Jean Anouilh

Jean Marie Lucien Pierre Anouilh (* 23. Juni 1910 in Bordeaux; † 3. Oktober 1987 in Lausanne) war ein französischer Autor, der zwischen 1932 und ca. 1970 vor allem als Dramatiker erfolgreich war und dessen Stücke in den 1960er und 1970er Jahren auch in Deutschland häufig aufgeführt wurden.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Jean Anouilh stirbt in Lausanne. Jean Marie Lucien Pierre Anouilh war ein französischer Autor, der zwischen 1932 und ca. 1970 vor allem als Dramatiker erfolgreich war und dessen Stücke in den 1960er und 1970er Jahren auch in Deutschland häufig aufgeführt wurden.
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Geboren: Jean Anouilh wird in Bordeaux geboren. Jean Marie Lucien Pierre Anouilh war ein französischer Autor, der zwischen 1932 und ca. 1970 vor allem als Dramatiker erfolgreich war und dessen Stücke in den 1960er und 1970er Jahren auch in Deutschland häufig aufgeführt wurden.

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Jean Anouilh starb im Alter von 77 Jahren. Jean Anouilh wäre heute 108 Jahre alt. Jean Anouilh war im Sternzeichen Krebs geboren.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2012

Verfilmungen eigener Werke:
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Ihr werdet euch noch wundern (Vous n'avez encore rien vu) – Regie: Alain Resnais

1987

Werke:
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Das Leben ist unerhört

1978

Werke:
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La Culotte oder Die befreiten Frauen

1971

Verfilmungen eigener Werke:
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– Das Pariser Appartement (A time for loving) – Regie: Christopher Miles

1970

Werke:
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Die Goldfische

Drehbücher nach Vorlagen anderer Autoren

1965

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– Lebenshungrig (Piège pour cendrillon) – Regie: André Cayatte – Drehbuchmitarbeit von Anouilh nach einem Roman von Sébastien Japrisot

1964

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– Der Reigen (La Ronde) – Regie: Roger Vadim – nach dem gleichnamigen Bühnenstück von Arthur Schnitzler

1960

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– Die Nacht hat dunkle Schatten (La Mort de Belle) – Regie: Edouard Molinaro – nach einem Roman von Georges Simenon

1952

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– Mein Leben für die Liebe ´(Une caprice de Caroline Chérie) – Regie: Jean Devaivre – nach einem Roman von Cécil Saint-Laurent

1951

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Im Anfang war nur Liebe (Caroline chérie) – Regie: Richard Pottier – nach einem Roman von Cécil Saint-Laurent

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1959

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Leben und Schaffen > Die Jahre des Erfolgs: Becket ou l'Honneur de Dieu/Becket oder die Ehre Gottes , ein Schauspiel, das in freier Interpretation historischer Ereignisse eine Episode aus dem Leben König Heinrich II. erzählt, der seinen Freund und Veteran Thomas Becket zum Erzbischof von Canterbury und Primas von England ernennt um seinen politischen Einfluß auf die Kirche zu sichern.

1959

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Leben und Schaffen > Die Jahre des Erfolgs: Becket ou l'Honneur de Dieu/B. oder die Ehre Gottes , das mitten im Algerienkrieg verschlüsselt für die Gleichberechtigung und Integration der Algerier wirbt und die schwierige Situation des neuen Regierungschefs Charles de Gaulle darstellt, der nach seiner Etablierung im Amt einen Kehrtschwenk vollzogen hatte und statt der von ihm erwarteten Forcierung des Krieges eine Politik des Friedens zu verfolgen begann.

1959

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Leben und Schaffen > Die Jahre des Erfolgs: Becket ou l'Honneur de Dieu/Becket oder die Ehre Gottes , ein Schauspiel, das in freier Interpretation historischer Ereignisse eine Episode aus dem Leben König Heinrich II. erzählt, der seinen Freund und Veteran Thomas Becket zum Erzbischof von Canterbury und Primas von England ernennt um seinen politischen Einfluss auf die Kirche zu sichern.

1956

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Leben und Schaffen > Die Jahre des Erfolgs: Pauvre Bitos ou Le dîner de têtes/Armer B. oder das Diner der Köpfe , das den Übereifer der Nachkriegsjustiz gegenüber den Kollaborateuren geißelt und als Skandalon wirkte in einer Zeit, wo man den Mythos der gemeinsamen Résistance aller Franzosen kultivierte;

1953

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Leben und Schaffen > Die Jahre des Erfolgs: L'Alouette/Jeanne oder Die Lerche , das ironisch-pessimistisch die Geschichte von Jeanne d'Arc behandelt;

Rundfunk, Film & Fernsehen

1965

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Film: Im Reich des Kublai Khan (Alternativtitel Marco Polo´s Abenteuer) ist ein international produzierter Historienfilm aus dem Jahre 1964 über die Chinareise des Venezianers Marco Polo mit Horst Buchholz in der Hauptrolle.

Stab:
Regie: Denys de La Patellière Noël Howard (ungenannt)Raoul J. Lévy (ungenannt)
Drehbuch: Denys de la Patellière
Raoul J. LévyJacques Rémy Jean-Paul Rappeneau
Noël HowardJean Anouilh (Dialoge)Ted Allan
Produktion: Raoul J. Lévy
Musik: Georges Garvarentz
Kamera: Armand Thirard Claude Renoir (ungenannt)
Schnitt: Noëlle Balenci Jacqueline Thiédot

Besetzung: Horst Buchholz, Anthony Quinn, Elsa Martinelli, Orson Welles, Omar Sharif, Robert Hossein, Akim Tamiroff, Massimo Girotti, Folco Lulli, Grégoire Aslan, Guido Alberti, Lynne Sue Moon, Bruno Cremer, Jacques Monod, Mica Orlovic

1964

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Film: Der Reigen ist ein französisch-italienischer Spielfilm aus dem Jahre 1964 nach dem gleichnamigen Stück von Arthur Schnitzler. Der Dramaturg Jean Anouilh verlegt den Schauplatz des Stücks von Wien nach Paris. Der Film hatte in Deutschland am 16. Oktober 1964 Premiere.

Stab:
Regie: Roger Vadim
Drehbuch: Jean Anouilh
nach Arthur Schnitzler
Produktion: Raymond Hakim Robert Hakim
Musik: Michel Magne
Kamera: Henri Decaë
Schnitt: Victoria Mercanton

Besetzung: Denise Benoît, Jean-Claude Brialy, Francine Bergé, Marie Dubois, Jane Fonda, Claude Giraud, Anna Karina, Bernard Noël, Maurice Ronet, Jean Sorel, Catherine Spaak, Dani

1963

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Film: Becket ist ein britisches Filmdrama des Regisseurs Peter Glenville aus dem Jahr 1963 nach dem Bühnenstück Becket oder die Ehre Gottes (Originaltitel: Becket ou l’honneur de Dieu) von Jean Anouilh.

Stab:
Regie: Peter Glenville
Drehbuch: Edward Anhalt
Produktion: Hal B. Wallis
Musik: Laurence Rosenthal
Kamera: Geoffrey Unsworth
Schnitt: Anne V. Coates

Besetzung: Richard Burton, Peter O'Toole, John Gielgud, Gino Cervi, Paolo Stoppa, Donald Wolfit, Pamela Brown, Felix Aylmer, Percy Herbert, Inigo Jackson, Niall MacGinnis

1948

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Film: Anna Karenina ist eine britische Verfilmung des gleichnamigen Tolstoi-Romans aus dem Jahr 1948. Unter der Regie von Julien Duvivier ist Vivien Leigh in der Titelrolle zu sehen.

Stab:
Regie: Julien Duvivier
Drehbuch: Julien Duvivier, Jean Anouilh, Guy Morgan
Produktion: Alexander Korda
Musik: Constant Lambert
Kamera: Henri Alekan
Schnitt: Russell Lloyd

Besetzung: Vivien Leigh, Ralph Richardson, Kieron Moore, Hugh Dempster, Mary Kerridge, Marie Lohr, Frank Tickle, Sally Ann Howes, Niall MacGinnis, Michael Gough, Martita Hunt, Heather Thatcher, Helen Haye, Mary Martlew, Austin Trevor, Ann South, John Longden, Leslie Bradley, Valentina Murch, Therese Giehse, Michael Medwin, John Salew, Patrick Skipwith, Gino Cervi, Jeremy Spenser

1947

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Film: Monsieur Vincent (auch: Der heilige Vinzenz in Österreich) ist ein französischer Film über den Heiligen Vinzenz von Paul (1581–1660), der als Begründer der neuzeitlichen Caritas gilt. Er schildert die Mühen dieses Priesters für Frieden und Harmonie unter den Bauern und den Adeligen, während in Europa die Pest wütet. Allen Widrigkeiten und Hindernissen zum Trotz lässt er sich von seinem mildtätigen Weg nicht abbringen.

Stab:
Regie: Maurice Cloche
Drehbuch: Jean Anouilh, Jean Bernard-Luc
Produktion: Viscount George de la Grandiere
Musik: Jean-Jacques Grünenwald
Kamera: Claude Renoir
Schnitt: Jean Feyte

Besetzung: Pierre Fresnay, Aimé Clariond, Jean Debucourt, Lise Delamare, Germaine Dermoz, Gabrielle Dorziat, Pierre Dux, Yvonne Gaudeau, Michel Bouquet, Jean Carmet, Gabrielle Fontan, Robert Murzeau, Marcel Pérès, Marcel Vallée, Francette Vernillat, Georges Vitray

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