Italienpolitik

Als Italienpolitik bezeichnet man die auf Italien ausgerichtete Politik einzelner Herrscher bzw. Staaten.

In der Mediävistik wird so besonders die Politik der römisch-deutschen Kaiser des Mittelalters bezeichnet, die vor allem auf Reichsitalien gerichtet war. Eine allgemein gültige Italienpolitik der römisch-deutschen Herrscher hat es nie gegeben, wohl aber den Versuch, aus den Reichsrechten (Regalien) Gewinn zu ziehen und die Herrschaft des Kaisers in Italien zur Geltung zu bringen. Meistens, aber nicht immer, war die Italienpolitik mit militärischen Aktionen verbunden. Als Beispiele hierfür siehe auch Friedrich I. und Heinrich VII.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Otto IV. (HRR) stirbt auf der Harzburg. Otto IV. von Braunschweig aus dem Haus der Welfen war von 1198 bis 1218 (unangefochten jedoch nur von 1208 bis 1211) römisch-deutscher König und von 1209 bis 1218 Kaiser des römisch-deutschen Reiches. Seine wechselvolle Herrschaft war geprägt vom staufisch-welfischen und dem französisch-englischen Gegensatz. Der Papst erhoffte sich von der Unterstützung des Welfen letzten Endes vergeblich den Verzicht auf eine erneuerte kaiserliche Italienpolitik und des Reichsanspruchs auf das Königreich Sizilien.

1175

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Geboren: Otto IV. (HRR) wird /76 möglicherweise in Braunschweig geboren. Otto IV. von Braunschweig aus dem Haus der Welfen war von 1198 bis 1218 (unangefochten jedoch nur von 1208 bis 1211) römisch-deutscher König und von 1209 bis 1218 Kaiser des römisch-deutschen Reiches. Seine wechselvolle Herrschaft war geprägt vom staufisch-welfischen und dem französisch-englischen Gegensatz. Der Papst erhoffte sich von der Unterstützung des Welfen letzten Endes vergeblich den Verzicht auf eine erneuerte kaiserliche Italienpolitik und des Reichsanspruchs auf das Königreich Sizilien.

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