Jeonju

Jeonju-si
Jeonju, South Korea - June 2016 (2).jpg
Koreanisches Alphabet:???
Chinesische Schriftzeichen:???
Revidierte Romanisierung:Jeonju-si
McCune-Reischauer:Ch?nju-shi
Basisdaten
Provinz:Jeollabuk-do
Koordinaten:3549?N, 1279?OKoordinaten:3549?N, 1279?O
Flche:206,25km
Einwohner:622.180(Stand:  2004)
Bevlkerungsdichte:3.017 Einwohner je km
Gliederung:2 Stadtteile (gu),
40 Nachbarschaften (dong)
Postleitzahl:560-011 - 561-870
Karte
Jeonju-si
Jeonju-si auf der Karte von Sdkorea.

Jeonju (Jeonju-si, IPA: Tɕʌndʑu) ist die Hauptstadt der Provinz Jeollabuk-do in Südkorea. Sie liegt ca. 230 km südlich von Seoul und ist ein Touristenzentrum, welches für seine Speisen, die historischen Bauten, sportliche Veranstaltungen und einige Festivals bekannt ist. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 fanden drei Spiele in Jeonju statt.



Inhaltsverzeichnis



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Südtor Pungnam-mun.
Bild: No machine-readable author provided. IGEL assumed (based on copyright claims).

Jeonju blickt auf eine lange Geschichte zurück. Im Königreich Baekje war es unter dem Namen Wansan bereits ein Zentrum der Region. Während der Zeit des Vereinigten Silla im Jahre 892 rebellierte der Militärführer Gyeon Hwon gegen die zunehmend ineffektive Silla-Dynastie und etablierte das Späte Baekje-Königreich. Bevor er jedoch die Kontrolle über die gesamte Koreanische Halbinsel gewinnen konnte, wurden seine Truppen durch die Armee Goryeos geschlagen. Jeonju ist auch die Heimatstadt der Jeonju-Yi-Familie, die die Joseon-Dynastie begründete.

1935 bekam die Stadt den Status einer Großstadt und wurde 1945 zur Stadt (si) erklärt.



Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jeonju ist auch das wirtschaftliche Zentrum der Provinz Jeollabuk-do. So hat unter anderem der größte Papierhersteller Südkoreas hier seinen Sitz.



Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schrein Gyeonggi-jeon der Yi-Familie.
Bild: No machine-readable author provided. IGEL assumed (based on copyright claims).

In Jeonju sind mehrere Universitäten beheimatet:

  • Chonbuk National University
  • Jeonju National University of Education
  • Jeonju University
  • Woosuk University


Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits zur Zeit der drei Königreiche war Jeonju für sein Papier über die Grenzen Koreas hinaus bekannt. Auch heute kann man hier noch handgemachtes Papier, Schreibpinsel und Papierfächer kaufen. Jeonju ist ebenfalls landesweit für sein Essen bekannt, insbesondere für Bibimbap und Gongnamul Gukbap. Die Zusammenstellung unterscheidet sich von Restaurant zu Restaurant, aber grundsätzlich besteht Bibimbap aus einem halben Dutzend Sorten von gewürztem Gemüse, marinierten Fleischstreifen, einem gebratenen Ei und einer roten Pfefferpaste, sowie, in Korea fast unvermeidlich, gekochtem Reis. Das Ganze wird dann in einem heißen Steingefäß serviert. Gongnamul Gukbap ist eine scharfe Suppe, die vor allem aus Reis und Mungobohnensprossen besteht.

In Jeonju kann eine Vielzahl von historischen Bauten bewundert werden. Am bekanntesten ist wohl Pungnam-mun, das Südtor der Stadtfestung. Ursprünglich 1389 erbaut, ist es heute in der umgebauten Form von 1768 zu sehen.

Das Hanok-Dorf (Hanok Maeul) ist mit über 800 erhaltenen traditionellen koreanischen Häusern (Hanok) das größte zusammenhängende traditionelle Wohngebiet Koreas. In vielen der Hofhäuser sind Museen, Ateliers, Restaurants, Teehäuser, Souvenirgeschäfte und Boutiquen untergebracht. In einem der Hanok befindet sich auch das Traditional Liquor Museum, welches einen Einblick in die traditionelle Herstellung von Soju bietet.



Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gaeksa war einmal Teil des Gebäudekomplexes der Provinzregierung.
Bild: No machine-readable author provided. IGEL assumed (based on copyright claims).

Jeonju ist in zwei Stadtteile (gu) unterteilt:

  • Wansan-gu (???)
  • Deokjin-gu (???)


Partnerstdte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Shne und Tchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ?Nelles Guide Korea


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Südtor Pungnam-mun.Bild: No machine-readable author provided. IGEL assumed (based on copyright claims).Lizenz: CC-BY-SA-2.5,2.0,1.0
Bild: No machine-readable author provided. IGEL assumed (based on copyright claims).

Der Schrein Gyeonggi-jeon der Yi-Familie.Bild: No machine-readable author provided. IGEL assumed (based on copyright claims).Lizenz: CC-BY-SA-2.5,2.0,1.0
Bild: No machine-readable author provided. IGEL assumed (based on copyright claims).

Das Gaeksa war einmal Teil des Gebäudekomplexes der Provinzregierung.Bild: No machine-readable author provided. IGEL assumed (based on copyright claims).Lizenz: CC-BY-SA-2.5,2.0,1.0
Bild: No machine-readable author provided. IGEL assumed (based on copyright claims).

Jeonju (Jeonju-si, IPA: Tɕʌndʑu) ist die Hauptstadt der Provinz Jeollabuk-do in Südkorea. Sie liegt ca. 230 km südlich von Seoul und ist ein Touristenzentrum, welches für seine Speisen, die historischen Bauten, sportliche Veranstaltungen und einige Festivals bekannt ist. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 fanden drei Spiele in Jeonju statt.

mehr zu "Jeonju" in der Wikipedia: Jeonju

Geboren & Gestorben

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Geboren: Kim A-lang wird in Jeonju geboren. Kim A-lang ist eine südkoreanische Shorttrackerin.
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Geboren: Kim Jin-su wird in Jeonju geboren. Kim Jin-su ist ein südkoreanischer Fußballspieler, der derzeit bei der TSG 1899 Hoffenheim unter Vertrag steht. Kim wird hauptsächlich als Linksverteidiger eingesetzt.
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Geboren: Lee Jeong-il wird in Jeonju geboren. Lee Jeong-il ist ein südkoreanischer Naturbahnrodler. Er startete ab 2009 im Weltcup und gewann als Zweiter Naturbahnrodler seines Landes Weltcuppunkte. Zusammen mit Yang Hyun-min war er der erste Südkoreaner, der an einer Naturbahnrodel-Weltmeisterschaft teilnahm.
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Geboren: Taeyeon wird in Jeonju, Südkorea geboren. Taeyeon, vollständiger Name Kim Tae-yeon, ist eine südkoreanische Sängerin und Bandleader der Gruppe Girls’ Generation.
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Geboren: Jung Jae-sung wird in Jeonju, Jeollabuk-do, Südkorea geboren. Jung Jae-sung ist ein südkoreanischer Badmintonspieler.

Partnerstädte

2002

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Kanazawa, Japan seit dem 30. April

1996

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Suzhou, Volksrepublik China seit dem 21. März

1983

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San Diego, Kalifornien, USA seit dem 20. Mai

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2006

Ehrung:
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Les états nordiques: Der große Preis beim Indie Vision in Jeonju (Korea) (Denis Côté)

Gallery

2014

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Outdoor city park (Jeonju, Hyoja Dong)

2014

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Jeonju trail network

2014

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Jeondong Catholic Church

2014

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Jeonju Chinatown

2014

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Gaeksa shopping area

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