Japan

Japan (japanisch日本, ausgesprochen als Nihon oder Nippon;Audio-Datei / Hörbeispielanhören?/i) (amtlich: Staat Japan日本国, Nihon-koku oder Nippon-koku) ist ein 6852 Inseln umfassender ostasiatischer Staat im Pazifik, der indirekt im Norden an Russland, im Nordwesten an die Volksrepublik China, im Westen an Nordkorea und Südkorea und im Südwesten an die Republik China (Taiwan) grenzt und flächenmäßig der viertgrößte Inselstaat der Welt ist. De-facto-Hauptstadt und größte urbane Siedlung ist Tokio.

Die Bildung des japanischen Staatswesens begann im 5. Jahrhundert unter kulturellem Einfluss des chinesischen Kaiserreichs. Seit dem 16. Jahrhundert stand Japan im Kontakt mit dem Westen und stieg seit dem 19. Jahrhundert zur Großmacht auf, erwarb Kolonien wie Korea und Taiwan, nahm an beiden Weltkriegen teil und beherrschte kurzzeitig große Teile Südost- und Ostasiens. Das Japanische Kaiserreich war bis 1947 eine nach dem monarchischen Prinzip ausgerichtete, zum Teil an preußischem Vorbild angelehnte, konstitutionelle Monarchie mit dem japanischen Kaiser als Staatsoberhaupt. Seine aggressive Expansionspolitik in China im Vorfeld und während des Zweiten Weltkrieges (Pazifikkrieg) führte schließlich zur Niederlage an der Seite der Achsenmächte im August 1945. Im unter Douglas MacArthurs Besatzungsregierung gestalteten japanischen Staat seit 1947 ist der Souverän das Volk, höchstes Organ der Staatsgewalt das Parlament, dessen Kammern seither beide direkt vom Volk gewählt werden. Das Kaisertum wurde nicht abgeschafft, aber der Kaiser als „Symbol des Staates“ auf zeremonielle Aufgaben ohne eigenständige Autorität in Staatsangelegenheiten reduziert. Außer Japan gibt es keinen Staat mehr mit einem Kaiser.

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Tagesgeschehen > Montag, 15. Oktober

1945

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Südkorea: Japans Regierungschef Junichiro Koizumi entschuldigt sich in Südkorea mit einer Kranzniederlegung für die von Japanern verübte Gräuel während der Besetzung Koreas zwischen 1910 und (Oktober 2001)

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Ōkuma/Japan: Das Kühlsystem im Kernkraftwerk Fukushima fällt aus.
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Tokio/Japan: Bei der Unterhauswahl wird die Liberaldemokratische Partei unter dem ehemaligen Premierminister Shinzō Abe mit 273 von 408 Sitzen stärkste Kraft. Die regierende Demokratische Partei des amtierenden Premierministers Yoshihiko Noda muss starke Verluste hinnehmen und erreicht lediglich 46 Sitze. In der Folge wird Abe erneut zum Premierminister gewählt.
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Okinawa/Japan: Durch den Taifun „Jelawat” sind zwei Menschen getötet und weitere 181 Menschen verletzt worden.
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Sendai/Japan: Die wegen sechsfachen Ritualmordes verurteilte Sektenführerin Sachiko Eto wird hingerichtet durch den Strang.
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Kadena/Japan: Der Taifun Sanba hat mit der Stärke der Kategorie-5, für Stromausfälle auf der Inselgruppe Okinawa gesorgt und mehrere Menschen verletzt.
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Japan: Ende der 6. U-20-Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen
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Otaru/Japan und Oblast Sachalin/Russland: Teile der japanischen Präfekturen Hokkaidō, Aomori und Iwate werden durch ein Erdbeben der Magnitude 7,3 mit Epizentrum im südlichen Ochotskischen Meer mit Intensitäten auf der JMA-Skala von 3 und darunter erschüttert.
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Japan: Die grüne Partei Midori no Mirai gründet eine neue grüne Partei.
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Tokio/Japan: Um befürchteten Energieengpässen im Sommer zu entgehen, ordnet die Regierung erstmals seit der Nuklearkatastrophe von Fukushima die Wiederaufnahme des Betriebs von zwei Reaktorblöcken des Kernkraftwerks Ōi an.
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Tokio/Japan: Mit dem 634 Meter hohen Tokyo Sky Tree wird der bis dahin höchste Fernsehturm und gleichzeitig das zweithöchste freistehende Bauwerk der Welt eröffnet.
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Tomari/Japan: Mehr als ein Jahr nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima wird mit dem Reaktor 3 des Kernkraftwerks Tomari das letzte aktive japanische Atomkraftwerk vorübergehend abgeschaltet. Damit muss Japan zum ersten Mal seit 42 Jahren vollständig ohne Atomenergie auskommen.
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Tokio/Japan: Fertigstellung des Tokyo Sky Tree, des höchsten Fernsehturmes und nach dem Burj Khalifa das zweithöchste freistehende Bauwerk der Erde.
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Tokio/Japan: Die Regierung meldet erstmals seit 1980 Handelsbilanzdefizit.
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Zürich/Schweiz: Der Argentinier Lionel Messi wird zum dritten Mal in Folge zum Weltfußballer des Jahres gewählt, während bei den Damen die japanische Weltmeisterin Homare Sawa erfolgreich ist.
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Yokohama/Japan: Im Finale der 8. FIFA-Klub-Weltmeisterschaft gewinnt der FC Barcelona gegen den FC Santos mit 4:0 und sichert sich zum zweiten Mal den Titel.
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Tokio und Ōsaka/Japan: Die Tokyo Stock Exchange und die Osaka Stock Exchange unterzeichnen einen Einigungsvertrag, der die Fusionierung zum 1. Januar 2013 vorsieht, womit nach dem NYSE Euronext und der NASDAQ der weltweit drittgrößte Handelsplatz entstehen würde.
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Suzuka/Japan: Beim 15. Rennen der diesjährigen Formel 1-Saison auf dem Suzuka International Racing Course gewinnt der Brite Jenson Button im McLaren vor Fernando Alonso im Ferrari und Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel, der zum zweiten Mal in Folge Formel-1-Weltmeister wird.
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Tokio/Japan: Tennō Akihito ernennt Yoshihiko Noda formell zum Premierminister des Landes und die übrigen Staatsminister in Nodas Kabinett.
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Tokio/Japan: Nach dem Rücktritt Naoto Kans wird der Finanzminister Yoshihiko Noda zum neuen Vorsitzenden der Demokratischen Partei gewählt.
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Tokio/Japan: Premierminister Naoto Kan tritt fünfeinhalb Monate nach dem Tōhoku-Erdbeben und der Nuklearkatastrophe von Fukushima als Parteivorsitzender zurück und kündigt an, die Amtsgeschäfte als Regierungschef am 30. August an seinen Nachfolger zu übergeben.
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Tokio/Japan: Der Energieversorger Tepco räumt offiziell ein, dass es bei der Nuklearkatastrophe von Fukushima auch in den Reaktorblöcken 2 und 3 zu einer Kernschmelze gekommen sei.
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Tokio/Japan: Mehr als zwei Monate nach Beginn der Nuklearkatastrophe von Fukushima kündigt Masataka Shimizu, Präsident des Atomkraftwerkebetreibers Tepco, seinen Rücktritt an.
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Moskau/Russland: Ende der Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft; erfolgreichste Nationen werden Japan und Kanada mit jeweils einer Gold- und Silbermedaille.
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Tokio/Japan: Der Elektronikkonzern Sony gibt bekannt, dass bei einem Hackerangriff auf das Netzwerk der Spielekonsole PlayStation 3 persönliche Daten von über 70 Millionen Nutzern entwendet worden seien, darunter auch Kreditkartendaten. Auch das Computernetzwerk Sony Online Entertainment ist von einem Hackerangriff betroffen; dort wurden Daten von etwa 25 Millionen Nutzern entwendet.
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Tokio/Japan: Der Landwirtschaft, Forst und Fischerei, Michihiko Kano, erklärt nach mehreren Störaktionen der Umweltschutzorganisation Sea Shepherd die diesjährige Walfangsaison in der Antarktis vorzeitig für beendet.
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Nagoya/Japan: Beginn der zehnten Vertragsstaatenkonferenz zur biologischen Vielfalt, auf der unter anderem Maßnahmen gegen die anhaltende Naturzerstörung und Probleme der Biopiraterie verhandelt werden.
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Mailand/Italien: Der mit einer Million Schweizer Franken dotierte Preis der Internationalen Balzan-Stiftung für herausragende Wissenschaftler geht an den deutschen Theaterhistoriker Manfred Brauneck, den brasilianischen Mathematiker Jacob Palis, den japanischen Biologen Shin’ya Yamanaka und den italienischen Historiker Carlo Ginzburg.
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Peking/Volksrepublik China: Das Land verdrängt Japan von Platz zwei der wirtschaftsstärksten Nationen der Welt.
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Tokio/Japan: Ministerpräsident Naoto Kan entschuldigt sich für die Kolonialherrschaft seines Landes über Korea in den Jahren zwischen 1910 und 1945.
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Tokio/Japan: Bei der Oberhauswahl verliert die regierende Demokratische Partei von Premierminister Naoto Kan zehn Sitze; die oppositionelle Liberaldemokratische Partei kann hingegen 13 Sitze hinzugewinnen.
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Tokio/Japan: Der bisherige Finanzminister Naoto Kan von der Demokratischen Partei wird zum neuen Ministerpräsidenten gewählt.
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Tokio/Japan: Ministerpräsident Yukio Hatoyama erklärt seinen Rücktritt.
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Toyota (Aichi)/Japan: Der Automobilhersteller Toyota ruft weltweit über vier Millionen Fahrzeuge wegen eines Defektes am Gaspedal zurück
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Tokio/Japan: Die Luftfahrtgesellschaft Japan Airlines meldet Insolvenz an.
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London/Vereinigtes Königreich und Washington D.C./Vereinigte Staaten: Die Regierungen beider Staaten beschließen die Unterstützung des Jemen und Somalias im Krieg gegen den Terror. In der Folge schließen beide Staaten ebenso wie Japan, Frankreich und Spanien aufgrund der erhöhten Terrorgefahr ihre Botschaften im Jemen.
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Tokio/Japan: Der Volkswagen-Konzern übernimmt 19,9 Prozent der Anteile von Suzuki.
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Hua Hin/Thailand: Der Jahresgipfel der südostasiatischen Staatengruppe ASEAN findet nach mehrfacher Verschiebung im Strandort 180 km südlich von Bangkok statt. Eingeladen sind auch die Regierungschefs der Dialogpartner Volksrepublik China, Indien, Japan, Südkorea, Australien und Neuseeland.
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Apia/Samoa: Der Staat wechselt vom Rechts- zum Linksverkehr mit der Begründung, nicht länger teure US-amerikanische Fahrzeuge einführen zu müssen und auf günstigere japanische, australische oder neuseeländische Neu- und Gebrauchtwagen zurückgreifen zu können.
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Kyūshū/Japan: Nach heftigen Regenfällen kommen im Westen des Landes durch Überschwemmungen und Erdrutsche mindestens zehn Menschen ums Leben.
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Yamaguchi/Japan: Erdrutsche nach sintflutartigen Regenfällen reißen im Westen des Landes mindestens fünf Menschen in den Tod. In der Stadt Hōfu töten Schlammmassen in ein Altersheim mindestens drei Menschen.
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Tokio/Japan: Ministerpräsident Tarō Asō löst das Parlament auf und macht den Weg für Neuwahlen am 30. August 2009 frei.
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Tokio/Japan: Der japanische Finanzminister Shōichi Nakagawa kündigt seinen Rücktritt an, nachdem er sich auf einer Pressekonferenz während des G7-Gipfels benebelt und betrunken zeigte.
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Tokio/Japan: Das japanische Bruttoinlandsprodukt sank im vierten Quartal 2008 um 12,7 Prozent. Damit leidet Japan unter der schwersten Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg.
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Japan: Die japanische Wirtschaft rutscht infolge der Finanzkrise in den Vereinigten Staaten in ihre schwerste Rezession der Nachkriegszeit.
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Tanegashima Space Center/Japan: Der japanische Forschungssatellit GOSAT zur Beobachtung von Treibhausgasen wird gestartet.
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Tokio/Japan: Honda steigt wegen der Finanzkrise aus der Formel 1 aus. Damit starten in der nächsten Saison nur noch neun Teams.
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Tokio/Japan: Der Nikkei 225 fällt auf 7162 Punkte und damit den niedrigsten Stand seit 1982.
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Tokio/Japan und Frankfurt am Main/Deutschland: Im Zuge der Finanzkrise stürzt der Nikkei 225 erneut um über neun Prozent ab. Der DAX verliert in der Spitze elf Prozent und halbiert sich damit vom Höchststand, erholt sich aber zum Handelsschluss auf ein Minus von knapp fünf Prozent.
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New York City/Vereinigte Staaten: Die Generalversammlung der Vereinten Nationen wählt Österreich, Japan, Mexiko, Uganda und die Türkei zu den neuen fünf nichtständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates. Island, welches sich ebenfalls beworben hatte, wird nicht gewählt.
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Tokio/Japan: Der Nikkei 225 erleidet aufgrund von Konjunktursorgen mit einem Minus von über elf Prozent den größten Tagesverlust seit 1987.
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Tokio/Japan: Der Nikkei 225 verbuchte mit 14 Prozent den bislang größten Tagesgewinn aller Zeiten.
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Tokio/Japan: Der Nikkei 225 erleidet mit einem Verlust von 9,4 Prozent den größten Tagesverlust seit dem 20. Oktober 1987. Auch die anderen Indizes in Asien verlieren deutlich.
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Tokio/Japan: Taro Aso wird zum neuen Premier gewählt.
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Tokio/Japan: Aus der Wahl des Vorsitzenden der japanischen Liberaldemokratischen Partei geht Tarō Asō als klarer Sieger hervor. Seine Wahl zum Nachfolger von Premierminister Yasuo Fukuda im Parlament ist für den 24. September geplant.
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Washington/Vereinigte Staaten, Frankfurt am Main/Deutschland und Tokio/Japan: Die Zentralbanken bieten aufgrund der weltweiten Finanzkrise ab 2007 mehr als 180 Milliarden US-Dollar an, um Spannungen auf dem Geldmarkt zu lindern. Bei der Europäischen Zentralbank können die Banken am Donnerstag bis zu 40 Milliarden US-Dollar für einen Tag aufnehmen, hinzu kommt ein Euro-Schnelltender mit einem offen gelassenen Volumen. Die Bank of Japan bietet zum ersten Mal in ihrer Geschichte US-Dollar an.
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Tokio/Japan: Japans Ministerpräsident Yasuo Fukuda tritt nach nur einem Jahr zurück, um ein „politisches Vakuum“ zu verhindern, bleibt aber bis zum Parteitag der regierenden LDP im Amt. Seine Regierungsumbildung vor einem Monat war von Opposition und Wirtschaft nicht goutiert worden, so dass Neuwahlen gefordert wurden. Für die Wahl des Nachfolgers wird Ex-Außenminister und LDP-Generalsekretär Tarō Asō favorisiert.
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Japan/Honshū: Ein Erdbeben vor der Küste Japans erschüttert die japanische Insel Honshū.
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Japan: Infolge eines Erdbebens der Stärke 7,2 auf der Insel Honshū sterben mindestens elf Menschen und weitere Menschen werden verletzt. Ein Kernkraftwerk wird beschädigt.
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Okinawa, Japan: Eine Boeing 737 der taiwanesischen Fluggesellschaft China Airlines geht kurz nach der Landung auf dem Flughafen Okinawa in Naha in Flammen auf. Die 165 Passagiere können kurz vor der Explosion das Flugzeug über die Notrutschen verlassen.
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Yokohama/Japan: Beginn des bis zum 11. August andauernden Weltkongresses für Esperanto (Universala Kongreso de Esperanto).
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Tokio / Japan: Bei den japanischen Oberhauswahlen erleidet die Regierungspartei Liberaldemokratische Partei von Premierminister Shinzō Abe eine herbe Wahlniederlage.
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Tokio/Japan: Der japanische Elektronikkonzern Sony hat trotz anhaltender Verluste mit seiner Spielekonsole PlayStation 3 den Gewinn mehr als verdreifacht. Zu dem kräftigen Ergebniswachstum trug vor allem die große Beliebtheit der Cyber-shot-Digitalkameras bei.
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Tokio/Japan : Der japanische Verteidigungsminister Fumio Kyuma tritt nach seinen umstrittenen Äußerungen zur Bedeutung der beiden Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki für die Beendigung des Zweiten Weltkrieges zurück. Nachfolgerin Kyumas wird die bisherige Sicherheitsberaterin Yuriko Koike.
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Anchorage/Alaska: Bei der 59. Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) setzen sich die Walfanggegner mit 37:4 Stimmen durch und beschließen ein weltweites kommerzielles Jagdverbot. Japan, das seit längerem seine Walfänge ohnehin wie auch Island als wissenschaftlich euphemistisch tituliert, droht mit einem Austritt aus der Kommission. Letztlich bringen die neuen IWC-Mitglieder Zypern, Griechenland, Kroatien, Slowenien und Ecuador die Front der Walfangländer zum Einsturz.
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Wellington/Neuseeland: Das japanischeWalfängerschiffNisshin Maru“, Mutterschiff der Walfangflotte Japans, treibt brennend mit Schlagseite rund 100 Seemeilen vor der Küste der Antarktis. Aufgrund der an Bord befindlichen 1000 t Öle und Chemikalien befürchtet der neuseeländische Umweltminister Chris Carter eine Naturkatastrophe für das ökologische Gleichgewicht der Antarktis.
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Brüssel/München: Der Siemens-Konzern wird von der EU-Kommission mit dem Rekord-Bußgeld von 418 Millionen Euro für illegale Markt- und Preisabsprachen bestraft. Der Schweizer Konzern ABB, der die Ermittlungen angestoßen hat, ist dabei Nutznießer von der Kronzeugenregelung und geht ohne Strafe hervor. Der aus Frankreich stammende Schneider-Konzern kommt mit 8,1 Millionen Euro vergleichsweise bescheiden davon. Allerdings werden weitere Strafen auf die japanischen Konzerne Mitsubishi, Toshiba, Hitachi, Fuji und AE Power Systems „warten“.
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Japan/Tokio: Japan hat erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg wieder ein Verteidigungsministerium und nimmt damit Abschied von seiner pazifistischen Leitlinie in der Verfassung. Bei einem Festakt nannte Ministerpräsident Shinzō Abe die „dramatisch veränderte Lage der Nationalen Sicherheit“ als Grund dieser Entscheidung.
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Republik China, Philippinen: Genau zwei Jahre nach dem verheerenden Tsunami im Indischen Ozean ereignen sich in Südostasien weitere starke Seebeben. Das erste mit Magnitude M=7,1 hat sein Epizentrum unweit der Insel Taiwan, 22 km unter dem Meer. Acht Minuten später folgen weitere Erdstöße mit M=7,0. Japans Amt für Meteorologie empfiehlt für Süd-Taiwan und die Philippinen eine Tsunami- Warnung eine Tsunami-Warnung aus, die philippinischen Behörden verzichteten jedoch darauf, weil die befürchteten bis 1 m hohen Wellen nicht auftreten.
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Neuseeland und Island: Neuseeland verurteilt die kommerzielle Waljagd, die Island nach 20 Jahren wiederaufnehmen will (siehe gestrige Meldung). In der Internationalen Walfangkommission scheitert jedoch der Antrag von Umweltminister Chris Carter, den Südpazifik zur dauerhaften Schutzzone zu erklären. In der 71 Länder umfassenden Kommission, die in einem Moratorium nur den sog. wissenschaftlichen Walfang erlaubt, ist für Grundsatzbeschlüsse eine 3/4-Mehrheit erforderlich. Die Befürworter des Walfangs um Japan (wo Walfleisch als Delikatesse gilt) blockieren solche Beschlüsse und werden neuerdings durch Entwicklungsländer unterstützt, die Japan durch Hilfsgelder an sich bindet. Auch Norwegen intensiviert den Walfang wieder, sodass der Bestand an Finnwalen erneut gefährdet ist.
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Island will den kommerziellen Walfang wiederaufnehmen. Das Fischereiministerium in Reykjavík gibt 30 Zwergwale und 9 Finnwale zur Jagd frei, die bis Ende August 2007 erlegt werden dürfen. Island hatte die Waljagd 1985 eingestellt, aber 2003 für Forschungszwecke wieder erlaubt. Kritiker sehen dies ebenso wie bei Japan nur als Vorwand. Demgegenüber ignoriert Norwegen offen das Fangverbot der Internationalen Walfangkommission IWC. Deren 71 Mitgliedsländer hatten 1995 ein Moratorium verabschiedet, das sogenannten wissenschaftlichen Walfang erlaubt, die kommerzielle Jagd aber verbietet. Island war nur unter Vorbehalten der IWC beigetreten und sieht sich wie Norwegen nicht an das Moratorium gebunden.
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Tokio/Japan: Nach der Designation ist der rechtskonservative Politiker Shinzō Abe erwartungsgemäß mit 339 von 475 Stimmen des japanischen Unterhauses zum neuen Regierungschef als Nachfolger seines Mentors Junichiro Koizumi gewählt worden. Abe ist mit 52 Jahren sowohl der jüngste Ministerpräsident nach 1945 als auch der erste Regierungschef, der nach dem Zweiten Weltkrieg geboren wurde. Shinzo Abe möchte die pazifistische Grundhaltung der Nachkriegsverfassung abschwächen und einen eigenständigeren Kurs in der Außenpolitik verfolgen. Außerdem tritt er für eine Erziehungsreform ein, um in den Schulen Patriotismus zu vermitteln
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Tokio/Japan: Durch die Designation von Shinzo Abe zum Nachfolger von Ministerpräsident Junichiro Koizumi wird in Japan erstmals ein Politiker der Nachkriegsgeneration Regierungschef werden. Abe eilt der Ruf eines kompromisslosen Konservativen voraus, obwohl seine politischen Ansichten noch nicht genau definiert wurden. Seine Grundhaltung wird wohl in erster Linie durch die Tradition seinem Großvater Nobusuke Kishi gegenüber begründet sein. Obwohl die Alliierten diesen nach Ende des Zweiten Weltkrieges als Kriegsverbrecher verhafteten, wurde Kishi 1957 zum Regierungschef gewählt.
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Nordkorea und Japan: Die Regierung in Tokio verhängt Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea und verschärft die Kontrolle der Finanzströme. Japanische Banken dürfen künftig nicht mehr mit 15 Unternehmen sowie einer Einzelperson zusammenarbeiten, die laut Kabinettssekretär Shinzo Abe für das nordkoreanische Waffenprogramm tätig sind.
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Kyūshū/Japan: Der Taifun "Shanshan" kostet mindestens sieben Menschen das Leben. Während seines Aufpralls auf die südwestliche Hauptinsel Kyushu richtet der Sturm heftige Verwüstungen an.
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Tokio/Japan: Die japanische Prinzessin Kiko bringt in der Nacht per Kaiserschnitt einen Thronfolger zur Welt. Damit haben sich die Hoffnungen der Traditionalisten erfüllt. Der Sohn des Prinzen Akishino ist nun der Dritte in der Thronfolge nach seinem 46-jährigen Onkel, Kronprinz Naruhito, und seinem Vater. Es ist das erste Mal seit 1965, dass wieder ein Junge in die Familie des Tennō Akihito geboren wurde, deren Dynastie dadurch in männlicher Linie auszusterben drohte. Die japanischen Fernsehsender unterbrechen alle ihre Programme und strahlen Sondersendungen aus.
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Saitama/Japan: Spanien gewinnt mit einem 70:47-Finalsieg gegen Griechenland zum ersten Mal die Basketball-Weltmeisterschaft.
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Chiyoda/Japan: Der japanische Premierminister Koizumi besucht am Jahrestag der japanischen Kapitulation im Zweiten Weltkrieg 1945 den Yasukuni-Schrein, obwohl dort auch Kriegsverbrecher verehrt werden. Die Regierungen Südkoreas und Chinas protestieren.
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Kyushu/Japan: Auf der japanischen Insel Kyuschu verursachen Rekordregenfälle Überschwemmungen und Schlammlawinen. Infolgedessen fordern die Behörden rund 100.000 Bewohner auf, die Region zu verlassen.
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Japan/Hokuriku: Ungewöhnlich starke Schneestürme haben bisher mindestens 8 Todesopfer gefordert. In vielen Gegenden wurden Lawinen ausgelöst. Im gesamten Land kam es zu einem Verkehrschaos. Weit mehr als tausend Haushalte waren ohne Strom. Bei einer Zugentgleisung im Norden des Landes kam ein Mensch ums Leben. 26 wurden verletzt.
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Deutschland: Nach dem Innovationsindex einer Studie des DIW (Institut für Wirtschaftsforschung) zeigt die Bundesrepublik viel weniger Bereitschaft zur Innovation als die USA und die skandinavischen Staaten. Im Vergleich zu insgesamt 13 westlichen Industriestaaten liegt sie im Mittelfeld zwischen Japan und Großbritannien und vor Österreich, dessen Wirtschaft derzeit aber erfolgreicher ist. Gute Noten erhielten die deutschen Unternehmen im Maschinen- und Fahrzeugbau sowie der Elektrotechnik. Schlecht fällt der Index bei Bildung und Innovation ab, soweit es um deren gesellschaftliche Akzeptanz und die finanzielle Unterstützung mutiger Unternehmen geht. Bei der Risikobereitschaft nimmt Deutschland den 13. (letzten) Platz ein.
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Moskau. Russland denkt offenbar darüber nach, langfristig die umstrittenen Kurilen-Inseln an Japan zurückzugeben. Es gebe einen Plan, nach dem Moskau und Tokio in zwei bis drei Jahren einen Friedensvertrag zur formalen Beendigung des Zweiten Weltkrieges unterzeichnen könnten, hieß es am Freitag in Kremlkreisen. Im Anhang eines solchen Vertrages solle ein Zeitplan für eine schrittweise Übergabe der Kurilen festgeschrieben werden. Ob der russische Präsident Wladimir Putin diesen Plan am Wochenende bei seinem Besuch in Japan vorlegen wolle, sei aber noch ungewiss, hieß es den Kreisen zufolge.
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Japan: Ein Erdbeben der Stärke 7 auf der Richterskala erschüttert einen Teil der Hauptinsel Honshū.
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Tokio/Japan. Die japanische Raumsonde Hayabusa bereitet sich zur ersten Probenentnahme eines Asteroiden vor.
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Peking/China: Die Volksrepublik sagt den geplanten Peking-Besuch von Japans Außenminister Nobutaka Machimura ab. Als Grund wird der neuerliche Besuch des umstrittenen Yasukuni-Schreins durch Japans Ministerpräsident Jun’ichirō Koizumi angegeben.
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Japan: Die regierende LDP von Ministerpräsident Koizumi erzielt einen deutlichen Wahlsieg. Im neuen Unterhaus hält sie mit 296 von 480 Sitzen die absolute Mehrheit, in Koalition mit der Kōmeitō-Partei (31 Sitze) verfügt sie über eine Zwei-Drittel-Mehrheit.
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Japan: Im gesamten Staat finden vorgezogene Neuwahlen zum Unterhaus statt. Die Abstimmung gilt als Votum über die von der Regierung Koizumi geplante Postreform.
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Japan: Taifun Nabi trifft auf die südjapanische Hauptinsel Kyūshū und löst Überschwemmungen und Schlammlawinen aus. Mehr als 100.000 Menschen sind vorsorglich evakuiert worden, es gibt mehrere Tote und Vermisste.
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Japan. Ein Erdbeben der Stärke 7,2 erschüttert den Norden Japans. Das Epizentrum liegt etwa 80 km vor der Ostküste der Hauptinsel Honshū. Mindestens 50 Personen werden verletzt.
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Hiroshima/Japan. In Hiroshima gedenken mehr als 55.000 Menschen den Opfern des Atombombenabwurfes über der japanischen Stadt vor genau 60 Jahren. Am 6. August 1945 wurde die Atombombe „Little Boy“ über Hiroshima abgeworfen und tötete, innerhalb einer Sekunde, 78.000 Menschen. Bis heute starben insgesamt 242.437 Menschen durch die direkten Wirkungen und die Folgeschäden der Detonation. Hiroshimas Bürgermeister Tadatoshi Akiba kritisierte in seiner Rede die Atomnationen Vereinigte Staaten, Israel, Frankreich, Großbritannien, Russland, China, Nordkorea, Indien und Pakistan mit ihren Atombombenarsenalen das Überleben der Menschheit zu gefährden.
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Yaren/Nauru. Der nauruische IWC-Abgesandte Marcus Stephen dementierte die Vorwürfe Australiens, Naurus Stimme bei der Abstimmung über die Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs am IWC-Kongress in Ulsan an Japan verkauft zu haben. Australien hatte am Vortag mit diplomatischen Konsequenzen gedroht.
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Pjöngjang/Nordkorea. Nach Verhandlungen in New York erklärt sich Nordkorea nach fast einjähriger Pause zur Wiederaufnahme der Sechs-Parteien-Gespräche mit den USA, Russland, Volksrepublik China, Südkorea und Japan unter der Bedingung des Verzichts auf politische Drohungen durch die USA bereit. Im Februar hatte das Land verkündet, es verfüge bereits über Atomwaffen.
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New York City/USA. Deutschland, Japan, Brasilien und Indien haben einen neuen Vorstoß zur Reform der UNO unternommen. Sie suchen Unterstützung für den Vorschlag, den UN-Sicherheitsrat um 25 neue Mitglieder zu erweitern. Die vier Staaten erhoffen sich einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat. Die Zustimmung der Mehrheit der UN-Vollversammlung, um so den Widerstand der jetzigen 5 ständigen Mitglieder zu brechen.
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Amagasaki/Japan. Beim schwersten Zugunglück in Japan (9:18 Ortszeit) seit mehr als 40 Jahren -dem Zugunglück von Amagasaki -kommen in der Stadt Amagasaki nahe Osaka 107 Menschen ums Leben, über 500 werden verletzt. Der Zug war mit rund 700 Passagieren besetzt. Eisenbahnunfälle kommen in Japan äußerst selten vor.
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Jakarta/Indonesien. Der japanische Ministerpräsident Junichiro Koizumi drückt zu Beginn des 50. Asien-Afrika-Gipfels seine „tiefe Reue“ darüber aus, welch „enormen Schaden und Leid“ die koloniale Herrschaft und Aggression seines Landes in der Vergangenheit verursacht habe.
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Tokio/Japan. Ein schweres Erdbeben mit der Stärke 6,1 auf der Richter-Skala erschüttert den Großraum Tokio. Das Epizentrum liegt 60 km unter der Erdoberfläche nahe Tokio.
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Peking/Volksrepublik China. In Chinas Hauptstadt Peking demonstrieren 20.000 Menschen gegen ein japanisches Schulbuch; darin werde u. a. das Massaker von Nanking heruntergespielt.
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Japan. In der Präfektur Aomori gelingt japanischen Bauarbeitern der Durchstich des mit 26,5 km derzeit längsten Landtunnels der Welt. Es handelt sich um einen Eisenbahntunnel für die Neubaustrecke Strecke Tokio-Aomori, die 2012 fertiggestellt werden soll. Bisheriger Rekordhalter war ein Tunnel in unmittelbarer Nachbarschaft mit 25,8 km.
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Washington, D.C./USA. Nordkorea verfügt nach Einschätzung des US-Geheimdienstes CIA über einsatzfähige Bio- und Chemiewaffen. „Wir glauben, dass Nordkorea aktive Programme für chemische und biologische Waffen betreibt, die einsatzbereit sind“, sagte CIA-Direktor Porter Goss am Mittwoch vor dem Geheimdienst ausschuss des US-Senats. Im Übrigen könne die kommunistische Führung in Nordkorea jederzeit wieder Raketen testen -„einschließlich Raketen mit größerer Reichweite, die die Vereinigten Staaten erreichen könnten“. Nordkorea hatte sich im September 2002 gegenüber Japan dazu verpflichtet, seine Raketentests auszusetzen.
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Yokohama/Japan. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft gewinnt gegen Japan mit 3:0. Die Torschützen waren Miroslav Klose und Michael Ballack.
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Moskau/Russland. Die Prawda informiert unter Bezug auf den russischen Fernsehsender NTW über eine Erklärung des russischen Außenministers Sergei Lawrow: Russland sei prinzipiell zur Übergabe der südlichen Kurilen (Shikotan und Habomai) an Japan bereit. Grundlage dafür ist die gemeinsame Deklaration von 1956. Das sei das einzige Zugeständnis, mit dem Tokio rechnen könne. Dafür müssten die Japaner der Unterzeichnung eines Friedensvertrages zustimmen.
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Japan. Der deutsche Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas erhält für sein Lebenswerk den hoch dotierten Kyoto-Preis.
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Japan. Ein Erdbeben der Stärke 5,9 erschüttert den Norden Japans. Acht Menschen werden verletzt.
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Japan. Nur zwei Tage nach dem schwersten Erdbeben in Japan seit neun Jahren bebte die Erde erneut im Norden des Landes. Das Beben erreichte ein Stärke von 5,6 auf der Richterskala. Seitdem wurden Hunderte von kleineren und größeren Nachbeben (bis 4,9) registriert. Meteorologen erwarten ein weiteres starkes Beben in dieser Woche. Die Angst vor weiteren Erdbeben hat tausende Japaner dazu veranlasst, im Freien zu übernachten.
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Japan. Beim schwersten Erdbeben seit über 70 Jahren mit der Stärke 6,8 auf der Richterskala sterben in Nordjapan über 20 Menschen, etwa 1500 werden verletzt.
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Japan. Der Taifun Tokage fordert im Süden Japans mindestens 67 Todesopfer.
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New York/USA. Die UN-Generalversammlung entscheidet heute über die Neubesetzung von fünf der zehn Sitze der nicht ständigen Mitglieder des Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Vorgeschlagen wurden Argentinien, Dänemark, Griechenland, Japan und Tansania. Diese sollen Anfang nächsten Jahres Angola, Chile, Deutschland, Pakistan und Spanien ablösen, die diese Sitze für zwei Jahre innehatten.
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Suzuka/Japan. Michael Schumacher gewinnt in der Formel 1 den Großen Preis von Japan vor Ralf Schumacher und Jenson Button.
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New York/USA. Brasilien, Indien, Japan und Deutschland erklären am Rande der Generaldebatte zur 59. UN-Generalversammlung, sich gegenseitig beim Erreichen eines ständigen Sitzes im UN-Sicherheitsrat unterstützen zu wollen. Der deutsche Außenminister Joschka Fischer betonte die "Gemeinsamkeit" dieser Aktion, wobei ein weiterer afrikanischer Staat ebenfalls zum Zwecke einer Reform der UN-Gremien in den Sicherheitsrat gehöre.
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Tokio/Japan. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 144 Kilometer pro Stunde zog ein Taifun über die südliche Hauptinsel Kyushu. Vier Menschen starben. Mehr als 12.000 Bewohner Kyushus wurden evakuiert. Stromausfälle ereigneten sich in über 250.000 Haushalten.
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Tokio/Japan. Ein Leck an einem 50 Zentimeter dicken Druckrohr im Mihama-Atomkraftwerk des Betreibers "Kansai Electric Power Co." (Kansai Denryoku) etwa 320 Kilometer nordwestlich von Tokio hat mehrere Todesopfer und 10 Schwerverletzte verursacht. Aus dem Leck wo 200 Grad heißer Dampf ausgetreten ist, trete keine Radioaktivität aus, teilten die Behörden mit. Ein weiterer Reaktor des Betreibers "Tokyo Electric Power Co." (Tepco) in Fukushima musste ebenfalls wegen eines Lecks am selben Tag abgeschaltet werden.
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Okinawa/Japan. Im Westen und Südwesten Japans hat der schwere Taifun Dianmu drei Menschen das Leben gekostet, zwei weitere werden vermisst. Der Sturm erreichte Windgeschwindigkeiten bis zu 200 km/h. Dianmu ist bereits der 6. Taifun der Saison, obwohl normalerweise die Taifune erst im August oder September auftreten.
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Moskau/Russland. Die Europäische Union und Russland einigten sich über die Bedingungen für einen Beitritt Russlands zur Welthandelsorganisation WTO. Russland will im Gegenzug das Klimaschutzabkommen von Kyoto schneller ratifizieren. Durch diese Einigung wird auch neuer Schwung in den Verhandlungen mit den USA und Japan über deren Zustimmung zu einem Beitritt erwartet. Russland wäre die letzte große Volkswirtschaft, die in die WTO aufgenommen wird.
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Tokio/Japan. Asahara Shōkō, Gründer Ōmu Shinrikyōs, wird im Zusammenhang mit dem Sarin-Giftgasattentat auf die U-Bahn von Tokio am 20. März 1995 zum Tode verurteilt.
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Die japanischeMarsmission Nozomi ist fehlgeschlagen. Wegen eines defekten Schaltkreises an der Raumsonde Nozomi kann diese nicht in den Marsorbit eintreten.
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Irak. Anders als geplant wird Japan nun doch keine Truppen zum Wiederaufbau des Iraks senden. Portugal hingegen hält am Plan, 128 Polizisten als Ausbilder zu schicken, fest.
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Japan. Bei den Unterhauswahlen in Japan hat die regierende Liberaldemokratische Partei (LDP) Verluste hinnehmen müssen und besitzt nicht mehr die absolute Mehrheit der Sitze im Unterhaus. Sie kann jedoch die Regierungskoalition mit zwei kleineren Parteien fortsetzen. Die oppositionelle Demokratische Partei konnte hingegen große Stimmgewinne verbuchen.
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Japan. Im Alter von 116 Jahren stirbt Kemato Hongo, lt. Guinness-Buch der Rekorde die älteste Frau der Welt.
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Suzuka/Japan. Michael Schumacher gewinnt die Formel-1-Weltmeisterschaft mit dem achten Platz. Sieger des Rennens wird Rubens Barrichello, der damit für Ferrari entscheidende Punkte in der Konstrukteurswertung gewinnt. Dabei war Schumacher in zwei Unfälle verwickelt.
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Japan. Der japanische Premierminister Junichiro Koizumi hat das Parlament aufgelöst und Neuwahlen für den 9. November angesetzt. Er erhofft sich durch die Neuwahlen eine Stärkung seiner Partei.
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Präfektur Miyagi/Japan. Eine Serie schwerer Erdbeben im Norden Japans führt zu Milliardenschäden und mehreren Hundert Verletzten.
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Japan. 800.000 Behördenrechner werden auf das Open-Source-Betriebssystem Linux umgestellt (heise.de)
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Irak-Krieg: Der japanische Ministerpräsident Junichiro Koizumi will im Streit zwischen Europa und den USA vermitteln.
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Japan und Südkorea: Brasilien wird durch ein 2:0 gegen Deutschland Fußballweltmeister. Beide Tore erzielt Ronaldo. Er gewinnt damit das Duell gegen Oliver Kahn.
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Japan und Südkorea: Die Türkei belegt bei der WM in Japan und Südkorea überraschend den dritten Platz. Der Stürmer Hakan Sükür schiesst nach einem Pass von Ilhan Mansiz bereits nach elf Sekunden ein Tor. Dieses Tor geht als schnellstes Tor bei einer WM in die Geschichte ein.
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Japan: Ratifizierung das Klimaschutzabkommen von Kyōto.
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Japan und Südkorea: Beim Eröffnungsspiel der Fußball-WM besiegt Senegal überraschend den amtierenden Weltmeister Frankreich mit 1:0.
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Südkorea: Japans Regierungschef Junichiro Koizumi entschuldigt sich in Südkorea mit einer Kranzniederlegung für die von Japanern verübte Gräuel während der Besetzung Koreas zwischen 1910 und 1945.
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Nan’yō/Japan: Der Amateurastronom Tomimaru Ōkuni entdeckt am Observatorium von Nan’yō den Asteroid des Hauptgürtels (19707) Tokunai. Er benennt ihn nach dem japanischen Samurai, Geographen und Entdecker Tokunai Mogami (1755 - 1836).
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Japan: Im Kernkraftwerk Shika findet durch einen Fehler in einem Handbuch eine 15-minütige unkontrollierte Kettenreaktion statt, die aber erst 2007 bekanntgegeben wird. Schon im Juli 1988 kam es im Kernkraftwerk Onagawa zu einem ähnlichen Vorfall, der aber nicht dazu führte, dass das Handbuch korrigiert wurde.
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Japan: Premierminister Keizō Obuchi bildet seine Regierungsmannschaft um. Das Kabinett Obuchi (1. Umbildung) arbeitet bis zum 5. Oktober 1999 in dieser Zusammensetzung.

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