Jimmy Hoffa

James Riddle „Jimmy“ Hoffa (* 14. Februar 1913 in Brazil, Indiana; † (vermutlich) 30. Juli 1975; am 30. Juli 1982 gesetzlich für tot erklärt) war ein US-amerikanischer Gewerkschaftsführer mit Verbindungen zur amerikanischen Cosa Nostra. Als Präsident der Teamsters-Gewerkschaft war Hoffa in den USA als Herr der Lastkraftwagen bekannt. Zusammen mit seiner Frau Josephine (geb. Poszywak) hatte er die Tochter Barbara Ann Crancer und den Sohn James Phillip, der 1999 ebenfalls Präsident der Teamsters wurde.

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Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Jimmy Hoffa, US-amerikanischer Gewerkschaftsführer, verschwindet bis heute spurlos

Rundfunk, Film & Fernsehen

1992

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Film: Jimmy Hoffa ist ein biografischer Film aus dem Jahr 1992 über den amerikanischen „Teamsters“-Gewerkschaftsführer Jimmy Hoffa.

Stab:
Regie: Danny DeVito
Drehbuch: David Mamet
Produktion: Danny DeVito, Edward R. Pressman, Caldecot Chubb
Musik: David Newman
Kamera: Stephen H. Burum
Schnitt: Lynzee Klingman, Ronald Roose

Besetzung: Jack Nicholson, Danny DeVito, John C. Reilly, J. T. Walsh, Kevin Anderson, Paul Guilfoyle, John P. Ryan, Robert Prosky, Armand Assante, Natalia Nogulich, Cliff Gorman

Vom Mysterium zum Medienhype > Jüngste Entwicklungen

2006

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starb der Auftragskiller Richard „The Iceman“ Kuklinski in einem Krankenhaus in New Jersey. Seine Version der Geschichte wurde in Philip Carlos Buch The Iceman: Confessions of a Mafia Contract Killer veröffentlicht. Kuklinski hat nach eigenen Aussagen demnach 40.000 US-Dollar für die Ermordung von Hoffa erhalten. Die Leiche sei mit einer Schrottladung nach Japan gelangt und dort eingeschmolzen worden; damit lieferte Kuklinski eine Variante der These, die Leiche von Hoffa sei mit Hilfe einer Schrottpresse in Detroit beseitigt worden.

2006

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starb der Auftragskiller Richard „The Iceman“ Kuklinski in einem Krankenhaus in New Jersey. Seine Version der Geschichte wurde in Philip Carlos Buch „The Iceman: Confessions of a Mafia Contract Killer“ veröffentlicht. Kuklinski hat nach eigenen Aussagen demnach 40.000 US-Dollar für die Ermordung von Hoffa erhalten. Die Leiche sei dann in Japan zu einem Kotflügel verarbeitet worden und liefert damit eine Variante der These, die Leiche von Hoffa sei mit Hilfe einer Schrottpresse in Detroit beseitigt worden.

2004

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veröffentlichte Charles Brandt sein Buch I Heard You Paint Houses (To paint houses ist ein euphemistischer Mafia-Slang für Mord, der bildlich das Verspritzen des Blutes umschreibt). Brandt, ein ehemaliger Hilfssheriff, berichtet aus seinen zahlreichen Treffen und Telefonaten mit dem Mafiakiller Frank „The Irishman“ Sheeran. Dieser habe Hoffa im Auftrag der Mafia getötet, die Leiche sei verbrannt worden. Außerdem gab er zu, den Mittäter Salvatore Briguglio 1978 erschossen zu haben.
Sheeran hat seine Aussage kurz vor seinem Tod mit der Bezeichnung des Hauses, in dem der Mord stattfand, weiter konkretisiert. Dort wurden Spuren zur Analyse entnommen. Ein Ergebnis ist offiziell bisher nicht bekannt gegeben geworden. Sheeran nannte nun die Namen von Tom und Steve Andretta als Beseitiger der Leiche.

2003

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behauptete der wegen Mordes verurteilte Richard C. Powell, er sei der Fahrer des Wagens gewesen, mit dem Hoffa vom Parkplatz zu einem Platz am Au Sable River in Michigan in der Nähe von Oscoda gebracht worden sei. Die Aussage erschien zunächst glaubwürdig, da mit Powells Hilfe schon die Leiche des seit fast dreißig Jahren verschwundene Robert A. Woods aus Bay City aufgespürt werden konnte. Grabungen hinter einem Haus in Hampton Township, ebenfalls in der Nähe von Bay City, um gemäß Powell eine Brieftasche zu finden, in der sich noch die Injektionsspritze befinden würde, mit der Hoffa betäubt worden sei, blieben allerdings vollständig ergebnislos.

2003

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behauptete der wegen Mordes verurteilte Richard C. Powell, er sei der Fahrer des Wagens gewesen, mit dem Hoffa vom Parkplatz zu einem Platz am Au Sable River in der Nähe von Oscoda gebracht worden sei. Die Aussage erschien zunächst glaubwürdig, da mit Powells Hilfe schon die Leiche des seit fast dreißig Jahren verschwundenen Robert A. Woods aus Bay City aufgespürt werden konnte. Grabungen hinter einem Haus in Hampton Township, ebenfalls in der Nähe von Bay City, um gemäß Powell eine Brieftasche zu finden, in der sich noch die Injektionsspritze befinden würde, mit der Hoffa betäubt worden sei, blieben allerdings vollständig ergebnislos.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2012

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Adaption > Biografische und historische Verfilmungen: „Im Netz der Mafia - Die Geheimakten des FBI: Allen Dorfman“ (Folge 9 von 13); Erstausstrahlung in Deutschland ZDF am 10. Juni 2013 beschäftigt sich die Dokumentationsserie auch mit Hoffa.(OT: Mafia’s Greatest Hits: Allen Dorfman; Erstausstrahlung UK 13. Juli )

1992

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Adaption > Biografische und historische Verfilmungen: Der Film Jimmy Hoffa von Danny de Vito stellt den Versuch einer biographischen Verfilmung dar.

1984

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Adaption > Biografische und historische Verfilmungen: Das endgültige Verschwinden des Gangsters Max in dem Film Es war einmal in Amerika (Originaltitel: Once Upon a Time in America) enthält eine Anspielung auf das spurlose Verschwinden von Jimmy Hoffa bzw. auf Vorgänge bei der Teamsters-Gewerkschaft. Am Schluss des Films fährt ein Müllwagen, die in den USA von den Teamsters organisiert werden, vor und Max verschwindet endgültig. Die Unterwanderung der Müllwerker war durch James Squillante betrieben worden, der häufig als „king of the garbage collection racket“ (am: „König des Abfallwirtschaftsverbrechen“). James Squillante verschwand bereits 1960 ebenso spurlos wie Hoffa.

1983

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Adaption > Biografische und historische Verfilmungen: Im Film Verfolgt bis in den Tod (OT: Blood Feud) wird Hoffa durch Robert Blake dargestellt.

1983

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Adaption > Biografische und historische Verfilmungen: Verfolgt bis in den Tod (OT: Blood Feud), Jimmy Hoffa wird durch Robert Blake dargestellt.

Zitate

2014

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Adaption > Zitate in Film und Fernsehen: In der elften Folge der zweiten Staffel von House of Cards sagt Frank Underwood vor einer Untersuchungskommission sarkastisch, man könne über sechs Ecken auch Jimmy Hoffa oder den Papst beschuldigen.

2012

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Adaption > Zitate in Film und Fernsehen: In der zwölften Folge der dritten Staffel von Lost Girl erwähnt Trick den Namen Jimmy Hoffas um Kenzis von ihrer Ankündigung, eine Gewerkschaft für Menschen in der Fae-Welt zu gründen, abzubringen.

2011

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Adaption > Zitate in Film und Fernsehen: In der zwölften Folge der vierten Staffel von Breaking Bad erfolgt eine weitere dialogische Anspielung auf Hoffa durch Schraders DEA-Partner Agent Steve Gomez: Gomez bemerkt ironisch vor der Durchsuchung einer Wäscherei, die DEA fände in dieser Heroin, wie sie Jimmy Hoffa fände.

2010

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Adaption > Zitate in Film und Fernsehen: In der zwölften Episode der fünften Staffel von Bones - Die Knochenjägerin wird von einer geheimen Regierungsorganisation ein Leichnam ins Jeffersonian gebracht, welcher ausdrücklich nicht identifiziert werden soll. Dr. Jack Hodgins fragt sich, ob das vielleicht Jimmy Hoffa sein könnte.

2008

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Adaption > Kurze Zitate in Film und Fernsehen: In der dreizehnten Folge der zweiten Staffel von Breaking Bad sagt Hank scherzhaft über einen Straftäter, dass dieser vielleicht etwas über den Verbleib von Hoffa verrate, wenn man ihm eine Schachtel Zigaretten gibt.

"Jimmy Hoffa" in den Nachrichten