Jahrhunderthalle (Breslau)

Die Breslauer Jahrhunderthalle (poln. heute vermehrt Hala Stulecia; früher ausschließlich Hala Ludowa, deutsch: Volkshalle) ist eine von 1911 bis 1913 in Breslau nach einem Entwurf des Architekten und Stadtbaurates Max Berg errichtete Veranstaltungshalle aus Stahlbeton. Gemeinsam mit der im Jahre 1948 vor dem Haupteingang der Halle aufgestellten Iglica, einer ca. 100 m hohen Nadel, zählt die Jahrhunderthalle zu den Wahrzeichen der Stadt Breslau. Seit dem Jahr 2006 gehört die Halle zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Halle wird gegenwärtig für Messen, Sportveranstaltungen und kulturelle Veranstaltungen genutzt. Sie besitzt rund 6000 Sitzplätze, bei Verwendung von Stehplätzen fasst sie fast 20.000 Personen.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Max Berg stirbt in Baden-Baden. Max Paul Eduard Berg war ein deutscher Architekt und Baubeamter. Sein bedeutendstes Werk ist die Jahrhunderthalle in Breslau, die 1913 fertiggestellt wurde.
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Geboren: Günther Trauer wird in Dresden geboren. Siegfried Günther Trauer war ein deutscher Bauingenieur, Stadtplaner und Baubeamter, der insbesondere als Tragwerksplaner der zum Weltkulturerbe gehörenden Jahrhunderthalle in Breslau bekannt ist. Von 1925 bis 1939 war er dort Stadtbaurat für Städtebau.
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Geboren: Max Berg wird in Stettin geboren. Max Paul Eduard Berg war ein deutscher Architekt und Baubeamter. Sein bedeutendstes Werk ist die Jahrhunderthalle in Breslau, die 1913 fertiggestellt wurde.

Welterbestätten der UNESCO

2006

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– K – Jahrhunderthalle in Breslau (Tourismus in Polen)

Sport

1913

Gewichtheben:
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28./29. Juli: Weltmeisterschaften im Gewichtheben 1913 in der Jahrhunderthalle in Breslau

1913

Ringen:
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27./28. Juli: Ringer-Weltmeisterschaften 1913 in der Jahrhunderthalle in Breslau

Wirtschaft

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26. Oktober: Im preußischen Breslau wird die Jahrhundertausstellung anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Freiheitskriege gegen Napoleon abgehalten. Die Architektur der Ausstellung stammt von Hans Poelzig.

Kunst & Kultur

Musik & Theater:
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Das Festspiel in deutschen Reimen von Gerhart Hauptmann hat seine Uraufführung im Rahmen der Jahrhundertausstellung in der Jahrhunderthalle in Breslau. Wegen Protesten gegen die Kriegskritik des Stückes wird es schon am 18. Juni wieder abgesetzt.

1913

Beispiele > Veranstaltungshalle:
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Jahrhunderthalle, Breslau, 6.000 Sitzplätze bzw. 20.000 Stehplätze (Halle (Architektur))

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2010

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Großprojekte > International: Jahrhunderthalle, Veranstaltungshalle in Breslau (Polen), Renovierung (Chapman Taylor)
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Literatur: Das Festspiel in deutschen Reimen von Gerhart Hauptmann in der Inszenierung von Max Reinhardt wird in der Jahrhunderthalle in Breslau uraufgeführt. Das Festspiel zum hundertjährigen Jubiläum der Freiheitskriege gegen Napoleon löst mit seiner Kriegskritik einen Skandal aus. Nach Protesten von Kriegsveteranenverbänden und auf Intervention von Kronprinz Friedrich Wilhelm von Hohenzollern wird das Stück nach elf von 15 geplanten Aufführungen am 18. Juni abgesetzt.

1913

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Werk > Bauwerk: Pavillon der Friedhofskunst auf der Jahrhundertausstellung in Breslau (neben der Jahrhunderthalle; nach Ausstellungsende abgebaut) (Fritz Behrendt (Architekt))

O (Omicron)

2014

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Skulptur Iglica vor der Jahrhunderthalle

2010

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Im Jahr

2001

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Im Jahr

1930

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Um

1915

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Um

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