Joachim Herrmann (Prähistoriker)

Joachim Herrmann (* 19. Dezember 1932 in Lübnitz, Landkreis Zauch-Belzig, Preußen; † 25. Februar 2010 in Berlin) war ein deutscher Prähistoriker und Wissenschaftsorganisator.

Der Sohn eines Müllers wuchs im Fläming auf und besuchte in seinem Geburtsort die zweistufige Dorfschule. Sein Abitur machte er am Gymnasium in Belzig. Er studierte von 1951 bis 1955 an der Humboldt-Universität zu Berlin Geschichte, Archäologie, Ethnografie und Geologie, wo er 1958 seine Dissertation zum Thema Die vor- und frühgeschichtlichen Wehranlagen Groß-Berlins und des Bezirkes Potsdam vorlegte. 1954 trat er in die SED ein. 1956 wurde Herrmann wissenschaftlicher Assistent am Institut für Vor- und Frühgeschichte der Deutschen Akademie der Wissenschaften, 1960 wissenschaftlicher Oberassistent. 1964 wurde er schließlich wissenschaftlicher Arbeitsleiter. Die Habilitation Herrmanns erfolgte im Dezember 1965 mit einer Arbeit zum Thema Siedlung, Wirtschaft und gesellschaftliche Verhältnisse der slawischen Stämme zwischen Oder/Neiße und Elbe. Eine Untersuchung auf Grundlage archäologischen Materials. Er führte wichtige Ausgrabungen an frühmittelalterlichen Burganlagen etwa in Berlin-Köpenick, in Ralswiek auf Rügen und in der Mittelmark durch.

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Gestorben:
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Joachim Herrmann (Prähistoriker) stirbt in Berlin. Joachim Herrmann war ein deutscher Prähistoriker und Wissenschaftsorganisator.
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Joachim Herrmann (Prähistoriker) wird in Lübnitz, Landkreis Zauch-Belzig, Preußen geboren. Joachim Herrmann war ein deutscher Prähistoriker und Wissenschaftsorganisator.

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Joachim Herrmann (Prähistoriker) starb im Alter von 77 Jahren. Joachim Herrmann (Prähistoriker) wäre heute 84 Jahre alt. Joachim Herrmann (Prähistoriker) war im Sternzeichen Schütze geboren.

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