Japan

Japan (japanisch日本, Nihon/Nippon;Audio-Datei / Hörbeispielanhören?/i) (amtlich: Staat Japan日本国, Nihon-koku/Nippon-koku) ist ein 6852 Inseln umfassender ostasiatischer Staat im Pazifik, der indirekt im Norden an Russland, im Nordwesten an die Volksrepublik China, im Westen an Nordkorea und Südkorea und im Südwesten an die Republik China (Taiwan) grenzt und flächenmäßig der viertgrößte Inselstaat der Welt ist. De-facto-Hauptstadt und größte urbane Siedlung ist Tokio.

Die Bildung des japanischen Staatswesens begann im 5. Jahrhundert unter kulturellem Einfluss des chinesischen Kaiserreichs. Seit dem 16. Jahrhundert stand Japan im Kontakt mit dem Westen und stieg seit dem 19. Jahrhundert zur Großmacht auf, erwarb Kolonien wie Korea und Taiwan, nahm an beiden Weltkriegen teil und beherrschte kurzzeitig große Teile Südost- und Ostasiens. Das Japanische Kaiserreich war bis 1947 eine nach dem monarchischen Prinzip ausgerichtete, zum Teil an preußischem Vorbild angelehnte, konstitutionelle Monarchie mit dem japanischen Kaiser als Staatsoberhaupt. Seine aggressive Expansionspolitik in China im Vorfeld und während des Zweiten Weltkrieges (Pazifikkrieg) führte schließlich zur Niederlage an der Seite der Achsenmächte im August 1945. Im unter Douglas MacArthurs Besatzungsregierung gestalteten japanischen Staat seit 1947 ist der Souverän das Volk, höchstes Organ der Staatsgewalt das Parlament, dessen Kammern seither beide direkt vom Volk gewählt werden. Das Kaisertum wurde nicht abgeschafft, aber der Kaiser als „Symbol des Staates“ auf zeremonielle Aufgaben ohne eigenständige Autorität in Staatsangelegenheiten reduziert. Außer in Japan gibt es keinen Staat mehr mit einem Kaiser.

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Auszeichnungen und Ehrungen

1976

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Ehrendoktor der Ingenieurwissenschaften, Sophia-Universität, Tokio (Ibuka Masaru)

Auszeichnungen und Preise (unter anderem)

1986

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Preis des Japan Dance Star Ballett (Ye Xiaogang)

1986

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Preis des Japan Dance Star Ballett (Xiaogang Ye)

Werdegang > Internationaler Erfolg

1932

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Bronzemedaille Olympische Spiele in Los Angeles (griechisch-römischer Stil). Sperling verlor in der ersten Runde gegen Erik Malmberg nach Punkten und erhielt dafür drei Fehlpunkte. In der zweiten und dritten Runde siegte er über Abraham Kurland, Dänemark und Aarne Reini, Finnland, jeweils nach Punkten und erhielt dafür je einen Fehlpunkt, hatte also nach der dritten Runde fünf Fehlpunkte und musste ausscheiden. Kurland schulterte in der ersten Runde Miyazaki, Japan, verlor in der zweien Runde gegen Sperling und hatte in der dritten Runde Freilos. In der vierten Runde verlor er gegen Malmberg. Durch das glückliche Freilos erhielt Kurland die Silbermedaille und Sperling musste mit der Bronzemedaille zufrieden sein, obwohl er Kurland überlegen geschlagen hatte. Nach heute gültigen Regeln wäre Sperling Silbermedaillengewinner geworden. (Eduard Sperling)

Ausstellungen und Auszeichnungen

1993

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Für die Fujisankei Utsukushi-Ga-Hara in Japan (Humakos V) ausgewählt vom Hakone Open-Air Museum. (Jean-Yves Lechevallier)

Preisträger im Bereich Mathematik

1997

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Mikio Sat? (Rolf-Schock-Preis)

Internationaler Erfolg > Weltmeisterschaft

2001

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Weltmeisterschaft in Osaka/Japan: Letzte 64 im Herren-Einzel, Viertelfinale im Herren-Doppel, letzte 128 im Gemischten Doppel und Platz 3 mit der südkoreanischen Mannschaft (Ryu Seung-min)

Preisträger

2002

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Chihiros Reise ins Zauberland (Sen to Chihiro no Kamikakushi) – Japan / Parandeh baz-e kouchak – Iran (Cinekid)

Erfolg/Ergebniss > Junioren Grand Prix Wettbewerbe

2003

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– 4. Rang – in Japan (Katy Taylor)

Erfolge und Platzierungen > Olympische Spiele

2004

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in Athen: Silber (-74 kg), mit Siegen über Katsuhiko Nagata, Japan, Daniar Kobonov, Kirgisistan, Filiberto Ascuy Aguilera, Kuba, Reto Bucher, Schweiz und einer Niederlage gegen Alexandr Dokturischwili, Usbekistan (Marko Yli-Hannuksela)

Preisträger im Bereich bildende Kunst

Internationale Erfolge > Titelgewinne auf der ITTF Pro Tour

2005

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Japan: Einzel (Zhang Yining)

2004

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Japan: Einzel (Zhang Yining)

2000

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Japan: Einzel (Pro-Tour-Finale) (Zhang Yining)

Erfolg

1996

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Sieger Nippon Open, Japan (Fabien Rohrer)

Ehrung

2008

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„Toronto Exclusive Award“ für Wrongkong

2007

2000

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Ehrendoktorwürde der S?ka-Universität, Japan (Ernst Ulrich von Weizsäcker)

1998

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Auszeichnung in Gold beim 10. Violinenwettbewerb für Kinder in Japan (Airi Suzuki)

1994

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Praemium Imperiale des japanischen Kaiserhauses (Zao Wou-Ki)

1993

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Gewinner der Ōsaka Triennale, Ōsaka, Japan (Paul Grimm (Künstler))

1993

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Gewinner der ?saka Triennale, ?saka, Japan (Paul Grimm (Künstler))

1989

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Ehrendoktorwürde der Dokky?-Universität/Japan (Manfred Stolpe)

1989

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Ehrendoktorwürde der Dokkyō-Universität/Japan (Manfred Stolpe)

1986

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Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (Herbert Prikopa)

1983

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Japan : Artist of the Year, Male Vocalist, Album of the Year (Michael Jackson)

Internationaler Erfolg

2008

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Bronzemedaille Weltmeisterschaft in Tokio, Japan (+ 80 kg) (Jonathan Horne)

1932

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Silbermedaille, OS in Los Angeles, F, Le, mit Siegen über Suzuki, Japan, Osvald Käpp, Estland und Niederlagen gegen Melvin Clodtfelder, USA und Charles Pacôme, Frankreich; (Károly Kárpáti)

Internationale Erfolge > Weltmeisterschaften

2009

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Einzel-Weltmeisterschaft in Yokohama/Japan: Weltmeisterin im Damen-Einzel (Zhang Yining)

2001

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Weltmeisterschaft in Osaka/Japan: Platz 3 im Damen-Einzel und im Damen-Doppel, Weltmeisterin mit der chinesischen Mannschaft (Zhang Yining)

Ehrung > Ehrendoktorate (Dr. iur. h. c.)

2009

2009

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Ehrendoktorwürde der Kei?-Universität in Tokio, Japan (Klaus Stern (Rechtswissenschaftler))

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