Iroschottische Kirche

Als iroschottische Kirche bezeichnet man das Christentum, wie es bis zum 10. Jahrhundert in Irland, auf der Isle of Man und in Schottland verbreitet war. Die iroschottische Kirche war kurz Teil der lateinischen Kirche, deren Hierarchie und Liturgie sie erst zwischen dem 12. und dem 13. Jahrhundert infolge der normannischen Eroberung Irlands übernahm.

Der Begriff iroschottisch (auch iro-schottisch) bezieht sich auf den irischen Stamm der Skoten, der sich vom 3. bis 5. Jahrhundert auf beiden Seiten der Irischen See ausbreitete. Im Lateinischen wurde Irland Scotia maior genannt. Entsprechend werden diese Gemeinden als iroschottisch bezeichnet.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Maol Muire Ua Dunáin stirbt in Clonard. Maol Muire Ua Dunáin war Bischof der Iroschottischen Kirche von Meath, erster Erzbischof von Cashel und apostolischer Legat von Paschalis II. Er war der führende Reformer der irischen Kirche zu Beginn des 12. Jahrhunderts, dem es auf den Synoden von 1101 und 1111 gelang, die Kirche von der weltlichen Kontrolle etwas zu befreien und eine modernere Diözesan-Verwaltung in Irland einzuführen.

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Geboren: Maol Muire Ua Dunáin wird in Irland geboren. Maol Muire Ua Dunáin war Bischof der Iroschottischen Kirche von Meath, erster Erzbischof von Cashel und apostolischer Legat von Paschalis II. Er war der führende Reformer der irischen Kirche zu Beginn des 12. Jahrhunderts, dem es auf den Synoden von 1101 und 1111 gelang, die Kirche von der weltlichen Kontrolle etwas zu befreien und eine modernere Diözesan-Verwaltung in Irland einzuführen.

Europa

664 n. Chr.

Ereignisse > Europa:
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Die Synode von Whitby war für die Angelsachsen ein wichtiger Schritt weg von der iroschottischen und hin zur römischen Kirchenordnung. (7. Jahrhundert)

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