Jan-Wellem-Platz

Der Jan-Wellem-Platz lag bis 2009 am Südende des Hofgartens in Düsseldorf-Stadtmitte und war in der Zeit von den 1950er Jahren bis zur Betriebsaufnahme des U-Bahnhofs Heinrich-Heine-Allee im Jahr 1988 zusammen mit dem Hauptbahnhof der wichtigste Knotenpunkt des Öffentlichen Personennahverkehrs in Düsseldorf. Er ist seit dem 6. Mai 1955 benannt nach dem Kurfürsten Johann Wilhelm von Pfalz-Neuburg, der Düsseldorf zur Hauptstadt und Hauptresidenz seiner Länder erhoben hatte und den der Volksmund Jan Wellem nannte.

Mit der Realisierung des Städtebauprojektes Kö-Bogen ab 2009 wurde der gesamte Bereich zwischen Corneliusplatz und der Bleichstraße am Gustaf-Gründgens-Platz neu strukturiert. Seit der Fertigstellung des ersten Bauabschnittes vom Kö-Bogen-Projekt war ab Ende 2013 der Jan-Wellem-Platz mit den ehemaligen Einrichtungen für den Personennahverkehr durch die beiden neuen Bauten des Architekten Daniel Libeskind weitgehend bebaut. Allerdings beschloss der Stadtrat im Januar 2014, dem östlichen freien Gelände hinter den Libeskindbauten den Namen Jan-Wellem-Platz zu geben, der damit zwar an etwas anderer Stelle, aber weiterhin in Düsseldorf vorhanden ist.

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Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2013

Projekt:
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Kö-Bogen, umfassende Umgestaltung mit zwei Bauwerken auf dem ehemaligen Jan-Wellem-Platz in Düsseldorf, Realisierung 2009 bis (Daniel Libeskind)

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