Joachim von Fiore

Joachim von Fiore (auch: Joachim von Fiori, Gioacchino da Fiore, Joachim von Flore oder von Floris, de Flore, of Flora; * um 1130/1135 in Celico, Kalabrien; † 1202 in San Giovanni in Fiore) war Abt und Ordensgründer in Kalabrien und wirkte im 12. Jahrhundert als Geschichtstheologe.

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Antike

Heiliges Römisches Reich:
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Urban III. zitiert Joachim von Fiore nach Rom.

Kunst & Kultur

1263

Religion & Kultur:
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Auf einer Provinzialsynode in Arles werden die Schriften des Joachim von Fiore als häretisch verdammt.

1182

Religion & Kultur:
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1182 oder 1183: Joachim von Fiore verlässt sein Kloster, um sich ganz dem Studium der hl. Schrift zu widmen.

Religion

1260

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Nach den chiliastischen Vorstellungen des Joachim von Fiore endet mit diesem Jahr das „Zeitalter des Sohnes“ und beginnt das tausendjährige „Zeitalter des Geistes“. In Erwartung dieser Wende kommt es zu Geißlerzügen durch Italien bis nach (Süd-)Deutschland.

1255

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Gerhard von Borgo San Donnino gibt in Paris die drei Hauptwerke des Joachim von Fiore – Concordia Novi et Veteris Testamenti, Expositio in Apocalypsim und Psalterium decem chordarum -heraus und fügt eine eigene Schrift mit dem Titel Introductorius in Evangelium aeternum hinzu. Direkt nach Erscheinen des Evangelium aeternum erfolgt die Verwerfung der Schrift durch eine Kardinalskommission in Anagni (s. Spiritualen).

1254

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Roger Bacon wird des Joachimitismus verdächtigt (s. Joachim von Fiore).

1215

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November: Viertes Laterankonzil, einige der Beschlüsse: Die Königswahl Friedrichs II. wird anerkannt und Otto IV. für abgesetzt erklärt, die Auslieferung der verurteilten Albigenser an die weltliche Gewalt gefordert, die Augustinusregel bestätigt, Joachim von Fiores Ansichten zur Trinität als Tritheismus verworfen, einige der bisher üblichen Gottesurteile verboten, die Transsubstantiationslehre dogmatisiert.

1196

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Der von Joachim von Fiore gegründete Florenser-Orden wird von Papst Coelestin III. bestätigt.

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