Jeu de Paume

Jeu de Paume (französisch für „Spiel mit der Handinnenfläche“) war ein Vorläufer des Tennis, dessen Spiel bereits im Mittelalter in Kreuzgängen belegt ist. Es wird wie beim Squash mit Wänden gespielt. Eine ausführliche Beschreibung seiner Entstehung findet sich in der Geschichte des Tennis. Jeu de paume wurde zum ersten Mal 1250 urkundlich erwähnt, als Mönchen das Spiel gegen Laien verboten wurde. Durch das exakte Zählen der Punkte, ohne Rücksicht auf Rang oder Stand, kann es als eines der ersten modernen Sportarten gelten.

Jeu de Paume war 1908 in London olympische Disziplin sowie bei den Spielen 1924 in Paris und 1928 in Amsterdam Demonstrationssportart. Einziger Olympiasieger in der Geschichte dieser Sportart ist der Amerikaner George Jay Gould II.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Tom Pettitt stirbt in Newport, Rhode Island, Vereinigte Staaten. Thomas „Tom“ Pettitt war ein britischer Jeu-de-Paume-Spieler.
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Gestorben: Evan Baillie Noel stirbt in Kensington. Evan Baillie Noel war ein britischer Sportjournalist und Sportsmann. Bei den Olympischen Spielen 1908 nahm er an den Rackets- (einer Vorform des Squashs) und Jeu de Paume-Wettbewerben teil, während er im Jeu de Paume in der ersten Runde ausschied, wurde er Olympiasieger im Einzel- und gewann mit Henry Leaf im Doppel-Rackets-Wettbewerb die Bronzemedaille.
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Gestorben: Julian Marshall stirbt in London. Julian Marshall war ein englischer Autor, Kunstsammler, Real Tennis- und Tennisspieler. Als Mitglied des All England Lawn Tennis and Croquet Club war er maßgeblich an der Vorbereitung der ersten Wimbledon Championships 1877 beteiligt.
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Geboren: Pierre Etchebaster wird in Saint-Jean-de-Luz, Frankreich geboren. Pierre Etchebaster war ein französischer Real-tennis-Spieler (französisch Jeu de Paume), dem Vorläufer des modernen Tennissports.
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Geboren: Evan Baillie Noel wird in Stanmore geboren. Evan Baillie Noel war ein britischer Sportjournalist und Sportsmann. Bei den Olympischen Spielen 1908 nahm er an den Rackets- (einer Vorform des Squashs) und Jeu de Paume-Wettbewerben teil, während er im Jeu de Paume in der ersten Runde ausschied, wurde er Olympiasieger im Einzel- und gewann mit Henry Leaf im Doppel-Rackets-Wettbewerb die Bronzemedaille.

Weitere Ereignisse

1874

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Walter Clopton Wingfield stellt in England ein aus dem Jeu de Paume weiterentwickeltes Spiel vor, das er Sphairistike oder Rasentennis nennt, und aus dem sich in der Folge die Sportarten Tennis und Tischtennis entwickeln.

Kunst & Kultur

2011

Ausstellung > Einzelausstellung:
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Chasing Shadows, Jeu de Paume, Paris; danach: Kunsthalle Bern. (Santu Mofokeng)

1994

Ausstellung:
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Jeu de Paume, Paris (Thomas Hirschhorn)

1936

Postume Ausstellungen:
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Jeu de Paume, Paris (Paul Cézanne)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2013

Veröffentlichungen:
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(mit Christian Lück, Michael Niehaus, Peter Risthaus) Archiv des Beispiels. Vorarbeiten und Überlegungen. Zürich-Berlin: diaphanes (Manfred Schneider (Germanist))

"Jeu de Paume" in den Nachrichten