Einsatz folgen im Jahr 1965 Alouette 2 und zwei Satelliten des ISIS-Programms (International Satellites for Ionospheric Studies) im Jahr 1969 und 1971, alle im Einsatz der Ionosphärenforschung.

1958

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Im August und September führt die US Navy während der Operation Argus drei geheime Atombombentests in der Ionosphäre durch, um den Effekt des elektromagnetischen Impulses (EMP) auf Radio und Radar zu untersuchen.

"Ionosphäre" in den Nachrichten