Jekaterinburg

Stadt
Jekaterinburg
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Jekaterinburg
FlaggeWappen
FderationskreisUral
OblastSwerdlowsk
StadtkreisJekaterinburg
BrgermeisterJewgeni Roisman
Gegrndet1723
Frhere NamenSwerdlowsk (1924–1991)
Stadt seit1781
Flche490km
Bevlkerung1.349.772 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)
Bevlkerungsdichte2755 Einwohner/km
Hhe des Zentrums237m
ZeitzoneUTC+5
Telefonvorwahl(+7) 343
Postleitzahl620xxx
Kfz-Kennzeichen66, 96, 196
OKATO65401
Websitewww.ekburg.ru
Geographische Lage
Koordinaten5650?N, 6035?OKoordinaten:5650?0?N, 6035?0?O
Lage im Westteil Russlands
Lage in der Oblast Swerdlowsk
Liste der Stdte in Russland

Jekaterinburg (russisch Екатеринбу́рг, anhören?/i; 1924–1991 Swerdlowsk, russisch Свердло́вск, hist. auch Katharinenburg) ist eine wichtige Industrie- und Universitätsstadt am Uralgebirge in Russland mit 1.349.772 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).

Jekaterinburg liegt am Fluss Isset nur knapp 40 Kilometer östlich der imaginären Trennlinie zwischen Europa und Asien, welche im Westen bei der Stadt Perwouralsk verläuft. An dieser Stelle steht eine Europa-Asien-Säule . Die natürliche Grenze wird vom Ural gebildet. Der Zeitunterschied zu Moskau beträgt zwei Stunden und zu Mitteleuropa vier Stunden (bzw. drei Stunden während der mitteleuropäischen Sommerzeit).

Nach Moskau, Sankt Petersburg und Nowosibirsk ist Jekaterinburg die viertgrößte Stadt und Zentrum der drittwichtigsten Region Russlands. In der Stadt haben sich mehrere Generalkonsulate niedergelassen, darunter ein US-amerikanisches, ein tschechisches, ein britisches, ein deutsches (seit 2005) und ein österreichisches (seit 2006).



Inhaltsverzeichnis



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Region wurde im 11. Jahrhundert von den Nowgorodern erschlossen. Die industrielle Erschließung begann Ende des 17. Jahrhunderts. Die Gründung der Stadt erfolgte am 7. Novemberjul./ 18. November 1723greg. durch Wassili Tatischtschew zusammen mit dem deutschstämmigen Offizier und Kaufmann in russischen Diensten Georg Wilhelm Henning (1676–1750). Der Name der Stadt leitet sich von der Kaiserin Katharina I. (1684–1727) sowie der Heiligen Katharina, der Schutzpatronin der Bergarbeiter, ab.

Jekaterinburg war eine der ersten russischen Fabrikstädte, die ab Beginn des 18. Jahrhunderts auf Zarenerlass zur Entwicklung des metallverarbeitenden Gewerbes gebaut wurden. Den Siedlungskern von Jekaterinburg bildeten eine Eisenhütte und im Quadrat angeordnete Wohngebäude. Umgeben wurde der Kern von einer Befestigungsanlage. Jekaterinburg war somit zugleich Fabrik- und Festungsstadt, von der aus die weitere Erschließung des Urals erfolgen sollte.

Mit der Anbindung an den sogenannten Sibirischen Trakt 1763, der als eine der ersten großen West-Ost-Achsen Russlands von Moskau ins an Bodenschätzen reichen Sibirien führte, übernahm Jekaterinburg zunehmend Handels- und Mittlerfunktionen zwischen Europa und Asien („Fenster nach Asien“). Damit begann die eigentliche städtebauliche Entwicklung und Ausbildung städtischer Funktionen. Die Bebauung löste sich langsam von den Erfordernissen der Eisenproduktion, zunehmend bestimmten Gesellschaftsbauten das Stadtbild und Stein wurde das vorherrschende Baumaterial für die wichtigeren Bauten. Neben Fabrikbesitzern und Arbeitern siedelten sich nun auch Kleinunternehmer, Beamte und Kaufleute, Geistliche und Militärs an. Zwischenzeitlich wurde die Verwaltung der Uralhütten aus der Gouvernementhauptstadt Perm nach Jekaterinburg verlegt. 1781 ernannte Katharina II. Jekaterinburg zur Stadt. Im gleichen Jahr wurde sie zur Hauptstadt des Ujesd Jekaterinburg, einer Unterverwaltungseinheit im Gouvernement Perm.

Die industrielle Funktion der Stadt blieb auch im 19. Jahrhundert bestimmend. Seit 1840 galt Jekaterinburg als Zentrum der Metallverarbeitung und bereits Anfang des 19. Jahrhunderts lag es hinsichtlich der Industrieproduktion an der Spitze der Uralstädte. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte infolge einer Krise im Metallsektor eine Diversifikation der lokalen Wirtschaftsstruktur. Im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts siedelten sich zahlreiche russische Banken in der Stadt an und Jekaterinburg übernahm zunehmend überregionale Funktionen im Banken- und Kreditwesen. Die Stadt wurde auch kulturell Zentrum des Uralgebietes und hatte 1897 43.000 Einwohner. Weltweit bekannt wurde sie durch die Ermordung der Zarenfamilie im Verlauf des Russischen Bürgerkriegs 1918.

Ab 1914 gab es Pläne, die östlich des Urals liegenden Teile des Gouvernements Perm zu einem eigenen Gouvernement mit der Hauptstadt Jekaterinburg zusammenzufassen. Am 5. Juli 1919 wurde die Gründung des Gouvernements Jekaterinburg offiziell verkündet. Jekaterinburg wurde bei der Gründung der Oblast Ural am 3. November 1923, in der die Gouvernements Jekaterinburg, Perm, Tjumen und Tscheljabinsk aufgingen, zur deren Hauptstadt. Die Erhebung der Stadt zum überregionalen Verwaltungszentrum (seit der Auflösung der Oblast Ural 1934 Hauptstadt der bis heute bestehenden Oblast Swerdlowsk) und ihre steigende wirtschaftlichen Bedeutung führten zu einem starken Bevölkerungsanstieg. Damals im Stile des Konstruktivismus errichtete öffentliche Einrichtungen und Wohnhäuser prägen bis heute das Stadtbild.

Zu Ehren von Jakow Swerdlow trug die Stadt von 1924 bis 1991 den Namen Swerdlowsk. Während des Großen Vaterländischen Krieges lagerten hier die Kunstschätze der Eremitage. In der Stadt bestanden die Kriegsgefangenenlager 377 und 531 für deutsche Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg. Das 1928 gegründete Werk Uralmasch wurde im Zweiten Weltkrieg zu einem wichtigen Produzenten von Rüstungsgütern für die Rote Armee. Neben anderen Rüstungsbetrieben fertigte das Werk den legendären T-34 Panzer sowie Selbstfahrlafetten .

Swerdlowsk war auch nach dem Zweiten Weltkrieg ein wichtiges Produktionszentrum des militärisch-industriellen Komplexes der Sowjetunion. Dort wurden Panzer, Atomraketen und andere Waffen produziert. Im 2. April 1979 ereignete sich der Milzbrand-Unfall in Swerdlowsk. Im Rüstungsbetrieb Swerdlowsk-19, der dem Netzwerk von Biopreparat angehörte, wurden biologische Waffen hergestellt. Wegen eines Fehlers beim Unterhalt der Luftfilter gelangten Milzbrand-Sporen in die Umgebung. Mindestens 100 Sowjetbürger kamen dabei ums Leben, die genaue Zahl ist bis heute unbekannt. Die Ursache des Unfalls wurde von der sowjetischen Regierungsspitze jahrelang geleugnet und der Verzehr von verseuchtem Fleisch aus der Umgebung für diesen Ausbruch von Milzbrand verantwortlich gemacht.

Während des Putsches 1991 befand sich hier der Bunker mit der „Ersatzregierung“ der Sowjetunion. Bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 war die Stadt für Ausländer unzugänglich. Sowjetbürger konnten nur mit Genehmigung einreisen. Eine berühmte mit Jekaterinburg verbundene Persönlichkeit war Boris Jelzin (1931–2007), der ehemalige Präsident Russlands. Er stammte aus Butka in der Oblast Swerdlowsk, studierte am Swerdlowsker Polytechnikum und war 1976–1985 Erster Sekretär des Oblastkomitees der KPdSU.

Bevölkerungsentwicklung

JahrEinwohner
189743.239
1939425.533
1959778.602
19701.025.045
19791.211.172
19891.364.621
20021.293.537
20101.349.772
20121.377.738
20151.428.042

Anmerkung: Volkszählungsdaten



Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Klima der Region ist kontinental mit großen Temperaturschwankungen. Die Sommer sind bis zu 35 °C warm, aber kürzer als in Mitteleuropa. Frühjahr und Herbst sind ausgesprochen kurz. Die Winter hingegen können bis zu 6 Monate dauern und erreichen Temperaturen bis -40 °C.

Jekaterinburg
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
23
-11
-18
19
-8
-16
16
1
-8
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10
0
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17
6
74
22
11
81
24
14
66
21
11
53
14
6
40
5
-1
31
-3
-8
23
-8
-15
Temperatur in C, Niederschlag in mm
Quelle:Roshydromet
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschlge fr Jekaterinburg
JanFebMrAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Max. Temperatur (C)?11,0?7,80,69,916,922,024,020,714,35,0?2,5?8,37,1
Min. Temperatur (C)?18,1?16,2?8,4?0,25,510,913,811,05,9?1,3?8,4?14,5?1,6
Niederschlag (mm)231916284474816653403123?498
Regentage (d)754681010109986?92
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
?11,0
?18,1
?7,8
?16,2
0,6
?8,4
9,9
?0,2
16,9
5,5
22,0
10,9
24,0
13,8
20,7
11,0
14,3
5,9
5,0
?1,3
?2,5
?8,4
?8,3
?14,5
JanFebMrAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
N
i
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40
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Verwaltungsgliederung und Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 7 Stadtteile Jekaterinburgs (Nummerierung entsprechend der nebenstehenden Tabelle).
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Einwohner
Nr.Verwaltungseinheit (Rajon)201020021989
1Werch-Issetski Rajon (????-???????? ?????)187.732180.852199.195
2Schelesnodoroschny Rajon (??????????????? ?????)147.686143.167143.490
3Ordschonikidsewski Rajon (????????????????? ?????)270.944261.985287.445
4Kirowski Rajon (????????? ?????)211.271212.587234.461
5Oktjabrski Rajon (??????????? ?????)135.346119.286135.293
6Tschkalowski Rajon (?????????? ?????)240.486222.690187.681
7Leninski Rajon (????????? ?????)156.307152.970177.056


Sehenswrdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kathedrale auf dem Blut
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Sewastjanow-Haus
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Blick auf die Innenstadt
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Die bekannteste historische Sehenswürdigkeit der Stadt ist die Kathedrale auf dem Blut. Sie steht an der Stelle, wo sich bis 1977 das Ipatjew-Haus befand, in dessen Keller in der Nacht vom 16. auf den 17. Juli 1918 die Bolschewiki den letzten Zaren Nikolaus II. und seine Familie ermordeten. Dieser Ort ist mittlerweile ein Wallfahrtsort für Anhänger der russischen Monarchie.

Es gibt in der Stadt noch weitere architektonisch wertvolle Gebäude, neben der 1739 erbauten Bergkanzlei mehrere Kathedralen im russischen Stil, deren bekannteste die im 19. Jahrhundert erbaute Christi-Himmelfahrts-Kathedrale (Wosnessenski sobor) ist. Im Stil des sozialistischen Klassizismus wurde das Rathaus erbaut, bedeutend auch das Universitätsgebäude und mehrere Institute sowie das Zirkusgebäude aus den 1980er Jahren und die prächtige Oper vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Ein Wahrzeichen ist der unvollendete Fernsehturm, eines der höchsten unvollendeten Bauwerke der Welt.



Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Jekaterinburg ist die wichtigste Industriemetropole des Urals. Bereits seit dem frühen 18. Jahrhundert gibt es in der Stadt Ansiedlungen der Metallindustrie. Die Industrialisierung wurde in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts intensiviert. Neben dem Maschinenbau sind Metallverarbeitung und -verhüttung (Unternehmenssitz von VSMPO-AVISMA), Lebensmittelproduktion, Holzverarbeitung und chemische Industrie vertreten. Einen Schwerpunkt bildet mit über 40 angesiedelten Unternehmen die Produktion von Rüstungsgütern.

Doch nicht nur Industrieansiedlungen gibt es in der Stadt, Jekaterinburg ist auch ein Zentrum des russischen Banken- und Finanzwesens.

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Stadt gibt es weiterhin eine Reihe ausländischer Konsulate und den Sitz des Präsidenten des russischen Föderationskreises Ural.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im mittleren Ural ist Jekaterinburg daneben einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte. Es existiert ein internationaler Flughafen (Kolzowo) und eine Anbindung an die Transsibirische Eisenbahn, die sich hier mit einer weiteren Eisenbahnhauptstrecke vom nördlichen Ural hinunter nach Tscheljabinsk und Orsk kreuzt. Jekaterinburg ist Sitz der russischen Eisenbahn-Regionaldirektion Swerdlowsk. Wichtige Autobahnen führen in die benachbarten russischen Metropolen Tjumen, Omsk und Tscheljabinsk.

Der öffentliche Personennahverkehr wird hauptsächlich getragen von Buslinien, Trolleybussen und der Straßenbahn Jekaterinburg (29 Linien).

Am 26. April 1991 wurde als Ergänzung die kürzeste Metro in Russland eröffnet: Die Metro Jekaterinburg hat eine Linie von 12,7 km Länge mit (seit 2012) neun Stationen und transportiert täglich 150.000 Passagiere.

Die Kindereisenbahn Swerdlowsk ist eine schmalspurige Parkeisenbahn im Zentralpark für Kultur und Erholung. Auf ihren Gleisen fahren auch Schienenfahrzeuge des Schmalspurbahnmuseums Jekaterinburg.



Bildung und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Oper von Jekaterinburg
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Mehrere Theater (Oper, Ballett, Komödien), eine Philharmonie, ein ständiger Zirkus, ein Zoo, eine Kunstgalerie und eine Vielzahl von Museen sorgen für das kulturelle Leben der Stadt. Bekannt ist vor allem ein großer Museumspark für den Bergbau im mittleren Ural.

In der Stadt sind mehrere ausländische Kulturinstitute vertreten, u.a. das British Council und die Alliance Française. Das Goethe-Institut Moskau unterhält eine Kontaktstelle in der Stadt. Es fördert des Weiteren einen deutschen Lesesaal in der Gebietsbibliothek und kooperiert mit einem Sprachlernzentrum für den Deutschunterricht.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst und die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen haben deutsche Lektoren bzw. Lehrer in die Stadt entsandt.

Weiterführende Bildungseinrichtungen:

  • Abteilung der Russischen Schule fr Privatrecht
  • Akademie fr Staatsdienst des Uralgebiets
  • Akademie fr Verwaltung und Recht
  • Fakultt des Staatlichen Instituts fr Sport
  • Filiale der Sibirischen Staatlichen Universitt fr Telekommunikation und Informatik
  • Filiale des Instituts fr Unternehmertum und Recht Moskau
  • Finanzjuristisches Institut des Uralgebiets
  • Geisteswissenschaftliche Universitt
  • Geisteswissenschaftliches Institut des Uralgebiets
  • Institut des Effektenmarkts des Uralgebiets
  • Institut fr Handel und Recht des Uralgebiets
  • Institut fr internationale Beziehungen
  • Institut fr konomie, Verwaltung und Recht
  • Internationales Institut der Fernausbildung
  • Internationales Zentrum fr Fernausbildung des Uralgebiets
  • Artillerieinstitut Jekaterinburg
  • Kolleg fr Fremdsprachen Jekaterinburg
  • Staatliches Theaterinstitut Jekaterinburg
  • Juristisches Institut des Innenministeriums Russlands des Uralgebiets
  • Uralische Fderale Universitt (Sie ging aus der Vereinigung der Staatlichen Gorki-Universitt des Uralgebiets mit der Staatlichen Technischen Universitt des Uralgebiets hervor.)
  • Staatliche Akademie fr Architektur und Kunst des Uralgebiets
  • Staatliche Akademie fr Geologie und Bergbau des Uralgebiets
  • Staatliche Akademie fr Verkehrsverbindung des Uralgebiets
  • Staatliche Fachpdagogische Universitt des Uralgebiets
  • Staatliche Forsttechnische Akademie des Uralgebiets
  • Staatliche Juristische Akademie des Uralgebiets
  • Staatliche Landwirtschaftliche Akademie des Uralgebiets
  • Staatliche Medizinakademie des Uralgebiets
  • Staatliche konomische Universitt des Uralgebiets
  • Staatliche Pdagogische Universitt des Uralgebiets
  • Staatliche Universitt fr Verkehrswesen des Uralgebiets
  • Staatliches M.-P.-Mussorgski-Konservatorium des Uralgebiets
  • Universitt fr konomie und Recht des Uralgebiets
  • Die Uraler Abteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften


Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt ist durch den Fußballverein FK Ural Oblast Swerdlowsk in der höchsten russischen Spielklasse vertreten. Sein Heimstadion ist das Zentralstadion, welches allerdings wegen Umbau bis zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 für den Spielbetrieb geschlossen ist.

Der 2006 als Nachfolgeverein des aufgelösten Eishockeyvereines HK Dinamo-Energija Jekaterinburg gegründete HK Awtomobilist Jekaterinburg nimmt am Spielbetrieb der Kontinentalen Hockeyliga teil und trägt seine Heimspiele im KRK Uralez aus. Der Bandyverein HK SKA Swerdlowsk nahm am Spielbetrieb der Superliga teil und gewann deren Austragung 1994.

Der Damen-Volleyballverein VK Uralotschka-NTMK spielt seit Jahren an der Spitze der russischen Meisterschaft und ist auch im Europacup erfolgreich. Kaum weniger erfolgreich ist das Damen-Basketballteam UGMK Jekaterinburg, welches in der russischen Basketball-Superleague sowie in der Euroleague Women spielt. Die Männer sind beim Volleyball durch den zweitklassigen Verein Lokomotiv-Izumrud Jekaterinburg und beim Basketball in der zweiten Profiliga durch den BK Ural Jekaterinburg. Volleyball und Basketballspiele werden auf professionellem Niveau im Palast der Spielsportarten (DIVS) ausgetragen. Diese Arena stellt ebenfalls die Heimspielstätte für den Futsalverein MFK Viz-Sinara dar. Im Feldhockey wird die Stadt durch den Verein Dinamo-Stroitel Jekaterinburg vertreten.

In Jekaterinburg gab es auch Finalentscheidungen und Qualifikationsläufe zur Eisspeedway-Weltmeisterschaft. Die Stadt war einer der Austragungsorte der Bandy-Weltmeisterschaften 1965.



Shne und Tchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Weiteres[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Berliner Bären – Geschenk des deutschen Generalkonsulats an die Stadt Jekaterinburg
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    Ein Atom-U-Boot des russischen Projekts 667BDRM (Delta IV) trgt den Namen der Stadt; Ende Dezember 2011 kam es nach einem Feuer auf dem Holzgerst im Trockendock in der Roslijakowo-Werft (Murmansk) zu einem Grobrand an seiner Kautschuk-Hlle.
  • Am 1. Mai 1960 wurde ein amerikanisches Aufklrungsflugzeug des Typs Lockheed U-2 auf einer Spionagemission ber dem Ural sdlich von Jekaterinburg (damals: Swerdlowsk) von einer russischen Boden-Luft-Rakete des Typs SA-2 Guideline abgeschossen. Der Pilot Francis Gary Powers konnte sich mit dem Fallschirm retten, wurde jedoch nach seiner Landung nahe Jekaterinburg gefangengenommen. Powers wurde im folgenden, unter groem internationalen Medieninteresse durchgefhrten Prozess zu einer zehnjhrigen Haftstrafe wegen Spionage verurteilt, kam jedoch am 10. Februar 1962 durch einen Gefangenenaustausch auf der Glienicker Brcke vorzeitig frei, bei dem er gegen den 1957 enttarnten und verhafteten sowjetischen Spion Rudolf Abel ausgetauscht wurde.


Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ? abcItogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. ?islennost? i razme??enie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszhlung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevlkerung). Tabellen 5, S. 12?209; 11, S. 312?979 (Download von der Website des Fderalen Dienstes fr staatliche Statistik der Russischen Fderation)
  2. ?Europa-Asien-Sule von Jekaterinburg, Bild und Beschreibung
  3. ?Ekaterinburg-Travel: ber Ekaterinburg, abgefragt am 6. November 2011
  4. ?Erich Maschke (Hrsg.): Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges. Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1962?1977.
  5. ?Ken Alibek and Stephen Handelman. Biohazard: The chilling true story of the largest covert biological weapons program in the world ? Told from inside by the man who ran it. 1999. Delta (2000) ISBN 0-385-33496-6 .
  6. ?demoscope.ru ????????????? ???????? ????????? 2002 ?. ??????????? ?????????? ????????? ??????, ?? ??????????????? ??????, ????????? ????????? ? ????????? ??????? ?? ????: ?. ???????????? ? ???????????? ??? ????????????? ??????????? ????????
  7. ?demoscope.ru ?????????? ???????? ????????? 1989 ?. ??????????? ?????????? ????????? ?????, ?? ??????????????? ??????, ????????? ????????? ? ????????? ??????? ?? ????: ???????????? ????????
  8. ?RIA Novosti: Metros in Russian cities, Infographic. RIA Novosti. 26. November 2010. Abgerufen am 27. November 2010.
  9. ?DAAD: Liste der DAAD-Lektoren in der Russischen Fderation (russisch). DAAD-Auenstelle Moskau. Abgerufen am 19. Juli 2015.
  10. ?Zentralstelle fr das Auslandsschulwesen: Aufgaben eines Fachberaters fr Deutsch. Bundesverwaltungsamt. Abgerufen am 19. Juli 2015.
  11. ?http://urfu.ru/fileadmin/user_upload/common_files/international/Outreach_office/About_university/About_University.pdf UrFU Information Brochure
  12. ?FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2018? in elf Spielorten. In: fifa.com. FIFA, 29.September 2012, abgerufen am 21.November 2013.
  13. ?afp: Atom-U-Boot in Flammen. In: badische-zeitung.de, Panorama, 31. Dezember 2011 (4.Dezember 2012)


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 7 Stadtteile Jekaterinburgs (Nummerierung entsprechend der nebenstehenden Tabelle).Bild: Владислав ФальшивомонетчикLizenz: PD-RU-exempt (flags)
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Die Kathedrale auf dem BlutBild: Владислав ФальшивомонетчикLizenz: PD-RU-exempt (flags)
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Sewastjanow-HausBild: Владислав ФальшивомонетчикLizenz: PD-RU-exempt (flags)
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Blick auf die InnenstadtBild: Владислав ФальшивомонетчикLizenz: PD-RU-exempt (flags)
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Die Oper von JekaterinburgBild: Владислав ФальшивомонетчикLizenz: PD-RU-exempt (flags)
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Flagge der Oblast Swerdlowsk

Flagge der Oblast Swerdlowsk

Jekaterinburg (russischЕкатеринбу́рг, Audio-Datei / Hörbeispielanhören?/i; 1924–1991 Swerdlowsk, russisch Свердло́вск, hist. auch Katharinenburg) ist eine wichtige Industrie- und Universitätsstadt am Uralgebirge in Russland mit 1.349.772 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).

Jekaterinburg liegt am Fluss Isset nur knapp 40 Kilometer östlich der imaginären Trennlinie zwischen Europa und Asien, welche im Westen bei der Stadt Perwouralsk verläuft. An dieser Stelle steht eine Europa-Asien-Säule. Die natürliche Grenze wird vom Ural gebildet. Der Zeitunterschied zu Moskau beträgt zwei Stunden und zu Mitteleuropa vier Stunden (bzw. drei Stunden während der mitteleuropäischen Sommerzeit).

mehr zu "Jekaterinburg" in der Wikipedia: Jekaterinburg

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Klawdija Sergejewna Bojarskich stirbt in Jekaterinburg. Klawdija Sergejewna Bojarskich war eine Skilangläuferin, die in den 1960er Jahren für die Sowjetunion startete.
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Gestorben: Eduard Moissejewitsch Schafranski stirbt in Jekaterinburg. Eduard Moissejewitsch Schafranski, russisch ?????? ????????? ???????????, englische Transkription: Eduard Shafransky, war ein russischer klassischer Gitarrist und Komponist.
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Geboren: Julija Wjatscheslawowna Lipnizkaja wird in Jekaterinburg geboren. Julija Wjatscheslawowna Lipnizkaja ist eine russische Eiskunstläuferin, die im Einzellauf startet. Mit der russischen Mannschaft wurde sie 2014 als jüngste Eiskunstläuferin aller Zeiten im Alter von 15 Jahren Olympiasiegerin. Sie ist die Europameisterin des Jahres 2014.
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Geboren: Maxim Pawlowitsch Kowtun wird in Jekaterinburg geboren. Maxim Pawlowitsch Kowtun ist ein russischer Eiskunstläufer, der im Einzellauf startet.
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Gestorben: Awet Terterjan stirbt in Jekaterinburg. Awet Terterjan war ein armenischer Komponist.

Russland

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In Jekaterinburg wird die Zarenfamilie erschossen.
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Wassili Tatischtschew gründet die Stadt Jekaterinburg.

Beschreibung

1930

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Hotel Isset in Jekaterinburg (Konstruktivismus (Architektur))

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1941

Publikation > Bücher:
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Degenerati u wlasti , Moskau, Krasnojarsk , Magadan 1942, repr. Moskau 1993; m.d.T. Krowawaja schajka degeneratow auch Swerdlowsk 1942. (Arthur Kronfeld)

1900

Werk:
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? Esenco kaj estonteco de la ideo de lingvo internacia. Jekaterinburg 1994. (Ludwik Lejzer Zamenhof)

Geschichte > Ausbau

1942

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kurzer Abschnitt im Stadtgebiet von Swerdlowsk (Personenbahnhof–Rangierbahnhof, 3? km) (Transsibirische Eisenbahn)

Politik & Weltgeschehen

Politik:
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Abschuss eines US- Aufklärungsflugzeugs vom Typ U-2 über Swerdlowsk durch sowjetische Streitkräfte. Bekanntgegeben am 5. Mai. Der US-Pilot Francis Gary Powers überlebt; er wird am m 10. Februar 1962 gegen den Spion Rudolf Abel ausgetauscht

Strategien der USA / NATO

1945

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beauftragte US-Präsident Harry S. Truman die US Air Force einen Operationsentwurf für einen möglichen Krieg mit der UdSSR auszuarbeiten. Im Dezember wurde unter Führung von General Dwight Eisenhower der Plan Operation Totality (JIC 329/1) ausgearbeitet, der bei einem sowjetischen Überraschungsangriff den Abwurf von bis zu 30 Atombomben auf 20 sowjetische Städte vorsah. Hierzu zählten: Moskau, Gorki, Kuibyschew, Swerdlowsk, Nowosibirsk, Omsk, Saratow, Kasan, Leningrad, Baku, Taschkent, Tscheljabinsk, Nischni Tagil, Magnitogorsk, Molotow/Perm, Tiflis, Stalinsk/Nowokusnezk, Grosny, Irkutsk und Jaroslawl.Damit sollte Zeit für eine Mobilmachung der konventionellen Streitkräfte gewonnen werden. Dieser Plan wurde bis Mai 1948 mehrmals ergänzt, im Dezember 1948 sah er bereits den Abwurf von 133 Atombomben auf 20 sowjetische Städte vor. Im Falle einer Eskalation einer Krise war auch ein Präventivschlag (First Strike) gegen die Sowjetunion vorgesehen. (Nuklearstrategie)

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1988

Gründung:
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Agatha Christie oder Agata Kristi (russisch? Агата Кристи) ist eine russische Gothic-Rock-Band unter der Leitung der Brüder Wadim und Gleb Samoilow, die 1988 in Swerdlowsk gegründet wurde. Sie ist nach der britischen Schriftstellerin Agatha Christie benannt.

Städtepartnerschaften

1992

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RusslandJekaterinburg (Russland), seit (San José (Kalifornien))

Kunst & Kultur

2005

Ausstellungen in Auswahl > Ausstellungen zum KZ Engerhafe:
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Museum für Gegenwartskunst, Jekaterinburg/Russland (Herbert Müller (Ostfriesland))

"Jekaterinburg" in den Nachrichten