Irokesische Sprachen

Irokesische Sprachen sind verwandte Sprachen, die von den Mitgliedern des Irokesenbundes und weiteren Völkern, die ursprünglich im Osten Nordamerikas wohnten, gesprochen werden. Um 1600 lagen ihre Siedlungsgebiete vor allem um den Huron- und um den Ontariosee und breiteten sich noch etwas Richtung Nordosten (Québec) aus.

Zur Sprachgruppe gehören die Sprachen der Mohawk (Sprache) (heute 3000 Sprecher), Cayuga (heute 360 Sprecher), Oneida (250 Sprecher), Onondaga (ca. 100 Sprecher), Seneca (200 Sprecher), Susquehannock (in den 1760ern ausgestorben), Tuscarora und Wyandot (in den 1960ern ausgestorben). Mehrere Sprachen, etwa Laurentisch oder die Sprache der Erie, waren schon ausgestorben, bevor viel über sie bekannt wurde.

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