Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichs-Platz

Johann Maria Farina gegenber dem Jlichs-Platz
Logo von Farina gegenüber
RechtsformGmbH
Grndung13. Juli 1709
SitzKln, Deutschland
LeitungJohann Maria Farina geschftsfhrender Gesellschafter
BrancheParfumindustrie
Websitewww.farina1709.de

Das Unternehmen Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichs-Platz GmbH wurde am 13. Juli 1709 als G. B. Farina in Köln gegründet und ist heute die älteste bestehende Eau-de-Cologne- und Parfüm-Fabrik der Welt. Ihr Zeichen ist eine rote Tulpe. Die Firmenbezeichnung wurde lange Zeit auch in französisch – „Jean Marie Farina vis-à-vis de la place Juliers depuis 1709“ – verwendet und oft als „Farina gegenüber“ abgekürzt.

Farina war privilegierter Lieferant für viele Höfe in Europa.

Die Parfümfabrik wird heute von den fünffachen Urenkeln des Gründers in der achten Generation fortgeführt. Stammsitz und Geburtshaus der Eau de Cologne ist das „Farina-Haus“. In dem Haus befindet sich das Kölner Duftmuseum.



Inhaltsverzeichnis



Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den Ursprngen bis zum Tod Johann Maria Farinas (I), 1709?1766[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfnge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beginn der Buchhaltung am 13. Juli im Hauptjournal 1709
Farina-Haus
Eau de Cologne aus drei Jahrhunderten

Die Familie Farina war seit Mitte des 15. Jahrhunderts in der kleinen italienischen Gemeinde Santa Maria Maggiore beheimatet. Die tiefe Verbundenheit mit dem von ihnen mitgegründeten Ort zeigt sich u. a. im Familiensiegel, das einen Adler und einen Mehlsack mit Ähren darstellt und noch heute den alten Wohnsitz der Familie in Santa Maria Maggiore ziert.

Im Juni 1709 kommt Johann Baptist Farina (1683–1751) nach Köln, wo sein jüngerer Bruder Johann Maria Farina (1685–1766) bereits seit 1706 als Repräsentant seines Onkels in der großen Budengasse wohnt. Am 13. Juli 1709 gründet Johann Baptist Farina (ital. „Giovanni Battista Farina“) das Unternehmen G.B.Farina mit Wareneinkäufen und Beginn der Buchführung, welche fortlaufend ohne Unterbrechung bis heute fortgeführt wurde. Die ersten Journaleintragungen sind alles Einkäufe. Am 24. Juli 1709 qualifiziert sich Johann Baptist Farina als sogenannter „Außerstädtischer“ beim Rat der Stadt Köln, dieses sogenannte kleine Bürgerrecht war die Voraussetzung, um sich als Kaufmann in Köln selbstständig machen zu dürfen (Ratsprotokoll Nr.156 mit Erlegung von 20 Reichsthalern). Am 1. August 1709 mietete Johann Baptist Farina (II) mit Unterstützung seines Onkels, des Maastrichter Ratsherren und Kaufmanns und seines gleichnamigen jüngeren Bruders, Johann Maria Farina (ital.„Giovanni Maria Farina“), auf die Zeit von zwölf Jahren Räume „in der großen bottengassen und Goldschmidts orth“ (heute: Unter Goldschmied) in Köln. Der Verkauf beginnt erst nach Anmietung des Ladenlokals nach dem 1. August 1709. Das Unternehmen G.B.Farina wurde dann im Laufe des Jahres 1709 nach Aufnahme des Teilhabers und Schwagers Franz Balthasar Borgnis in „Farina

Johann Maria Farina (I), 1685–1766. Zeitgenössisches Ölgemälde.

Nachdem das Unternehmen „Gebrüder Farina

Brief von Johann Maria Farina an Ferrari, 20. März 1733
Visitenkarte von Johann Maria Farina

Ab 1.Mrz 1733 firmiert das Unternehmen als ?Johann Maria Farina?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 24. April 1732 starb Johann Baptist Farina (II). In den folgenden Monaten machte Johann Maria (I) eine Inventur und führte das Geschäft ab 1733 unter der noch heute bestehenden Bezeichnung „Johann Maria Farina“ weiter. Am 20. März 1733 schrieb er in einem Brief an Ferrari in Antwerpen:

«… Li negoti continuati d’una lunga serrie d’anni sotto il nome a di fratelli Farina esendosi terminati p la morte di mio fratelo Gio Battista o resoluto con la beneditione del Sieur di rinovarlo sotto mio proprio conchi vi prego continuare a honorarmi de vostri commandi.»

„… Da die seit langen Jahren unter dem Namen der Gebrüder Farina bestandenen Geschäftsverbindungen durch den Tod meines Bruders Johann Baptist Farina ihr Ende gefunden haben, so habe ich beschlossen, mit Gottes Hilfe die Firma unter meinem eigenen Namen weiterzuführen, und ich bitte Sie hiermit, mich fernerhin mit Ihren Aufträgen zu beehren.“

Die Lage des Unternehmens scheint sich schon sehr bald nach dieser Übernahme gebessert zu haben. In einem auf den 31. Mai 1733 datierten Brief an seinen Vetter Francesco Barbieri in Santa Maria Maggiore schrieb Johann Maria (I):

«… comintio avanzare in eta e si come laudato a dio che ho fatto il primo e il piu difficile fondamento di questo mio negotio che mi da pane cotidiano e che va dun giono a l’altro sempre di bene in meglio, il mio bramo col tempo sarebe di vedere in mia piaza un giovine proprio di podere continuare e reduplicarlo …»

„… Ich bin auf dem Punkt angelangt, daß die ersten schwierigen Anfänge des Geschäfts, welches mir das tägliche Brot gibt, von Tag zu Tag sich bessern. Es liegt an mir, mit der Zeit das Geschäft fortfahren und verdoppeln zu sehen …“

? zitiert nach Mnckmeier: Die Geschichte des Hauses Johann Maria Farina

Schon zwei Jahre nachdem Johann Maria Farina (I) die alleinige Führung der Geschäfte übernommen hatte, erwarb er das große Bürgerrecht der Stadt Köln. Aus dem entsprechenden Eintrag im Bürgeraufnahmebuch geht dabei auch hervor, dass Farina das Geschäft in der Zwischenzeit an die Ecke Obenmarspforten / Jülichsplatz (ab 1815 umbenannt in Gülichsplatz) verlegt hatte, wo das Unternehmen bis heute seinen Sitz hat.

Insgesamt nahm das Unternehmen in den 1730er und 1740er Jahren einen kräftigen Aufschwung, der in erster Linie auf dem von Farina betriebenen Speditionsgeschäft beruhte, während der Handel mit Duftwasser erst in den 1760er Jahren in den Vordergrund trat.

Eau admirable Farina[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historischer Eau de Cologne-Flacon des Hauses Johann Maria Farina. Im Hintergrund ein französischsprachiger Gebrauchszettel zur Beilage von Warenlieferungen, datiert auf den 1. Januar 1811. Bei dem Behältnis handelt es sich um den „Rosoliflacon“, eine schmale, grünfarbige und mit einem Korkverschluss versehene Flasche. Bis ins Jahr 1832 wurde das Eau de Cologne aus dem Haus Farina nur in diesen Rosolien vertrieben.
Die Produktionsstätte um 1800
Geheimbuch Johann Maria Farina

Schon vor seinem im Jahr 1714 erfolgten Eintritt in das Unternehmen „Farina

Ein weiteres Novum war der Duft selbst, dessen Frische und Leichtigkeit sich deutlich von den bis dahin häufig verwendeten schweren Duftessenzen wie Zimt, Sandelholz oder Moschus abhob. Johann Maria Farina (I) schrieb 1708 an seinen Bruder Johann Baptist (II):

„Ich habe einen Duft gefunden, der mich an einen italienischen Frühlingsmorgen erinnert, an Bergnarzissen, Orangenblüten kurz nach dem Regen. Er erfrischt mich, stärkt meine Sinne und Phantasie.“

? zitiert nach Eckstein: Eau de Cologne

Für die Kopfnote aus Bergamotte wurden die Zitrusfrüchte grün geerntet, bevor aus ihren Schalen die Duftessenz extrahiert wurde. Die besondere Schwierigkeit bei der späteren Herstellung des Duftes lag darin, dass die Ernte jedes Jahres – wie beim Wein – je nach den klimatischen Bedingungen unterschiedliche Aromenausprägungen hervorbrachte. Der Parfümeur stand deshalb vor der Herausforderung, durch das Mischen verschiedener Essenzen für eine gleichbleibende Komposition zu sorgen. Um eine exakte Wiederholung des Duftes zu garantieren, legte Farina Rückstellproben an, von denen einige bis heute erhalten blieben.

?Eau de Cologne? erobert den europischen Markt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johann Maria Farinas (I) Handel mit Eau admirable beschränkte sich zunächst auf den Ladenhandel in Köln und den Verkauf auf den Messen in Frankfurt am Main. Eine Versendung der Ware nach auswärts ist erstmals für das Jahr 1716 in den Briefkopierbüchern des Unternehmens belegt, als Farina zwölf Flaschen zu jeweils vier Livres an eine Madame Billy nach Aachen schickte. In den 1720er Jahren blieb der Versand mengenmäßig noch gering, die Verbreitung erstreckte sich aber bereits bis nach Paris, wohin Farina im November 1721 die erste Lieferung von 24 Flaschen schickte. In den 1730er Jahren erweiterte sich der Kundenkreis. Mönckemeier registriert für die Jahre zwischen 1730 und 1739 den Versand von rund 3.700 Flaschen an insgesamt 39 Adressen. Farina selbst erwähnt in einem Brief vom 9. August 1737 Sendungen nach Frankreich, Spanien, Portugal, England, die Niederlande, Deutschland und Italien. Insbesondere beim Adel erfreute sich das Eau admirable wachsender Beliebtheit. In einem Schreiben vom 31. August 1734 berichtete Farina dem Berliner Kaufmann Fromerey, er habe auch den preußischen König Friedrich Wilhelm beliefert. Offiziere der französischen Armee, die nach dem Ende des Polnischen Thronfolgekriegs aus dem Rheinland in ihre Heimat zurückkehrten, schufen der Ware einen Markt in Frankreich. Aus dieser Zeit datiert auch die Bezeichnung als „Eau de Cologne“, die in den Unternehmenspapieren erstmals in einem Brief Farinas an den Baron von Laxfeld in Münster vom 22. Juni 1742 auftaucht:

« Monsieur Peiffer d Bacharach me fait voir une de vous lettre par laquele vous luy demande six boutellie de Eau de Cologne. Cet ensi que on lapelle en France, mais en soie mesme cet de leau admirable, et je suis le seulle qui faie de la veritable … »

„Herr Peiffer aus Bacharach hat mir einen Ihrer Briefe gezeigt, in dem Sie ihn um sechs Flaschen des Eau de Cologne bitten. So wird es in Frankreich genannt, aber es ist dasselbe wie Eau admirable und ich bin der einzige, der das wahre herstellt …“

? zitiert nach Mnckmeier: Die Geschichte des Hauses Johann Maria Farina

In den 1740er Jahren erweiterte sich der Umsatz stetig. Regelmäßige Sendungen gingen nach Rouen, Paris, Straßburg, Magdeburg, Trier, Wesel, Kleve, Lyon und Wien. Darüber hinaus verschickte Farina die Ware nach Amsterdam, Den Haag, Lüttich, Lille, Aachen, Düsseldorf, Bonn, Braunschweig, Frankfurt am Main, Leipzig, Augsburg, Stuttgart, Bamberg, Mainz und Koblenz. In einem Brief vom 9. April 1747 resümierte Farina, Eau de Cologne sei jetzt „in ganz Europa bekannt“.

Bedeutenden Aufschwung nahm der Handel mit Eau de Cologne während des Siebenjährigen Krieges. Farina belieferte Offiziere der beiden französischen Rheinarmeen, für die das Duftwasser inzwischen zu einem selbstverständlichen Ausrüstungsgegenstand neben Perücken, Puder und anderen Luxusartikeln geworden war. Die französischen Offiziere wiederum ließen das Eau-de-Cologne an ihre Frauen, Freunde und Freundinnen in der Heimat schicken. Der Anteil der französischen Kunden war so groß, dass Mönckmeier zu dem Schluss gelangt, der Eau de Cologne-Handel Farinas in den 1750er und 1760er Jahren könne fast als ein rein französisches Geschäft bezeichnet werden. Was den Umfang des Handels angeht, so beziffert Mönckmeier den Versand für die Zeit zwischen 1750 und 1759 auf 12.371 Flaschen, für die letzten sieben Jahre bis zum Tode Johann Maria Farinas (I) bereits auf 27.393 Flaschen. Als Farina 1766 starb, hatte sich der Handel mit Eau de Cologne schon fast zum Hauptgeschäft seines Unternehmens entwickelt.

Verpackung, Qualittssiegel und Reklame[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 18. Jahrhundert wurde jede Parfumflasche mit dem Familienwappen rot versiegelt, um die Echtheit der Ware zu bezeugen.

Johann Maria Farina (I) ließ sein Eau de Cologne in längliche grüne Flaschen, die sogenannten „Rosolien“ oder „Rosoliflacons“ abfüllen. Verkauft wurden ganze Rosolien mit einer Füllmenge von 8 Unzen sowie halbe zu 4 Unzen. In den 1760er Jahren kamen auch Viertelflaschen zu 2 Unzen hinzu. Am besten verkaufte sich die halbe Flasche, die Farina für 6 Reichstaler oder 9 Gulden je Dutzend anbot. Zunächst wurde die Ware flaschenweise verkauft, später versandte Farina das Duftwasser in Kistchen zu 4, 6, 8, 12, oder 18 Flaschen.

Die Echtheit der Ware wurde durch ein mit dem Familienwappen versehenes rotes Siegel bezeugt. Darüber hinaus war jeder Lieferung eine gedruckte Gebrauchsanweisung in Form eines vom Inhaber eigenhändig unterschriebenen Zettels beigefügt. Laut dieser Gebrauchsanweisung diente das Wasser nicht allein zur äußerlichen Anwendung, sondern leistete auch bei der Pflege der Zähne, der Beseitigung von Mundgeruch und der Bekämpfung ansteckender Krankheiten beste Dienste. Als eine Madame Duplessis aus Nogent im August 1785 in Köln anfragen ließ, ob die Lähmung ihres Gatten auch durch Eau de Cologne zu heilen sei, antwortete Johann Maria Farina (III), sie solle Leinen in das Wasser tauchen und die schmerzenden Stellen damit einreiben. Auch könne sie wöchentlich dreimal 50 Tropfen in das Brunnenwasser geben. „Zumindest“, so schließt das Schreiben, „riskieren Sie nicht, ihm damit irgendwie zu schaden“. Erst im Jahr 1811 verschwand der Hinweis auf die medizinischen Wirkungen des Produktes von dem Gebrauchszettel. Als Reklamemittel blieben die Zettel aber erhalten. Die eigenhändige Unterschrift des Inhabers wurde 1803 durch einen mittels Stempel aufgebrachten Namenszug ersetzt, was es ermöglichte, jeder einzelnen Flasche einen Zettel beizugeben.

Das Unternehmen unter Johann Maria Farina (III), 1766?1792[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johann Maria Farina III. (1713–1792)
Französischsprachige Verkaufsrechnung für einen Aachener Kunden aus dem Jahr 1763.

Nach dem Tode Johann Maria Farinas (I) im Jahr 1766 übernahm sein Neffe Johann Maria Farina (III), ein Sohn des Firmengründers Johann Baptist Farina die Führung der Geschäfte. Der Onkel hatte ihn 1733 nach dem Tode seines Vaters zu sich als Lehrling genommen, dann hatten die beiden sich aber verkracht und Johann Maria Farina (III) war als Soldat in niederländische Dienste getreten. Um 1747 kehrte er wieder nach Köln zurück und arbeitete zunächst als Angestellter seines Onkels. Ab 1749 betrieb er dann einen eigenen Ladenhandel und eine Schokoladenfabrik. Nebenher verkaufte er das Eau de Cologne seines Onkels nach Düsseldorf, wohin dessen Bruder Carl Hieronymus Farina nach seinem Ausscheiden aus dem Unternehmen „Gebrüder Farina

Da Johann Maria Farina (III) die Eau de Cologne-Fabrikation, das Laden-, Kommissions- und Speditionsgeschäft sowie die Schokoladenfabrik nach dem Tod seines Onkels nicht ohne fremde Hilfe fortführen konnte, nahm er Carl Anton Zanoli, einen Angestellten seines Onkels, als Teilhaber hinzu. Zanoli, der seit 1747 im Hause Farina arbeitete, brachte seine Erfahrung im Kommissions- und Speditionshandel ein, wurde aber nicht in die Geheimnisse der Eau de Cologne-Fabrikation eingeweiht. Er war am Gewinn beteiligt, nach außen hin blieb die auf sechs Jahre geschlossene Abmachung zwischen Farina und Zanoli aber geheim. In der weiteren Unternehmensgeschichte kam die Beteiligung eines nicht zur Familie gehörenden Geschäftspartners nicht wieder vor; für die Entwicklung des Hauses misst Mönckmeier ihr keine besondere Bedeutung zu.

Nach der Trennung von Zanoli wandte sich Farina (III) verstärkt dem Eau de Cologne-Handel zu. Das Geschäftsjournal weist für die zehn Jahre zwischen 1767 und 1776 ein starkes Wachstum im Bereich der Warenversendungen nach auswärts aus:

Eau-de-Cologne-Versendungen an Endkunden des Hauses Farina 1767?1776, Die Gesamtumstze sind um ein Vielfaches hher, da noch Ladenverkauf, Messeumstze und Direktverkufe in Kln hinzukommen
JahrMenge (in Flaschen) Preis durchschnittlich 1 Reichsthaler
17673072
17683828
17692556
17702940
17713492
17725232
17736156
17746036
17756684
17767692

Die geografische Ausdehnung des Absatzes von Farina selbst erstreckte sich über ganz Europa, wobei Frankreich weiterhin den ersten Rang einnahm. Auf welche Weise die Adressaten der Sendungen das Eau de Cologne ihrerseits weiterverbreiteten, ist aus den vorliegenden Quellen nicht ablesbar, es ist aber anzunehmen, dass das Duftwasser insbesondere durch die großen Kommissionshäuser in den Hafenstädten einen viel weiteren Kundenkreis erreichte. Ein erster Direktversand von Eau de Cologne nach Indien ist für das Jahr 1776 belegt. Ende der 1780er Jahre gab Farina seine übrigen Geschäftssparten schließlich gänzlich zugunsten des Eau de Cologne-Handels und der Schokoladenfabrikation auf.

Als Johann Maria Farina (III) am 30. Juni 1792 starb, hatte er keine Regelung über die Fortführung des Unternehmens getroffen. Dadurch, dass das Geschäft in die Hände seiner Frau und seiner Söhne überging, endete auch die Zeit, in der ein Einzelner die Geschicke des Unternehmens geführt hatte.

Entwicklung 1792?1914[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschäftsführung übernahmen Johann Baptist Farina (IV), Johann Maria Farina (V) und Carl Anton Farina (VI).

Das Unternehmen wurde 1872 zum k.u.k. Hoflieferanten für Eau de Cologne erhoben.

Die geschäftsführenden Teilhaber Johann Maria Friedrich Carl Heimann, Alexander Mumm von Schwarzenstein und Johann Maria Heimann richteten 1909 die Feierlichkeiten des 200-jährigen Geschäftsjubiläums aus.

Von 1914 bis heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1927 wurde die Firma Doetsch, Grether

Die in direkter Linie vom Gründer abstammende Marianne Langen, geb. Heimann, und ihr Ehemann, Victor Langen, zahlten 1959 die Miteigentümer von Farina gegenüber aus und übernahmen alle Anteile . Sie verkauften die Firma 1975 an den französischen Parfüm- und Luxusseifenhersteller Roger

Goethe Brief vom 9. Mai 1802 an den Maler Hoffmann in Köln: „Bey dieser Gelegenheit wollte ich Sie ersuchen, mir ein Kästchen mit 6 Gläsern Eau de Cologne zu überschicken, wofür ich den Betrag mit dem übrigen gerne erstatten werde.“ Am 22. Mai 1802 schickt Hoffmann die bei Farina gekaufte Eau de Cologne an Goethe nach Weimar.
Ausgangsrechnung vom 10. Juni 1815
Johann Baptist Farina IV 1758–1844, (Gemälde von Simon Meister 1836)
Carl Anton Farina VI 1770–1850, Johann Maria Farina VIII 1809–1880, (Gemälde von Heinrich von Rustige 1837)
Bestellung von Queen Victoria über 600 lange Flaschen Eau de Cologne bei Farina 1862
Farina Haus 1888
114 Nachahmungen von Farina gegenüber aus dem Jahre 1925
Farina Etiketten von Nachahmungen aus dem Jahre 1926
Historischer Farina-Lkw von Magirus-Deutz aus dem Jahre 1952


Berhmte Benutzer und Kunden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Literatur und Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen

Historisches Archiv der Stadt Kln (HAStK)
Stiftung Rheinisch-Westflisches Wirtschaftsarchiv (RWWA), Kln
Nationalbibliothek Frankreichs (Gallica): image 7?10

Das Firmenarchiv des Hauses Farina ist heute im Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsarchiv Köln (Abt. 33) untergebracht. Einige ausgewählte Dokumente sind als Digitalisat im Projekt Wikisource verfügbar (s.u.). Auswahl:

Darstellungen

  • Hermann Schaefer: Geschichte, Markenschutz, Nachahmer, Rechtsprechung. Aus dem Archiv des Originalhauses Johann Maria Farina gegenber dem Jlichs-Platz gegr. 1709. Kln 1929.
  • Hermann Schaefer: Die Warenzeichen des Originalhauses Johann Maria Farina gegenber dem Jlichs-Platz, lteste Klnisch-Wasser-Fabrik, gegr. 1709 zu Kln a. Rh. M. DuMont Schauberg, 1925 und Nachtrag 1929
  • Wilhelm Mnckmeier: Die Geschichte des Hauses Johann Maria Farina gegenber dem Jlichsplatz in Kln gegrndet 1709, berarbeitet von Hermann Schaefer. Berlin 1934 (Detailreiche Darstellung der Unternehmensgeschichte von ihren Anfngen bis ins Jahr 1914 sowie einem kursorischen berblick ber die Zeit zwischen 1914 und 1933).
  • Markus Eckstein: Eau de Cologne: Auf den Spuren des berhmten Duftes. Kln 2006, ISBN 3-7616-2027-6.
  • Markus Eckstein: Cologne, Wiege der Eau de Cologne, Bachem Verlag, Kln 2013, ISBN 978-3-7616-2676-4.
  • Verena Pleitgen: Die Entwicklung des betriebswirtschaftlichen Rechnungswesens von 1890 bis 1940 am Beispiel der Firmen Krupp, Scheidt und Farina. Dissertation thesis, Universitt zu Kln, 2005
  • Marita Krauss: Die Kniglich Bayerischen Hoflieferanten. Wo der Knig Kunde war. Mnchen 2008, ISBN 978-3-937200-27-9
  • Astrid Kntzel: Fremde in Kln. Integration und Ausgrenzung zwischen 1750 und 1814. Kln 2008, ISBN 978-3-412-20072-5.
  • Rudolf Amelunxen: Das Klner Ereignis. Ruhrlndische Verlagsgesellschaft, Essen 1952
  • Bernd Ernsting, Ulrich Krings: Der Ratsturm. J.P.Bachem Verlag, Kln 1996, S. 506 + 507 ff
  • Rheinisch-westflische Wirtschaftsbiographien 1953, Abschnitt 7, Seite161?198
  • Jrgen Wilhelm (Hrsg.): Das groe Kln-Lexikon. Greven Verlag, Kln 2005, ISBN 3-7743-0355-X.
  • Klara van Eyll: Die Geschichte der unternehmerischen Selbstverwaltung in Kln 1914?1997. RWWA zu Kln, Seiten 163, 234, 235
  • Robert Steimel: Klner Kpfe. Steimel Verlag, Kln 1958
  • Ludwig Schrder: Der Markenartikel. Entwicklung ? Struktur ? Aufgaben des Markenverbandes, Wirtschaftsverlag, Wiesbaden, 1983, ISBN 3-922114-04-0.
  • Werner Schfke (Hrsg.): Oh! De Cologne. Die Geschichte des Klnisch Wasser. Mit Beitrag von Bernhard Kuhlmann: Jedenfalls schmeckt Eau de Cologne besser als Petroleum. Wienand Verlag, Kln 1985, ISBN 3-87909-150-1.
  • o. V.: Zur Feier des 200 jhrigen Geschfts-Jubilums der Firma ? Johann Maria Farina gegenber dem Jlichs-Platz -, 1709?1909, Kln 1909
  • DIE ZEIT Nr. 46 - 13. November 1959, Aus dem Archiv bei ZEIT ONLINE

Fachveröffentlichungen mit Bezug zu Farina

  • Friedrich Gildemeister, Eduard Hoffmann: Die aetherischen Oele. 1. Auflage. Julius Springer, Berlin 1899
  • Ludger Kremer; Elke Ronneberger-Sibold (Hrsg.): Names in Commerce and Industry: Past and Present. Darin enthalten Christian Weyer: Brand name, Herkunftsangabe und Freizeichen im Grenzbereich zwischen Proprium und Appellativum. Logos Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-8325-1788-5, Seite45?60

Fachveröffentlichungen zum Thema Eau de Cologne

  • Giovanni Fenaroli, L. Maggesi: Acqua di Colonia. In: Rivista italiana essenze, profumi, piante offizinali, olii vegetali, saponi, Jg. 42, 1960
  • Francesco La Face: Le materie prime per l?acqua di colonia. In: Relazione al Congresso di Sta. Maria Maggiore, 1960.
  • Sbastien Sabetay: Les Eaux de Cologne Parfume. Sta. Maria Maggiore Symposium 1960.
  • Frederick V. Wells: Variations on the Eau de Cologne Theme. Sta. Maria Maggiore Symposium 1960.
  • Frederick V. Wells, Marcel Billot: Perfumery Technology. Art, science, industry. Horwood Books, Chichester 1981. ISBN 0-85312-301-2, S. 25, S. 278
  • Hugo Janistyn: Riechstoffe, Seifen, Kosmetik, Heidelberg, 1950

Farina in der Belletristik

  • Honor de Balzac: Histoire de la Grandeur et de la Dcadence de Csar Birotteau, Marchand Parfumeur, Adjoint au Maire du deuxime Arrondissement de Paris, Chevalier de la Lgion-d?honneur, etc. (Geschichte der Gre und des Niedergangs des Csar Birotteau, Parfmhndler, Beigeordneter des Brgermeisters des Zweiten Pariser Arrondissements, Ritter der Ehrenlegion usw.). Paris November 1837
  • George Meredith: Farina. A legend of Cologne Chapman and Hall, London 1894.


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ?Hoppenstedt: Firmendatenbank ? Gro- und Mittelstndische Unternehmen 2007
  2. ?Die Nummerierung der Namen folgt Mnckmeier, Die Geschichte des Hauses Johann Maria Farina, Anhang, Anlage 3. Die Benennungen auf der im Web wiedergegebenen Stammtafel weichen von denen Mnckmeiers ab.
  3. ?Einwohnerverzeichnis von Kln aus dem Jahre 1715, Nachdruck und Verffentlichung der Westdeutschen Gesellschaft fr Familienkunde, Neue Folge Nr.17, Kln 1981.
  4. ?Mnckmeier: Die Geschichte des Hauses Johann Maria Farina, S.9. Als Datum fr die Trennung nennt Mnckmeier das Jahr 1717, ebd., S. 81.
  5. ?Dazu Mnckmeier, Die Geschichte des Hauses Johann Maria Farina, S. 12f.
  6. ?S. 17. Die bersetzung ist im Wortlaut Mnckmeiers wiedergegeben.
  7. ?Brgeraufnahmebuch der Stadt Kln: ?Dezember 10 Johann Maria Farina, frantz. krahm, Obenmarktportz?. Hier zitiert nach Mnckmeier, Die Geschichte des Hauses Johann Maria Farina, S. 18.
  8. ?Mnckmeier: Die Geschichte des Hauses Johann Maria Farina, S. 6.
  9. ?S. 8.
  10. ?Eckstein, Eau de Cologne, S. 14f.
  11. ?Mnckmeier: Die Geschichte des Hauses Johann Maria Farina, S. 58.
  12. ?Mnckmeier: Die Geschichte des Hauses Johann Maria Farina, S. 59.
  13. ?Mnckmeier: Die Geschichte des Hauses Johann Maria Farina, S. 60.
  14. ?S. 61.
  15. ?Hier zitiert nach Mnckmeier: Die Geschichte des Hauses Johann Maria Farina, S. 62.
  16. ?Mnckmeier: Die Geschichte des Hauses Johann Maria Farina, S. 63.
  17. ?Mnckmeier: Die Geschichte des Hauses Johann Maria Farina, S. 67.
  18. ??Du moins vous ne risquez de lui en faire du mal.? Hier zitiert nach Mnckmeier, Die Geschichte des Hauses Johann Maria Farina, S. 70.
  19. ?Mnckmeier: Die Geschichte des Hauses Johann Maria Farina, S. 81.
  20. ?Mnckmeier: Die Geschichte des Hauses Johann Maria Farina, S. 91.
  21. ?Vgl. Mnckmeier, Die Geschichte des Hauses Johann Maria Farina, S. 92.
  22. ?So auch Mnckmeier, Die Geschichte des Hauses Johann Maria Farina, S. 93.
  23. ?o. V., Zur Feier des 200 jhrigen Geschfts-Jubilums der Firma ? Johann Maria Farina gegenber dem Jlichs-Platz -, S. 21
  24. ?RWWA 33/587/3 Korrespondenz und Vertrge mit Doetsch Grether & Cie 1927
  25. ?Pleitgen, Die Entwicklung des betriebswirtschaftlichen Rechnungswesens von 1890 bis 1940 am Beispiel der Firmen Krupp, Scheidt und Farina, S.95
  26. ?RWWA 33/348/17 Treuhandberichte Doetsch Grether & Cie 1943
  27. ?DIE ZEIT, 13. November 1959, Nr. 46, Aus den Unternehmungen, S. 27
  28. ?Schfke, Oh! De Cologne, S. 44 und 46
  29. ?Schrder, Der Markenartikel, S. 165 ff
  30. ?RWWA 33/348/18 Treuhandvertrge Doetsch Grether & Cie 1944?1999

50.93756.9580555555556Koordinaten: 50° 56′ 15″ N, 6° 57′ 29″ O

Beginn der Buchhaltung am 13. Juli im Hauptjournal 1709
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Farina-Haus
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Eau de Cologne aus drei Jahrhunderten
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Johann Maria Farina (I), 1685–1766. Zeitgenössisches Ölgemälde.
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Brief von Johann Maria Farina an Ferrari, 20. März 1733
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Visitenkarte von Johann Maria Farina
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Historischer Eau de Cologne-Flacon des Hauses Johann Maria Farina. Im Hintergrund ein französischsprachiger Gebrauchszettel zur Beilage von Warenlieferungen, datiert auf den 1. Januar 1811. Bei dem Behältnis handelt es sich um den „Rosoliflacon“, eine schmale, grünfarbige und mit einem Korkverschluss versehene Flasche. Bis ins Jahr 1832 wurde das Eau de Cologne aus dem Haus Farina nur in diesen Rosolien vertrieben.
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Die Produktionsstätte um 1800
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Geheimbuch Johann Maria Farina
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Im 18. Jahrhundert wurde jede Parfumflasche mit dem Familienwappen rot versiegelt, um die Echtheit der Ware zu bezeugen.
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Johann Maria Farina III. (1713–1792)
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Französischsprachige Verkaufsrechnung für einen Aachener Kunden aus dem Jahr 1763.
Bild: Johann Maria Farina
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Goethe Brief vom 9. Mai 1802 an den Maler Hoffmann in Köln: „Bey dieser Gelegenheit wollte ich Sie ersuchen, mir ein Kästchen mit 6 Gläsern Eau de Cologne zu überschicken, wofür ich den Betrag mit dem übrigen gerne erstatten werde.“ Am 22. Mai 1802 schickt Hoffmann die bei Farina gekaufte Eau de Cologne an Goethe nach Weimar.
Bild: Johann Maria Farina
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Ausgangsrechnung vom 10. Juni 1815
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Johann Baptist Farina IV 1758–1844, (Gemälde von Simon Meister 1836)
Bild: Johann Maria Farina
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Carl Anton Farina VI 1770–1850, Johann Maria Farina VIII 1809–1880, (Gemälde von Heinrich von Rustige 1837)
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Bestellung von Queen Victoria über 600 lange Flaschen Eau de Cologne bei Farina 1862
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Farina Haus 1888
Bild: Johann Maria Farina
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114 Nachahmungen von Farina gegenüber aus dem Jahre 1925
Bild: Johann Maria Farina
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Farina Etiketten von Nachahmungen aus dem Jahre 1926
Bild: Johann Maria Farina
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Historischer Farina-Lkw von Magirus-Deutz aus dem Jahre 1952
Bild: Johann Maria Farina
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Das Unternehmen Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichs-Platz GmbH wurde am 13. Juli 1709 als G. B. Farina in Köln gegründet und ist heute die älteste bestehende Eau-de-Cologne- und Parfüm-Fabrik der Welt. Ihr Zeichen ist eine rote Tulpe. Die Firmenbezeichnung wurde lange Zeit auch in französisch – „Jean Marie Farina vis-à-vis de la place Juliers depuis 1709“ – verwendet und oft als „Farina gegenüber“ abgekürzt.

Farina war privilegierter Lieferant für viele Höfe in Europa.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Johann Maria Wolfgang Farina stirbt in Köln. Johann Maria Wolfgang Farina war ein Eau-de-Cologne-Fabrikant und Nachfahr des Gründers der ältesten Eau-de-Cologne-Fabrik Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichs-Platz, gegründet 1709. Er war mit der Designerin und Parfümeurin Tina Farina verheiratet. Er kam in Bad Godesberg als dritter Sohn von Johann Maria Carl Farina und Angelika Elisabeth Farina geborene Wehling zur Welt. Seine Mutter war eine Tochter des Architekten Gottfried Wehling.
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Geboren: Johann Maria Wolfgang Farina wird in Bad Godesberg geboren. Johann Maria Wolfgang Farina war ein Eau-de-Cologne-Fabrikant und Nachfahr des Gründers der ältesten Eau-de-Cologne-Fabrik Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichs-Platz, gegründet 1709. Er war mit der Designerin und Parfümeurin Tina Farina verheiratet. Er kam in Bad Godesberg als dritter Sohn von Johann Maria Carl Farina und Angelika Elisabeth Farina geborene Wehling zur Welt. Seine Mutter war eine Tochter des Architekten Gottfried Wehling.
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Gestorben: Johann Baptist Farina stirbt. Johann Baptist Farina war ein Eau-de-Cologne-Fabrikant und Enkel des Gründers der ältesten Eau-de-Cologne-Fabrik Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichs-Platz, gegründet 1709.
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Gestorben: Johann Maria Farina III stirbt in Köln. Johann Maria Farina III. war der Hersteller des Eau de Cologne/Kölnisch Wasser in Köln, das sein Onkel Johann Maria Farina erfunden hatte. 1766 übernahm er das von seinem Vater Johann Baptist Farina 1709 gegründete Unternehmen Farina gegenüber von seinem Onkel.
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Geboren: Johann Baptist Farina wird geboren. Johann Baptist Farina war ein Eau-de-Cologne-Fabrikant und Enkel des Gründers der ältesten Eau-de-Cologne-Fabrik Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichs-Platz, gegründet 1709.

Ereignisse > Wirtschaft

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In Köln wird das Geschäft G.? B.? Farina gegründet, aus dem nach Erfindung des „Eau de Cologne“ durch Johann Maria Farina der Parfumhersteller Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichs-Platz hervorgeht, heute die älteste Parfum-Fabrik der Welt. (13. Juli)

Berühmte Benutzer und Kunden

1987

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Prinzessin Diana von Wales

1964

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Françoise Sagan

"Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichs-Platz" in den Nachrichten