Jérôme Bonaparte

Jérôme Bonaparte als König des Königreichs Westphalen, Porträt von François Gérard
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Elizabeth Patterson-Bonaparte, Porträt von Gilbert Stuart
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Jérôme und Katharina als König und Königin des Königreichs Westphalen, Porträt von Sebastian Weygandt
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Jérôme Bonaparte (* 15. November 1784 in Ajaccio; † 24. Juni 1860 im Château de Vilgénis, Massy), ursprünglich Girolamo Buonaparte, war der jüngste Bruder Napoléon Bonapartes. Von 1807 bis 1813 war er König des Königreiches Westphalen, sein offizieller Königsname dort war Jérôme Napoleon (JN) bzw. Hieronymus Napoleon (HN).



Inhaltsverzeichnis



Leben bis zum Herrschaftsantritt (1784?1807)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als zwölftes Kind des Carlo Buonaparte und dessen Ehefrau Laetitia Ramolino wurde Jérôme Buonaparte am 15. November 1784 in eine Familie hineingeboren, die dem korsischen Adel angehörte und einen bescheidenen Wohlstand genoss. Die führenden Adelsfamilien Korsikas, zu denen auch die Buonaparte gehörten, standen in einem engen Konkurrenzverhältnis zueinander, vor allem gegenüber dem Revolutionär Pasquale Paoli, der einen gescheiterten korsischen Unabhängigkeitskampf zuerst gegen die Republik Genua und dann gegen das Königreich Frankreich angeführt hatte. Er fühlte sich auch nach der französischen Niederschlagung des Aufstandes im Jahr 1769 als der eigentliche Herrscher Korsikas. Da Carlo Buonaparte nur wenige Wochen nach der Geburt Jeromes starb, wurde er hauptsächlich von der Mutter und Großmutter aufgezogen. Seine jeweils 16 und 15 Jahre älteren Brüder Joseph und Napoleon Bonaparte hatten ihm gegenüber die Rollen von Ersatzvätern übernommen. Sie kümmerten sich in der Folge um die Erziehung und Ausbildung Jeromes. Als in Paris im Jahr 1789 die Französische Revolution ausbrach, hielt sich der 5-jährige Jerome im Gegensatz zu Napoleon noch auf Korsika auf und konnte die epochalen Umwälzungen in der Ferne nicht einordnen. Weit mehr geprägt wird ihn die Erfahrung der Flucht vor den Anhängern Pasquale Paolis am 13. Juni 1793. Als Lucien Bonaparte in einem Brief rühmte, dass die Familie Bonaparte für die vom französischen Nationalkonvent angeordnete Verhaftung "des Feindes" Paolis verantwortlich sei, verwüsteten dessen Anhänger das Haus der Bonaparte. Dem jungen Jerome muss bewusst geworden sein, Teil eines auf Korsika tief verwurzelten Familienclan zu sein. Mit dem Aufstieg Napoleons begann Jerome eine tiefe Bewunderung für seinen älteren Bruder zu entwickeln, die er sein ganzes Leben beibehalten sollte.

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Napoleon schickte seinen jüngeren Bruder 1795 nach Saint-Germain en Laye bei Paris, wo er in einem Erziehungsinternat von dem Iren Mac Dermott unterrichtet wurde. Den Lehrern gelang es jedoch nicht, das Temperament Jeromes zu zügeln. Statt den Unterricht zu besuchen, verbrachte er seine Zeit häufig in Paris, um sich zu amüsieren. Im Frühjahr 1797 eilte er in die Lombardei, wo es dem Feldherrn Napoleon innerhalb eines Jahres gelang, Italien zu unterwerfen. Napoleon sah in seinem jüngsten Bruder einen zwar undisziplinierten und verschwenderischen, aber dennoch treu zu ihm haltenden Menschen. Zurück in Paris sorgte er dafür, dass Jerome das Collège de Juilly besuchte. Während Napoleon zu seinem Ägyptenfeldzug aufbrach, betreute er 1798 seinen älteren Bruder Joseph Bonaparte mit der Aufsicht. An dem Militärputsch des 18. Brumaire VIII, durch den Napoleon zu dem mit diktatorischen Vollmachten ausgestatteten "Ersten Konsul" aufstieg, durfte sich Jerome nicht beteiligen, da ihn Napoleon für zu jung erachtete.

Jerome in der Marine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um die Disziplin des 16-Jährigen zu fördern, befahl Napoleon, Jerome als Leutnant in sein Garderegiment eintreten zu lassen. Im Streit um eine Frau forderte Jerome dort jedoch einen Offizier der Garde, den Bruder des zukünftigen Marschall Davout, zum Duell heraus und handelte sich eine Kugel im Brustbein ein. Mit viel Glück überlebte er die Verletzung. Napoleon tobte über diesen Akt des Ungehorsams, beschloss hart durchzugreifen und steckte Jerome in die Kriegsmarine.

Erste Heirat in den USA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dort wurde er fahnenflüchtig, als er sich 1803 bei der britischen Kaperung seines Schiffs von einem US-amerikanischen Schlepper in die Vereinigten Staaten von Amerika bringen ließ – eventuell auch, um sich dem Zugriff seines Bruders zu entziehen. In den USA lernte er Elizabeth Patterson (1785–1879), Tochter eines Baltimorer Kaufmanns, kennen, die er (ohne Zustimmung seines Bruders) heiratete. Da Jérôme das Geld ausging, strebte er eine Versöhnung mit seinem Bruder an und reiste nach Frankreich. Seiner Frau aber wurde die Einreise verweigert und sie musste nach England zurückkehren. Dort wurde ihr gemeinsamer Sohn Jérôme Napoléon Bonaparte geboren. Napoleon annullierte die Ehe später, Jérôme fügte sich.

Napoleon schickte ihn 1805 als Kapitän eines Schiffes nach Algier, um von dort ansässigen Piraten die Freilassung verschleppter Genuesen zu erzwingen. Angeblich (so das Landesmuseum) habe es sich bei der später propagandistisch überhöhten Aktion um einen bereits vereinbarten Freikauf gehandelt. Nach der Schlacht von Trafalgar verließ er auf eigene Faust mit seinem vor Brasilien operierenden Schiff das Geschwader und kehrte nach Frankreich zurück, wo er als Konteradmiral verabschiedet wurde.

Vierter Koalitionskrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Napoleon nahm ihn 1806 auf seinen Feldzug gegen Preußen mit und überließ ihm als Kommandeur bayerisch-württembergischer Rheinbund-Truppen 1807 die Entgegennahme der Kapitulation der Festungen Glogau und Breslau. An den vorausgehenden militärischen Operationen hatte Jérôme zwar tatsächlich teilgenommen und war dafür zum Divisionsgeneral befördert worden, sein Anteil am Fall der Festungen ist jedoch umstritten. Möglicherweise (so das Landesmuseum) sollte so nachträglich seine Rolle beim Sieg über Preußen herausgestellt werden, um seine Einsetzung als König von Westphalen zu rechtfertigen, da dieses Königreich vor allem aus ehemals preußischen Gebieten errichtet worden war.



Jerome als Knig von Westphalen (1807?1813)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen des Königreichs Westphalen
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Goldmünze des Königreichs Westphalen mit dem Bild Jérômes
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Der Jérôme-Pavillon auf der Göttinger Schillerwiese, in dem Jérôme sich oft in weiblicher Begleitung aufgehalten haben soll
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Im Zuge der französischen Expansionspolitik, die sich nach 1804 auch auf die rechtsrheinischen deutschen Länder ausweitete, errichtete Napoleon per Edikt neue, Frankreich gegenüber loyale Staaten. Deren höchste Repräsentanten und oberste Administratoren waren überwiegend ergebene Vertraute oder Verwandte des Kaisers („gekrönte Präfekten“).

So wurde für Jérôme nach dem Frieden von Tilsit (1807) aus dem ehemaligen Herzogtum Braunschweig, Kurfürstentum Hessen und vormals hannoverschen und preußischen Gebietsteilen das Königreich Westphalen geschaffen. Kassel, bisher Residenz der Kurfürsten von Hessen-Kassel, wurde zur Hauptstadt bestimmt, und von hier aus herrschte König Jérôme (Hieronymus). Nachdem das von Jérôme und seinem Hofstaat bewohnte Kasseler Stadtschloss der Kurfürsten und Landgrafen von Hessen 1811 abgebrannt war, residierte er im Schloss Bellevue. Der Hofstaat nutzte auch das Schloss Wilhelmshöhe im Bergpark, das während der Herrschaft Napoléons über Europa „Napoléonshöhe“ hieß.

Der König wurde von den Bürgern Kassels als „König Lustig“ oder auch „König Lustik“ bezeichnet, da sich seine deutschen Sprachkenntnisse in den Sätzen „Morgen wieder lustig!“ und „lustik, lustik demain encore lustik“ erschöpft haben sollen; dieser Name soll darüber hinaus auch seinen Regierungsstil charakterisiert haben. Sein Vorname hat sich verballhornt im nordhessischen Dialekt als Bezeichnung für einen Schalk oder Schürzenjäger gehalten („Schrohm“). Jérôme steht aber auch für das erste Parlament auf deutschem Boden, 1810 im Fridericianum als Palast der Stände eingerichtet, für das Gesetzbuch Code civil (u. a. in Kassel in deutscher Sprache gedruckt) und für die älteste deutsche Verfassung, die Constitution. Verheiratet war Jérôme mit Katharina von Württemberg, mit der er drei Kinder hatte.

Auf Napoleons Ideen fußte das Vorhaben, das neue Königreich zu einem Modell- und Reformstaat zu entwickeln. So schaffte er per Gesetz die Leibeigenschaft ab und führte die Religionsfreiheit ein. Der 1809 von Homberg (Efze) ausgehende Aufstand unter Führung von Wilhelm von Dörnberg gegen Jérôme scheiterte ebenso wie 1809 die Überfälle preußischer Offiziere (z.B. Ferdinand von Schill, der von Jérômes Kriegsminister Philippe François Maurice d’Albignac zurückgeschlagen wurde) und der Einfall der Schwarzen Schar.

Truppenfhrer unter Napoleon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Mir
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Als Befehlshaber eines Korps der Grande Armée nahm der militärisch unerfahrene Jérôme 1812 am Russlandfeldzug teil. Das langsame Vorrücken seines Korps war einer der Gründe, weshalb eine frühzeitige Umfassung der russischen 2. Westarmee unter Pjotr Iwanowitsch Bagration misslang. Napoleon meinte daraufhin, Jérôme hätte am 3. Juli dort sein sollen, wo er erst am 6. Juli war. Nach der Schlacht von Mir und Differenzen mit seinem Bruder zog sich Jérôme aus der Grande Armée zurück. Er lebte kurze Zeit im Schloss Mir, verließ dann aber Russland und kehrte nach Westphalen zurück. In der Schlacht von Borodino wurde der größte Teil des 28.000 Mann starken westphälischen Kontingents vernichtet.

Nach der Völkerschlacht bei Leipzig (1813) löste sich das Königreich Westphalen auf. Schon am 1. Oktober 1813 hatte eine Vorausabteilung russischer Kosaken des Generals Tschernyschow Kassel eingenommen und das Königreich für aufgelöst erklärt. An der Spitze einer Handvoll Franzosen war Jérôme jedoch vom 16. bis 26. Oktober nochmals zurückgekehrt, bevor er endgültig nach Paris fliehen musste. Nach der Abdankung Napoleons wurden durch den Wiener Kongress 1814/1815 die alten Regierungsstrukturen weitestgehend wiederhergestellt.



Herrschaft der Hundert Tage und Exil (1815?1848)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jérôme Bonaparte in späteren Jahren, Fotografie von Pierre-Louis Pierson
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Nach Napoleons Rückkehr aus Elba im März 1815 stellte sich Jérôme seinem Bruder während der Hundert Tage zur Verfügung. Er übernahm das Kommando über die 6. Division des 2. Korps unter General Honoré Charles Reille. Während der Schlacht von Waterloo (18. Mai) führte er am linken Flügel mehrere verlustreiche Sturmangriffe gegen die britischen Positionen beim Gehöft Hougoumont.

Nach der Restauration der Bourbonen verließ Jérôme Frankreich und begab sich zunächst nach Österreich ins Exil, wo ihm das Schloss Schönau an der Triesting (Niederösterreich, pol. Bez. Baden) als Wohnsitz zugewiesen wurde. Später lebte er in Triest.

Königin Katharina lehnte das Ansinnen ihrer württembergischen Verwandtschaft ab, sich scheiden zu lassen. Bis an ihr Lebensende blieb sie mit Jérôme – trotz dessen amouröser Abenteuer – verheiratet. Sein Schwiegervater, der König von Württemberg, bewilligte Jérôme den Titel eines Prinzen von Montfort. Katharina starb am 28. November 1835.



Jrme in der Zweiten Republik und im Zweiten Kaiserreich (1848?1860)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Château de Vilgénis, Sterbeort Jérôme Bonapartes
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Als sein Neffe Prinz Louis Napoleon 1848 französischer Präsident wurde, ernannte dieser Jérôme zum Gouverneur des Invalidenheims. Im Kaiserreich Napoléons III. wurde er Marschall von Frankreich und Präsident des Senats. Zudem wurde sein Titel als kaiserlicher Prinz bestätigt. Um ihn etablierte sich ein Gegenpol des liberalen Flügels der Bonapartisten.

Am 19. Februar 1853 heiratete Jérôme in dritter Ehe Giustina Pecori-Suárez, die Witwe des italienischen Adligen Luigi Bartolini-Baldelli, in Florenz. 1860 starb er im Château de Vilgénis in Massy. Er wurde im Pariser Invalidendom beigesetzt.

Die Nachkommen seiner Söhne sind die einzigen aus seiner Familie, die noch den Namen Bonaparte tragen. Nach Sturz und Tod Napoleons III. (1870 bzw. 1873) und dem Tod von dessen Sohn Napoléon Eugène Louis Bonaparte (1879) wurde Jérômes Sohn Napoléon Joseph Charles Paul Bonaparte zum Oberhaupt der Bonapartisten.



Nachkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kinder von Jérôme Bonaparte, Porträt von Michel Ghislain Stapleaux, Palais Fesch in Ajaccio
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Erste Ehe: Jérôme Bonaparte heiratete 1803 Elizabeth Patterson.

Zweite Ehe: Jérôme Bonaparte heiratete 1807 Katharina von Württemberg († 1835), Tochter von Friedrich I., König von Württemberg.

Aus einer vorehelichen Beziehung mit der Ehefrau des französischen Offiziers Jean-Jacques Lagarde, Adélaïde Mélanie, geborene Denizot:

Aus der außerehelichen Verbindung mit Diana Rabe von Pappenheim, geborene Freiin Waldner von Freundstein (1788–1844), Frau des Oberzeremonienmeisters Wilhelm Maximilian Rabe von Pappenheim:

  • Jerome Catharina Rabe von Pappenheim (1811?1890), Gromutter der Politikerin, Frauenrechtlerin und Schriftstellerin Lily Braun (1865?1916)
  • Marie Pauline von Schnfeld (1813?1873), ab 1832 als Nonne mre Marie de la Croix im Kloster Notre-Dame des Oiseaux in Paris

Das „Ortssippenbuch Fürstenhagen“ von Klaus Kunze und das „Ortsfamilienbuch Dassensen/Wellersen/Rotenkirchen“ von Rolf Nowak berichten über eine uneheliche Verbindung zu Johanne Dorothee Caroline Lüdeke (* um 1790; † 23. März 1845 in Fürstenhagen; Tochter von Johann Peter Lüdeke und Engel geb. Dettmers; auch Lüdecke), aus der ein gemeinsamer Sohn, Hieronymus Lüdeke (* 15. November 1808 in Göttingen; † 18. März 1890 in Dassensen; auch Lüdecke), hervorging. Der spätere Pastor heiratete am 3. September 1844 in Hann. Münden Catharina Wilhelmine Amalie Lütkemann († 13. Juli 1848 in Fürstenhagen; drei gemeinsame Kinder) und in zweiter Ehe am 12. August 1849 in Göttingen Henriette Margarethe Eggers (* 6. November 1828 in Göttingen, † 1. Februar 1907 in Dassensen; acht gemeinsame Kinder). Seine Mutter heiratete später den verwitweten Kutscher Johann Friedrich Klemme aus Heisebeck.

Ein weiterer unehelicher Sohn ist der württembergische Landesgeologe und Kartograf Heinrich Bach.



Nachlass[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Optische Museum Jena zeigt eine Scherenbrille von Jérôme Bonaparte in der Ausstellung. Das Reichsstadtmuseum Rothenburg o.d.T. zeigt ein doppelläufiges Jagdgewehr mit den Initialen Jérôme Napoleons.



Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Name ist am Triumphbogen in Paris in der 5. Spalte eingetragen. Außerdem hatte ihm König Friedrich Wilhelm III. von Preußen am 27. Oktober 1810 den Schwarzen Adlerorden verliehen .



Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Clemens Amelunxen: Knig und Senator. Jrme und Lucien ? Zwei Brder Napoleons. Christians, Hamburg 1980, ISBN 3-7672-0650-1
  • Ernestine von L. (d. i. Henriette Treusch von Buttlar, geb. Henriette von Bosse) (Hrsg.): Knig Jerome und seine Familie im Exil. Briefe und Aufzeichnungen. Leipzig: F. A. Brockhaus, 1870. VI, 332 S.
  • Maike Bartsch (Hrsg.): Knig Lustik!? Jrme Bonaparte und der Modellstaat Knigreich Westphalen. (= Kataloge der Museumslandschaft Hessen-Kassel; Bd. 39). Hirmer, Mnchen 2008, ISBN 978-3-7774-3955-6
  • Helmut Berding:Jrme Bonaparte. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band10, Duncker & Humblot, Berlin 1974, ISBN 3-428-00191-5, S.414f. (Digitalisat).
  • Matthias Blazek: Das Kurfrstentum Hannover und die Jahre der Fremdherrschaft 1803?1813, ibidem, Stuttgart 2007, ISBN 3-89821-777-9
  • Fabian Frhlich: Das Hoftheater Knig Jrmes, in: Vom Theaterbau zum Tanzsaal. Die Geschichte des Ballhauses am Schloss Wilhelmshhe. Staatliche Museen Kassel 2004, ISBN 3-931787-32-X
  • Volker Jacob: Knig Lustik. Napolons kleiner Bruder herrschte kurz im Knigreich Westphalen. In: Westfalenspiegel, 55. Jg. (2006), H. 6., S. 54?55
  • Friedrich M. Kircheisen: Knig Lustig. Napoleons jngster Bruder. A. Scherl, Berlin 1928
  • Arthur Kleinschmidt: Geschichte des Knigreichs Westphalen. F. A. Perthes, Gotha 1893 (Reprint: Hamecher, Kassel 1970)
  • Arno Schmidt: Das Musterknigreich, in: Bargfelder Ausgabe der Werke Arno Schmidts, Bd. III/3. Haffmans, Zrich 1995, ISBN 3-251-80031-0


Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ? abJohannes Willms: Napoleon: Eine Biographie. Pantheon, 2007, ISBN 978-3-570-55029-8, S.15.
  2. ? abcdefJacques-Oliver Boudon: "Jerome Bonaparte- ein Leben" in "Knig Lustik. Jrme Bonaparte und der Modellstaat Knigreich Westphalen". Hirmer, 2008, ISBN 978-3-7774-3955-6, S.46.
  3. ?Johannes Wilms: Napoleon: Eine Biographie. S.40.
  4. ? abJacques-Oliver Boudon: "Jerome Bonaparte- ein Leben" in "Knig Lustik. Jrme Bonaparte und der Modellstaat Knigreich Westphalen". S.47.
  5. ?Siehe ebenso Philipp Meyer, Die Pastoren der Landeskirchen Hannovers und Schaumburg-Lippes seit der Reformation, Gttingen 1941, 1.Band, S.298.
  6. ?Liste der Ritter des Kniglich Preuischen Hohen Ordens vom Schwarzen Adler, Seite 16, Nr.82, Decker, 1851


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

VorgngerAmtNachfolger
??Knig von Westphalen
1807?1813
??

Jérôme Bonaparte als König des Königreichs Westphalen, Porträt von François GérardBild: Michel Ghislain StapleauxLizenz: CC-PD-Mark
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Elizabeth Patterson-Bonaparte, Porträt von Gilbert StuartBild: Michel Ghislain StapleauxLizenz: CC-PD-Mark
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Jérôme und Katharina als König und Königin des Königreichs Westphalen, Porträt von Sebastian WeygandtBild: Michel Ghislain StapleauxLizenz: CC-PD-Mark
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Wappen des Königreichs WestphalenBild: Michel Ghislain StapleauxLizenz: CC-PD-Mark
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Goldmünze des Königreichs Westphalen mit dem Bild JérômesBild: Michel Ghislain StapleauxLizenz: CC-PD-Mark
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Der Jérôme-Pavillon auf der Göttinger Schillerwiese, in dem Jérôme sich oft in weiblicher Begleitung aufgehalten haben sollBild: Michel Ghislain StapleauxLizenz: CC-PD-Mark
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Jérôme Bonaparte in späteren Jahren, Fotografie von Pierre-Louis PiersonBild: Michel Ghislain StapleauxLizenz: CC-PD-Mark
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Château de Vilgénis, Sterbeort Jérôme BonapartesBild: Michel Ghislain StapleauxLizenz: CC-PD-Mark
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Die Kinder von Jérôme Bonaparte, Porträt von Michel Ghislain Stapleaux, Palais Fesch in AjaccioBild: Michel Ghislain StapleauxLizenz: CC-PD-Mark
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Jérôme Bonaparte (* 15. November 1784 in Ajaccio; † 24. Juni 1860 im Château de Vilgénis, Massy), ursprünglich Girolamo Buonaparte, war der jüngste Bruder Napoléon Bonapartes. Von 1807 bis 1813 war er König des Königreiches Westphalen, sein offizieller Königsname dort war Jérôme Napoleon (JN) bzw. Hieronymus Napoleon (HN).

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Religion

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Durch Jérôme Bonaparte wird das Kloster Wormeln im Königreich Westphalen aufgehoben.

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Jérôme Bonaparte stirbt im Château de Vilgénis, Massy. Jérôme Bonaparte, ursprünglich Girolamo Buonaparte, war der jüngste Bruder Napoléon Bonapartes. Von 1807 bis 1813 war er König des Königreiches Westphalen, sein offizieller Königsname dort war Jérôme Napoleon (JN) bzw. Hieronymus Napoleon (HN).
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Geboren: Jérôme Bonaparte wird in Ajaccio geboren. Jérôme Bonaparte, ursprünglich Girolamo Buonaparte, war der jüngste Bruder Napoléon Bonapartes. Von 1807 bis 1813 war er König des Königreiches Westphalen, sein offizieller Königsname dort war Jérôme Napoleon (JN) bzw. Hieronymus Napoleon (HN).

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Jérôme Bonaparte starb im Alter von 75 Jahren. Jérôme Bonaparte war im Sternzeichen Skorpion geboren.

Gesellschaft & Soziales

Gesellschaft:
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Im US-amerikanischen Baltimore heiratet Jérôme Bonaparte, der jüngste Bruder Napoleons, gegen dessen Willen, die dort lebende Kaufmannstochter Elizabeth Patterson.

Politik & Weltgeschehen

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Der französische Kaiser Napoleon I. konstruiert per Dekret das von Kassel aus regierte Königreich Westfalen. Seinen Bruder Jérôme setzt er als König ein.

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