Isaac Asimov

Isaac Asimov (1965)
Bild: Phillip Leonian [1] from New York World-Telegram & Sun.[2]
Lizenz: PD New York World-Telegram & Sun

Isaac Asimov (englisch [ˈaɪzək ˈæzɪmɔv]; * 20. Dezember 1919jul./ 2. Januar 1920greg. in Petrowitschi, Sowjetrussland (heute Russische Föderation) als Исаáк Ю́дович Aзи́мов; † 6. April 1992 in New York, Vereinigte Staaten) war ein russisch-amerikanischer Biochemiker, Sachbuchautor und einer der bekanntesten sowie produktivsten Science-Fiction-Schriftsteller seiner Zeit. Zusammen mit Arthur C. Clarke und Robert A. Heinlein wird er oft als einer der „Big Three“ der englischsprachigen Science Fiction aufgeführt.



Leben




Isaac Asimov wurde am 2. Januar 1920 in Petrowitschi bei Smolensk geboren. Seine jüdischen Eltern wanderten 1923 in die USA aus, und Asimov wuchs in Brooklyn/New York auf. Sein Vater erwarb 1926 die amerikanische Staatsbürgerschaft und kaufte einen Süßwarenladen, in dem Isaac von Anfang an helfen musste. Dadurch hatte er wenig Kontakte zu Gleichaltrigen und wurde früh zum Vielleser, brachte sich selbst mit fünf das Lesen bei und besaß mit sieben die Mitgliedskarte einer Leihbücherei. Die Ausgaben des Magazins Amazing Stories, die im Laden seines Vaters auslagen, waren sein Erstkontakt zur Science-Fiction, wenn er auch erst „offiziell“ Science-Fiction lesen durfte, nachdem Science Wonder Stories aufgetaucht waren und er seinen Vater davon überzeugt hatte, dass dies wertvolle Lektüre sei, weil ja Wissenschaft im Titel geführt werde. Seine Eltern wollten, dass er Medizin studierte, doch zunächst studierte er ab 1935 Chemie an der Columbia-Universität. Dort war er 1938 an der Gründung der Futurian Science Literary Society beteiligt und lernte dadurch einige Science-Fiction-Autoren kennen, die Futurians. 1939 legte er – neunzehnjährig – den Bachelor of Science in Chemie ab.Im Jahr 1939 wurde auch mit Marooned Off Vesta (deutsch: Havarie vor Vesta) seine erste Kurzgeschichte in der Märzausgabe von Amazing Stories publiziert. Danach veröffentlichte er vermehrt in dem von John W. Campbell herausgegebenen Astounding. Einige der dort erschienenen Geschichten fügte er später zur Trilogie Foundation zusammen....

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Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Isaac Asimov, US-amerikanischer Biochemiker und Science-Fiction-Schriftsteller (* 1920)
Geboren:
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Isaac Asimov, US-amerikanischer Biochemiker und Science-Fiction-Schriftsteller (+ 1992)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1995

Werke im Auszug > Sachbücher:
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Der lange Marsch durch die Zeit. ISBN 3-453-08159-5.

1992

Werke im Auszug > Science-Fiction > Kurzgeschichtensammlungen:
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The Complete Stories Volume 2.

1992

Werke im Auszug > Science-Fiction > Sonstige Science-Fiction-Romane:
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The Ugly Little Boy.

1991

Werke im Auszug > Science-Fiction > Kurzgeschichtensammlungen:
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Cal.

1990

Werke im Auszug > Science-Fiction > Kurzgeschichtensammlungen:
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The Complete Stories Volume 1.

Nachwirkungen

1996

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Isaac Asimov's Utopia.

1994

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Isaac Asimov's Inferno.

1993

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Isaac Asimov's Caliban.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1997

Ehrung:
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Postume Aufnahme in die „Science Fiction Hall of Fame“

1996

Ehrung:
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ein 1946 Retro-Hugo: Bester Roman von 1945 Der galaktische General (The Mule)

1996

Ehrung:
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Seiun Award - Beste Kurzgeschichte für: Robot Dreams.

1996

Ehrung:
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ein 1946 Retro-Hugo: Bester Roman von 1945 Der galaktische General. (The Mule)

1995

Ehrung:
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Bestes Sachbuch für: I. Asimov: A Memoir.

Rundfunk, Film & Fernsehen

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Serienstart: Masters of Science Fiction ist eine US-amerikanische Miniserie, die aus sechs unabhängigen Episoden besteht. Stephen Hawking übernimmt in jeder Folge die Anfangsmoderation aus dem Off. Die Serie ist aufwändig produziert und greift Geschichten bekannter Sci-Fi Autoren wie Isaac Asimov auf. Die Serie basiert auf dem Konzept der Fernsehserie Masters of Horror und wird zum Teil von den gleichen Produzenten betreut. Jede Episode wird von einem bekannten Regisseur inszeniert, so waren unter anderem Jonathan Frakes sowie Harold Becker an der ersten Staffel beteiligt.

Genre: Science-Fiction
Musik: John Frizzell, Laura Karpman

2004

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Film: I, Robot ist ein Science-Fiction-Film von Alex Proyas aus dem Jahr 2004, frei nach Isaac Asimovs gleichnamigem Buch (deutsch: Ich, der Robot) von 1950. Der Kinofilm wurde im deutschsprachigen Raum am 5. August 2004 veröffentlicht.

Stab:
Regie: Alex Proyas
Drehbuch: Jeff Vintar Akiva Goldsman
Produktion: John Davis
Musik: Stephen Barton Marco Beltrami
Kamera: Simon Duggan
Schnitt: Alexander Garcia William Hoy Richard Learoyd Armen Minasian

Besetzung: Will Smith, Bridget Moynahan, Bruce Greenwood, Chi McBride, Alan Tudyk, James Cromwell, Shia LaBeouf

1999

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Film: Der 200 Jahre Mann ist ein Zukunfts-Drama aus dem Jahr 1999, basierend auf der Erzählung Der Zweihundertjährige von Isaac Asimov. Der Film wurde in Deutschland am 9. März 2000 veröffentlicht.

Stab:
Regie: Chris Columbus
Drehbuch: Nicholas Kazan
Produktion: Wolfgang Petersen, Michael Barnathan, Laurence Mark,
Chris Columbus
Musik: James Horner
Kamera: Phil Meheux
Schnitt: Nicolas De Toth, Neil Travis

Besetzung: Robin Williams, Sam Neill, Wendy Crewson, Embeth Davidtz, Hallie Kate Eisenberg, Bradley Whitford, Oliver Platt, Kiersten Warren

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