Jimmy Carter

James Earl „Jimmy“ Carter Jr. (* 1. Oktober 1924 in Plains, Georgia) ist ein US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei. Er war zwischen 1977 und 1981 der 39. Präsident der Vereinigten Staaten. Von 1971 bis 1975 bekleidete er das Amt des Gouverneurs von Georgia.

In seiner Amtszeit schloss er die Torrijos-Carter-Verträge zur Übergabe des Panamakanals und war maßgeblich an den Verhandlungen zum Abkommen von Camp David I beteiligt. Er handelte den SALT-II-Vertrag mit der Sowjetunion aus und ließ erstmals diplomatische Beziehungen zur Volksrepublik China aufnehmen (bereits unter seinem Vor-Vorgänger Richard Nixon ausgehandelt). Innenpolitisch war er vor allem in der Energie-, Bildungs- und Umweltpolitik engagiert, schaffte es allerdings nicht, die USA aus ihrer Wirtschafts- und Gesellschaftskrise zu führen, und wurde nach einer Amtsperiode von Ronald Reagan abgelöst.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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Jimmy Carter wird in Plains, Georgia geboren. James Earl „Jimmy“ Carter Jr. ist ein US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei. Er war zwischen 1977 und 1981 der 39.?Präsident der Vereinigten Staaten. Von 1971 bis 1975 bekleidete er das Amt des Gouverneurs von Georgia.

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Jimmy Carter ist heute 93 Jahre alt. Jimmy Carter ist im Sternzeichen Waage geboren.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2003

Veröffentlichungen:
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The Hornet’s Nest , ein Historischer Roman

2001

Veröffentlichungen:
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Christmas in Plains: Memories

2001

Veröffentlichungen:
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An Hour before Daylight: Memories of a Rural Boyhood

1998

Veröffentlichungen:
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The Virtues of Aging

1997

Veröffentlichungen:
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Sources of Strength: Meditations on Scripture for a Living Faith

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2012

Auszeichnungen:
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Eine neu entdeckte Springbarschart wird nach Carter benannt, die Etheostoma jimmycarter.

2007

Auszeichnungen:
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The Ridenhour Courage Prize

2002

Auszeichnungen:
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Friedensnobelpreis: Jimmy Carter

1999

Auszeichnungen:
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Freiheitsmedaille („The Presidential Medal of Freedom“), die höchste zivile Auszeichnung in den USA.

Politik & Weltgeschehen

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Am Tag nach der Beendigung seiner Amtszeit als US-Präsident besucht Jimmy Carter Wiesbaden, um mit den beim Iran ausgelösten Geiseln zusammenzutreffen.
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Bundeskanzler Helmut Schmidt und Außenminister Hans-Dietrich Genscher reisen in die USA, um mit dem scheidenden Präsidenten Jimmy Carter und dem künftigen Präsidenten Ronald Reagan zu konferieren
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Ronald Reagan gewinnt die US-Präsidentschaftswahlen; er erhält 51 % gegenüber 41 % für Jimmy Carter
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Auf dem Parteikongress der Demokraten wird US-Präsident James Carter erneut zum Präsidentschaftskandidaten gewählt.
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Die USA ändern unter Präsident James Earl Carter ihre Atomkriegsstrategie gegenüber der Sowjetunion; das Hauptgewicht eines Atomschlags liegt nun nicht mehr auf den bevölkerungsreichen Städten sondern auf Militär- und Kommandozentralen.

Tagesgeschehen

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Washington D.C./USA. Die USA haben das Ergebnis des Referendums gegen den venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez, aus dem dieser siegreich hervorgegangen ist, nicht anerkannt. Obwohl die u.a. vom ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter ausgesandten internationalen Wahlbeobachter einen „fairen Sieg“ bestätigten, verlangt die Regierung der USA eine Untersuchung der Betrugsvorwürfe der venezolanischen Opposition.
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Caracas/Venezuela. Der venezolanische Präsident Hugo Chávez hat das von der Opposition initiierte und von den privaten Medien Venezuelas unterstützte Absetzungsreferendum, was seine „bolivarische Verfassung“ erstmals ermöglicht, mit 58% Zustimmung überstanden. Im Jahre 2001 hatte die Opposition bereits mittels eines Putsches versucht, Chávez zu stürzen. Die Wahl wurde von unabhängigen internationalen Wahlbeobachtern überwacht, darunter der frühere US-PräsidentJimmy Carter und Mitarbeiter seines in Atlanta ansässigen Carter-Zentrums. Die Opposition erkennt das Ergebnis nicht an.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2011

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Film: Breaking the Taboo ist ein Dokumentarfilm über den sogenannten Krieg gegen Drogen (war on drugs) aus dem Jahr 2011. Der Film erzählt die Geschichte des war on drugs, beginnend mit dem Einheitsabkommen der Vereinten Nationen über Suchtstoffe von 1961 und diskutiert die 2011 von der Global Commission on Drug Policy abgegebenen Empfehlungen für eine Reform der Drogenpolitik und ihr Fazit, dass „der Krieg gegen die Drogen gescheitert“ sei.

Stab:
Regie: Cosmo Feilding Mellen,
Fernando Grostein Andrade
Drehbuch: Fernando Grostein Andrade,
Thomaz Souto Correa,
Cosmo Feilding-Mellen,
Carolina Kotscho,
Ricardo Setti,
Ilona Szabo
Produktion: Sam Branson
Musik: Lucas Lima
Kamera: Fernando Grostein Andrade,
Rafael Levy
Schnitt: Leticia Giffoni,
Jair Peres,
Tony Wilson

Besetzung: Fernando Henrique Cardoso, Jimmy Carter, Bill Clinton, Paulo Coelho, Ruth Dreifuss, Gro Harlem Brundtland, Anthony Papa, Drauzio Varella

2010

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Film: Countdown to Zero ist ein US-amerikanischer Dokumentarfilm von Lucy Walker, der die veränderte Bedrohung durch Nuklearwaffen seit dem Ende des Kalten Krieges thematisiert. Er plädiert für die weltweite Abschaffung von atomaren Waffen.

Stab:
Regie: Lucy Walker
Produktion: Lawrence Bender
Musik: Peter Golub
Kamera: Robert Chappell Gary Clarke Bryan Donnell Nick Higgins
Schnitt: Brad Fuller Brian Johnson

Besetzung: Michail Gorbatschow, Jimmy Carter, Robert McNamara, Pervez Musharraf, Valerie Plame Wilson, Ira Helfand

1984

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Film: The Times of Harvey Milk (deutscher Titel: Wer war Harvey Milk?) ist ein Dokumentarfilm von Regisseur Rob Epstein, der 1985 den Oscar für den besten Dokumentarfilm erhielt. Er beschreibt das Leben von Harvey Milk.

Stab:
Regie: Rob Epstein
Drehbuch: Judith Coburn, Carter Wilson
Musik: Mark Isham
Kamera: Frances Reid
Schnitt: Rob Epstein, Deborah Hoffmann

Besetzung: Harvey Milk, Dan White, Anne Kronenberg, Tory Hartmann, Tom Ammiano, Jim Elliot, Henry Der, Jeannine Yeomans, Bill Kraus, Sally M. Gearhart, John Briggs, Jerry Brown, Jimmy Carter, Dianne Feinstein, David Fowler, Joseph Freitas, Terence Hallinan, George Moscone

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