Johann I. (Brandenburg)

Johann I. (* um 1213; † 4. April 1266) war von 1220 bis zu seinem Tod, gemeinsam mit seinem Bruder Otto III.dem Frommen, Markgraf der Mark Brandenburg.

Die Regierungszeit der beiden askanischen Markgrafen war gekennzeichnet durch den weiträumigen Landesausbau nach Osten, der die letzten Teile des Teltow und des Barnims, die Uckermark, das Land Stargard, das Land Lebus und erste Teile östlich der Oder in der Neumark einbezog. Die innenpolitische Bedeutung und Stellung der Mark Brandenburg im Heiligen Römischen Reich konnten sie nachhaltig festigen, was unter anderem darin zum Ausdruck kam, dass Johanns Bruder Otto 1256 Kandidat für die Besetzung des Königsthrons im Reich war. Zudem gründeten sie verschiedene Städte und machten sich besonders um die Entwicklung der beiden Berliner Gründungsstädte Cölln und Berlin verdient. Die benachbarte askanische Burg in Spandau bauten sie zu ihrer bevorzugten Residenz aus.

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Erbteilung und Nachkommen > Familie, Nachkommen

1255

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Jutta (Brigitte) (? –1266), Tochter Herzog Albrechts? I. von Sachsen und der Agnes von Österreich (1206–1226).

1230

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Sophia (1217–1247), die Tochter König Waldemars? II. von Dänemark (Haus Estridsson) und Berengarias von Portugal

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